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18.06.2003, HdM Stuttgart
Empfehlungen:
Alpar, P. (1996):
Unterstützung von Marketing, Produktion, Logistik, und
Querschnittsfunktionen durch Internet und kommerzielle Online-Dienste.
Kommerzielle Nutzung des Internet, Berlin-Heidelberg-New York:
Springer 1996, 295 Seiten.
Abstract
Paul Alpar und seine Mitarbeiter stellen die kommerziellen Möglichkeiten des Internet
unter betriebswirtschaftlichen Aspekten dar. Eine verständliche Erklärung der technischen
Grundlagen und wichtigsten Dienste ist der Analyse der Einsatzpotentiale vorangestellt.
Abbildungen und Tabellen geben dem Leser Entscheidungshilfen für eigene
Internetanwendungen. Die 2. Auflage ist durchgehend aktualisiert und berücksichtigt auch
spezialisierte und regionale Online-Dienste.
Autorenportrait
Professor Dr. Paul Alpar, geb. 1954, studierte Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt am
Main. Nach der Promotion arbeitete er in Stabs- und Linienpositionen in multinationalen
Unternehmen. 1986 folgte er einem Ruf an die School of Business Administration,
Department of Information and Decision Sciences der University of Illinois (Chicago).
Parallel zu seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit nahm er dort an Projekten mit
verschiedenen Firmen der Fortune 100 teil. Er ist seit 1994 Professor für Allgemeine
Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik/Quantitative Methoden an der
Universität Marburg. Paul Alpar lehrte oder forschte als Gastdozent auch an den
Universitäten von New Mexico (Albuquerque), Tel-Aviv, Frankfurt a.M. und California
(Berkeley).
Fazit: Ein Buch, das routiniert und sachlich etwas Licht in den Online-Dschungel bringt.
Batinic, B.; Werner, A.; Gräf, L.; Bandilla, W. (1999):
Online - Research. Methoden, Anwendungen und Ergebnisse
Abstract
Das Buch bietet einen umfassenden Überblick zum Stand der Online-Forschung in
Deutschland. Aufgezeigt werden die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Online-Methodik beim Einsatz in der Forschung und bei der Lösung anwendungsrelevanter
Fragestellungen. Im ersten Teil des Buches werden 'klassische' Fragen der netzbasierten
Datenerhebung behandelt, wie z.B. das Problem der Repräsentativität von Online-Umfragen oder Fragen der Teilnahmebereitschaft. Weitere Themen sind Techniken des
Web-Experimentierens, Möglichkeiten zur Durchführung künstlicher Interviews im WWW
sowie Analysemöglichkeiten von Mailinglisten.
Fazit: Die Beiträge haben zum Ziel, die Online-Methodik für Wissenschaft und Praxis
nutzbar zu machen.
Beck, Klaus; Vowe, Gerhard [Hrsg.] (1997):
Computernetze - ein Medium öffentlicher Kommunikation?, Berlin: Spiess 1997, ISBN: 3-89166-202-5, 300 Seiten.
Abstract
Der lesenswerte Sammelband zeigt in einer Reihe wissenschaftlicher Beiträge, welche
Potentiale die vielfältigen Formen computervermittelter Kommunikation (Internet,
Interaktives Fernsehen, Multimedia) bergen.
Fazit:
Soziologische, psychologische, philosophische, rechtliche und methodologische
Fragen und Querverbindungen werden gut dargestellt. Für PR-Forscher und theoretisch
interessierte Praktiker empfehlenswert.
Bins, Elmar K.; Piwinger, Boris-A (1997):
Newsgroups: Weltweit diskutieren, Bonn u.a.: International Thomson
Publishing 1997, ISBN: 3-8266-0297-8.
Abstract
Ein zentraler Baustein erfolgreicher Online-PR ist die systematische Beobachtung der
Newsgroups des weltumspannenden Usenet und die aktive Teilnahme an diesen Online-Diskussionen, in denen strategiekritische Fragen häufig sehr frühzeitig angesprochen
werden. Dieses Praxishandbuch ist bis heute eine der besten Einführungen in die
Nutzung des Usenet. Es schließt damit eine Lücke, die von den üblichen, zumeist auf das
World Wide Web und die E-Mail-Nutzung fokussierten Publikationen gelassen wird.
Die Verfasser beginnen mit einer Einführung, die verschiedene Möglichkeiten der Online-Kommunikation (UNIX-talk, E-Mail-Chat/IRC, MUDs, Videokonferenzen, E-Mail-Verteiler,
WWW, Usenet/Newsgroups) vorstellt und den Möglichkeiten der "realen" Kommunikation
gegenüberstellt. Dabei wird deutlich, daß die News eine multilaterale asynchrone
interaktive Kommunikation ermöglichen. Jede Newsgroup funktioniert wie ein riesiges
schwarzes Brett, das weltweit zugänglich ist. Mit Hilfe spezieller Programme, sogenannter
"Newsreader", kann man vorhandene Nachrichten einsehen und selbst Kommentare bzw.
Botschaften zu dem jeweils behandelten Thema veröffentlichen. Wenn man dies und die
ebenfalls im einleitenden Teil skizzierten Grundprinzipien des Usenet (als Sammelbegriff
für alle Newsgroups im Internet, in Online-Diensten und in anderen Netzverbünden)
verstanden hat, ist man in der Lage, die Eignung dieses Mediums für konkrete
Kommunikationsstrategien zu beurteilen.
Beim Experimentieren mit dem Usenet helfen die folgenden Kapitel, in denen technische
Fragen (insbes. zur Softwareausstattung mit "Newsreadern") und die wichtigsten Aspekte
des Lesens und Schreibens von News-Beiträgen (Auffinden von Newsgroups, Verfassen
von Artikeln) behandelt werden. Für professionelle Nutzer unentbehrlich sind die
verschiedenen Ausführungen zur Kryptographie.
Für fortgeschrittene Anwender interessant sind die letzten beiden Kapitel des Buches, in
dem es um die Möglichkeiten zur Eröffnung neuer Newsgroups sowie die
Umgangsformen und den Szene-Kult im Usenet geht. Ein umfangreicher Anhang mit
Originaldokumenten und Online-Quellen rundet das Handbuch ab. Die beiliegende CD-ROM enthält das komplette Buch als elektronische Fassung (mit Volltextsuche).
Fazit:
Aufgrund der oben genannten Erläuterungen bietet dieses Praxishandbuch eine
sehr gute Einführung in die Nutzung des Usenet. Die Lektüre ist allen PR-Managern zu
empfehlen, die für die Online-Kommunikation ihrer Organisation verantwortlich sind.
Bollmann, St. [Hrsg.] (1996):
Trends in Wirtschaft und Politik, Wissenschaft
und Kultur. Kursbuch Neue Medien, 2.Aufl., Mannheim 1996.
Abstract
"Neue Medien" - das sind die Medien nach den Massenmedien. Telekommunikation,
Computertechnologie und herkömmliche Medien wachsen in einem so aufregenden wie
aufgeregten Prozeß zu diesem neuen Typ zusammen, der interaktiv, kombinatorisch und
im besten Fall kommunikativ sein wird. Das "Kursbuch Neue Medien" liefert das
Verständnis der politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen
Hintergründe und erläutert die zentralen Begriffe.
Fazit:
Laut Presse, zeigt diese Lektüre, was man wissen sollte.
Bollmann, St./ Heibach, C. [Hrsg] (1996):
Anschlüsse an Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur. Kursbuch
Internet, Mannheim 1996.
Abstract
Das Buch stellt sich quasi als Hintergrund-Lektüre zum Reisen durch das Netz dar, nicht
als Reiseführer. Dabei sind die Hintergründe vielfältiger Art: politisch-rechtliche Aspekte
finden sich unter der Überschrift "Netz und Gesetz", wirtschaftliche unter "Netz-Wirtschaft"
sowie soziologische unter "Netzwesen" und "Die vernetzte Frau". Kultur und Wissenschaft
bilden den Schwerpunkt der Kapitel "Netz-Werk" und "Netz-Ästhetik".
Genau wie der ein Jahr früher erschienene Kompagnon-Band "Kursbuch Neue Medien"
(s.o.) enthält auch dieser Sammelband neben Originalbeiträgen Übernahmen von
Artikeln, z.B. aus der Computer-Seite der Zeit, aus dem Kursbuch, der Zeitschrift "Wired",
aber auch von Texten, die bisher nur im Netz veröffentlicht wurden.
Die mehr als 30 Aufsätze werden wie beim "Kursbuch Neue Medien" im Text ergänzt
durch erläuternde Stichworte und sogenannte Netlights, quasi in Hypertextform. Letztere
stellen wieder eigene kleinere Artikel dar.
Fazit:
Für diejenigen, der bisher nicht viel vom Internet gehört hat, bietet das Buch viel.
Dierks, C.; Drees, N.; Clasen, R.; Walbrecht, D. U. (1999)
Internet für Puplic Relations, Neuwied u.a.: Luchterhand 1999, ISBN: 3-472-03312-6, 428 Seiten.
Abstract
Ein Taschenbuch, das sehr ausführlich auf allgemeine Fragen der Internet-Nutzung
eingeht (technische Voraussetzungen, Nutzungsmöglichkeiten etc.) und eine Vielzahl von
interessanten WWW-Adressen für Öffentlichkeitsarbeiter enthält. Davon sind jedoch nur
wenige ausdrücklich PR-bezogen, vielfach handelt es sich um eine Auswahl allgemeiner
Adressen von Online-Datenbanken, Behörden, Parteien, Reisebüros usw.
Inhaltliche Hinweise zur Online-PR enthalten vor allem zwei Überblicksartikel am Ende
des Buches.
Fazit:
Fazit: Insgesamt erhält der Leser einige nützliche Tipps. Mit einer Kombination von einem
guten Internet-Einführungsbuch für die allgemeinen Grundlagen und einem zielführenden
Fachbuch zur Online-PR ist er jedoch besser bedient.
Emery, V. (1996):
Internet im Unternehmen. Praxis und Strategien, dpunkt-Verlag,
Heidelberg 1996, ISBN: 3920993322, 429 Seiten.
Abstract
Dieses Buch beschreibt detailliert und anhand vieler anschaulicher Beispiele, wie man
das Internet im täglichen Geschäftsleben erfolgreich einsetzen kann. Ein besonderer
Schwerpunkt gilt dem Thema Sicherheit und dem Umgang mit elektronischen
Zahlungssystemen im Internet.
Fazit:
Der Schwerpunkt Internetsicherheit ist praxisnah dargestellt und bietet viele gute
Tipps.
Fuchs, P.; Möhrle, H.; Schmidt-Marwede, U. (1998):
Online-Relations für Kommunikations-Profis. Ein Handbuch für die Praxis.
PR im Netz, Frankfurt a.M.: IMK / F.A.Z.-Institut 1998, ISBN: 3-927282-59-6, 184 Seiten.
Abstract
Fest steht, dass Online-Medien sich in zunehmendem Maß zu einem zentralen
Kommunikationsinstrument für Unternehmen, Institutionen und Non-Profit-Organisationen
entwickeln. Dabei entsteht eine neue, sehr dynamische Form von Öffentlichkeit, die
eigene Gesetze und Strukturen mit sich bringt.
Die Autoren, allesamt erfahrene Online-Praktiker aus Medien (Fuchs) und
Öffentlichkeitsarbeit (Möhrle, Schmidt-Marwede), vermitteln einen gut lesbaren,
pragmatischen Einstieg in diese Thematik. Der Leser erhält einen aktuellen Überblick zu
den Grundfragen der Online-PR. Fünf knappe, aber lebendig geschilderte Fallstudien, ein
Glossar und eine kurze Literatur- / Adressenliste runden die Darstellung ab.
Im Einstiegskapitel "PR im Netz" machen die Verfasser klar, daß Online-PR nicht isoliert
betrachtet werden darf, sondern stets in das strategische Gesamtkonzept der integrierten
Kommunikation einzubinden ist. Dabei kann das Entdecken neuer Kommunikationswege
im Netz dazu beitragen, das Profil der Öffentlichkeitsarbeit im Kontext benachbarter
Kommunikationsdisziplinen zu schärfen. Schwerpunktmäßig geht es in weiteren Kapiteln
um das Netz als Medium und Instrument der professionellen Kommunikation sowie die
Grundlagen der Online-Relations. Schließlich geben die Autoren dem Leser mit 12 Regeln
für die PR im Netz einen praxisorientierten Leitfaden für die Entwicklung eigener
Strategien an die Hand.
Fazit:
Ein gut lesbares, kompaktes Buch, das den Einstieg in die Online-PR erleichtert.
Themen und Beispiele sind gut gewählt, die wichtigsten Aspekte und Fragestellungen
werden aufgezeigt.
In jedem Fall lesenswert sind auch die Praxisbeispiele, die von den jeweils zuständigen
Projektleitern beigesteuert wurden. Michael Pfister, L. Nikolaus Guntrum und Markus
Langer berichten über die Internet- und Intranet-Kommunikaton bei SAP, Hoechst und
Bertelsmann. Michael Maiworm, Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, schildert
die Erfahrungen mit "Politik im Cyberspace". Besonders gut reflektiert ist der Kurzbericht
von Bodo Krause über die Online-Aktivitäten des mittelständischen Baumittelherstellers
Redland Braas Building Group.
Furchert, Dirk (2000):
Vernetzte PR -städtische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im
Internet, Stuttgart: Kohlhammer 2000, ISBN: 3-17-016729-4, 410 Seiten.
Abstract
Die wissenschaftliche Studie von Dirk Furchert, Pressesprecher der Stadt Halle, entstand
mit Unterstützung der Universität Leipzig und des Deutschen Städtetags. Sie führt in das
breite Themenfeld der Online-Nutzung von Kommunen ein, arbeitet dies insbesondere
anhand von PR-Aktivitäten konzeptionell auf und berichtet im Hauptteil über eine eigene
Befragung des Verfassers bei 165 deutschen Städten. Dabei wurden im Sinne einer
integrativen Vorgehensweise zusätzlich Rezipienten befragt und die Web-Angebote selbst
inhaltsanalytisch untersucht. Im Ergebnis wird vorgeschlagen, die teilweise stark
divergierenden Ansprüche mit einer Baukasten-Strategie zu beantworten, bei dem
zielgruppenspezifische Angebote aufeinander aufbauen und nicht unbedingt im Sinne
eines "grossen Wurfs" zeitgleich eingeführt werden.
Fazit:
Die umfangreiche Studie ist für kommunale PR-Verantwortliche empfehlenswert.
Hagel, J.; Armstrong, AG (1997):
Profit im Netz. Märkte erobern mit virtuellen Communities. Netgain, Dr. Th.
Gabler Verlag, Wiesbaden 1997, ISBN: 3409189599, 267 Seiten.
Abstract
Die wenigsten Unternehmen verdienen Geld mit dem Internet. Hagel und Armstrong
wollen das ändern. Mit dem Konzept der virtuellen Communities stellen sie einen
strategischen Managementansatz vor, mit dem sich Unternehmen die Gewinnpotentiale
der Onlinewelt erschließen können. Anschauliche Praxisbeispiele aus der Freizeit- und
Telekommunikationsbranche und aus anderen Branchen verdeutlichen, welches Potential
in der Schaffung eines virtuellen Marktplatzes mit Kunden, Lieferanten und
Wettbewerbern vorliegt, wo Kundennutzen und Wettbewerbsvorteile im Cyberspace
entstehen und wie die virtuellen Communities auf- und ausgebaut werden.
Autorenportrait:
Arthur G. Armstrong ist Consultant bei McKinsey in New York. Er berät vor allem
Elektronik, Telekommunikations- und Konsumgüterunternehmen beim Aufbau virtueller
Communities. John Hagel ist Partner im McKinsey-Büro in Silicon Valley und zugleich Leiter des McKinsey-Gesamtbereichs "Interactive Multimedia Practice". Er berät Kunden
aus den Bereichen Elektronik, Telekommunikation und Medien vorrangig in Fragen des
strategischen Managements und ist Autor vieler Artikel und Bücher.
Heijnk, Stefan (2002):
Grundlagen und Praxiswissen für Online-Redakteure.
Texten fürs Web,
Abstract
Der Autor, Online-Journalist und Texttrainer Stefan Heijnk hat sich intensiv mit dem
Schreiben fürs Internet auseinandergesetzt. Praxisnah bearbeitete er alle journalistisch
relevanten Probleme zu diesem Thema. Ob es die Site-Planung ist, die Benennung von
Navigationspunkten, der Einsatz von Hyperlinks, das Schreiben von knackigen
Anreißertexten (Teasern), die Textlänge, das geschickte Setzen von Hyperlinks oder das
multimediale Erzählen. Heijnk zeigt Einsteigern wie erfahrenen Autoren Lösungen oder
zumindest Kompromisslösungen.
Fazit: Flott geschrieben, typographisch anspruchsvoll gestaltet und mit zahlreichen
Illustrationen ausgestattet, lässt sich das Werk in wenigen Stunden gut durcharbeiten. Die
Website zum Buch (http://www.texten-fuers-web.de) bietet unter anderem neben Links,
ein Bonuskapitel. Vorsichtige können mittels eines Probekapitales prüfen, ob ihnen
Texten fürs Web hilfreich sein kann.
Herbst, Dieter (2001):
Internet-PR, Berlin: Cornelsen 2001, ISBN: 3-464-49075-0, 182 Seiten.
Abstract
In dem Band Internet-PR aus der Reihe "Das professionelle 1 x1" stellt Dieter Herbst die
häufigsten Fehler bei netzbasierter PR vor und behandelt eingehend die Besonderheiten
und Chancen der Online-PR. Der Autor, Referent in der Unternehmenskommunikation
eines globalen Pharmakonzerns und Gastprofessor für Strategische Kommunikations-
planung an der Hochschule der Künste Berlin, erläutert die organisatorischen Voraussetzungen für erfolgsversprechende PR im Netz. Er verrät, wie man ein schlüssiges und schlagkräftiges Konzept entwickelt und wie es angemessen umgesetzt werden kann. Der Leser erfährt, wie die Voraus-setzungen für Information, Unterhaltung, Service und Dialog geschaffen werden können, und erhält zahlreiche Tipps für eine wirksame PR im Netz. Die Kapitel sind didaktisch angelegt. Am Ende jedes Kapitels gibt es Aufgaben, die bearbeitet werden können. Der Serviceteil enthält viele
Adressen und Hinweise auf grundlegende und vertiefende Literatur. Auch ein Glossar
fehlt nicht, in dem die verwendeten Fremdwörter erklärt werden.
Fazit:
Das Buch Internet-PR hält zahlreiche Praxistipps für weit gefächerte PR im Netz bereit. Auch Detailfragen, beispielsweise wichtige Regeln für die Erstellung eines Newsletters, werden nicht übergangen. Kenntnisreich zeigt der Autor, wie Internet-PR als Teil der Gesamtkommunikation einer Organisation gestaltet wird.
Holtz, Shel (1999):
Public Relations on the Net, New York: AMACOM 1999, ISBN: 0-8144-7987-1, 332 Seiten.
Abstract
Dieses praxisorientierte Handbuch zeigt, wie man im Internet kommuniziert und wie sich
das Online-Medium für die wichtigsten Felder der Öffentlichkeitsarbeit (Pressearbeit,
Investor Relations, Public Affairs, Krisenkommunikation usw.) nutzen läßt.
Fazit:
Fazit: Im Vordergrund stehen nicht Fragen der Technik und Programmierung, sondern
konkrete Beispiele für PR-Aktivitäten. Hilfreiche Hinweise zur Erfolgsmessung, Web-Promotion und zur redaktionellen Arbeit für Online-Medien runden das lesenswerte Buch ab.
Hortz, Frank (1999):
Wirksame Öffentlichkeitsarbeit im Internet. (Es geht um
Promotionaktivitäten für die eigene Website, nicht um die Nutzung des
Internets als PR-Instrument.) Guerilla-PR, Kilchberg (CH): Smartbooks
1999, ISBN: 3-908489-17-2, 158 Seiten.
Abstract
In erster Linie geht es nicht um die Nutzung des Internets für die Öffentlichkeitsarbeit,
sondern um Promotion-Aktivitäten für eigene Internet-Angebote.
Dementsprechend dreht sich alles um den geschickten Eintrag in Suchmaschinen, um
Bannerwerbung, die Kooperation mit Multiplikatoren usw. - nach gängigem
Sprachgebrauch also um reine Marketingaktivitäten.
Fazit:
Die inhaltliche Konzeption ist im Großen und Ganzen nicht schlecht gemacht,
allerdings auch nicht sehr tiefgreifend und eher für Einsteiger in die Thematik hilfreich. Die
Wahl des Titels könnte für den einen oder anderen Leser etwas irreführend sein.
Iburg, Holger; Oplesch, Angelika (2001):
Exakte Zielgruppenansprache, interaktive Kundenkontakte, innovative
Kommunikationskonzepte.
Online-PR, Landsberg: Verlag Moderne
Industrie 2001.
Abstract
Verschiedene Studien zeigen, dass die weitreichenden grundlegenden Veränderungen
der Kommunikationslandschaft, beispielsweise das Entstehen neuer Öffentlichkeiten und
das Auftauchen neuer "Gatekeeper" jenseits bekannten journalistischer Szenen, oftmals
gar nicht bemerkt werden.
Um solche Überlegungen, die die PR-Profession fundamental verändern, macht das
vorliegende Buch einen weiten Bogen. Vielmehr konzentriert es sich auf praxisorientierte
Tipps für die Nutzung des Internets als weiteren Kommunikationskanal neben
Printmedien, Events und persönlicher Kommunikation. Mit gut lesbaren Texten, Interviews
und Fallbeispielen zeigen die Verfasser, was für das Medium Internet charakteristisch ist,
wie man eine eigene Website gestaltet und ihren Erfolg misst und wie dort integrierte
Pressebereiche aussehen sollten. Die Nutzung von E-Mails für Serienaussendungen,
verschiedene Formen von Dialoginstrumenten (Chats, Foren, Gästebücher,
Abstimmungen, ...) werden ebenso angerissen wie aktuelle Spezialthemen, z.B. Krisen-PR im Netz, Permission Marketing und die notwendigen organistorischen Regelungen für
effiziente Kommunikation im Web. Checklisten, ein Lexikon mit wichtigen Online-Begriffen
und eine Linkliste runden das gebundene Buch ab.
Fazit:
Insgesamt ist das Buch von Iburg und Oplesch aufgrund der Vielzahl praktischer
Hinweise für Einsteiger in die Online-PR empfehlenswert. PR-Profis werden dagegen
wenig Neues finden und insbesondere Hinweise auf die Nutzung des Internets im PR-Managementprozess (neues Servicefeld für die Zwecke der Planung, Evaluation,
Projektmanagement) und eine Diskussion der strategischen Implikationen des Online-Zeitalters für die PR evtl. vermissen.
Kinnebrook, W. (1994):
Neue Wege zum Kunden.
Marketing mit Multimedia, Moderne Industrie, Landsberg/Lech 1994, ISBN: 3478236800, 219 Seiten.
Abstract
Dieses Buch zeigt Tendenzen und Trends der modernen Kommunikation auf und
beschreibt, wie die neuen Möglichkeiten der Telekommunikation und Elektronik das
Marketing verändern und wie diese gewinnbringend genutzt werden können.
Klöfer, Franz [Hrsg.] (2001):
Erfolg durch interne Kommunikation. Mitarbeiter besser informieren,
motivieren, aktivieren, 2. Aufl., Luchterhand, Neuwied, 2001.
Abstract
Das Buch diskutiert systematisch und zugleich praxisnah das Themenfeld der Internen
Kommunikation in der Unternehmenspraxis. In der globalisierten Wirtschaft kommt der
internen Kommunikation im Unternehmen eine besondere Rolle zu. Die Fähigkeit zu
dauernden Innovationen und schnellem Handeln am Markt setzt voraus, daß die
unternehmerischen Zielsetzungen allen Mitarbeitern transparent gemacht werden.
Andererseits führen Fusionen und Restrukturierungen immer wieder zu Veränderungen,
die den Einzelnen verunsichern. Diese Lücke versuchte bereits die erste Auflage des
vorliegenden Buchs zu schließen und auch die zweite Auflage knüpft daran an. Den
Sammelband hat Franz Klöfer, bis Ende 1997 Professor für Personalführung und
Mitarbeiterkommunikation an der FH Mainz, zusammen mit Ulrich Nies von der BASF
AG zusammengestellt.
Die in einem Grundlagentext und 25 Fallbeispielen gemeinsam vertretene These lautet:
Der klassische "Nur-Redakteur" der Mitarbeiterzeitschrift wird nicht mehr gebraucht, es
lebe der "Fachmann für innerbetriebliche Kommunikation", der in Kommunikationsfragen
berät und managt, aber nach wie vor auch schreiben und redigieren kann. Seine Arbeit ist
in die Führungsfunktion des Unternehmens eingebunden und eng mit den Aufgaben der
externen Unternehmenskommunikation, namentlich der PR / Öffentlichkeitsarbeit,
abgestimmt.
Fazit:
Einer der besten deutschsprachigen Bücher zur Mitarbeiterkommunikation. Der
Stellenwert der internen Kommunikation als Pendant zur Öffentlichkeitsarbeit wird
aufgezeigt. Ein umfangreicher Grundlagentext und 25 Fallstudien beleuchten Ziele,
Instrumente und Maßnahmen (Mitarbeiterzeitschriften, Intranet).
Die betriebswirtschaftliche Seite einschließlich der Effizienz- und Kostenkontrolle kommt
ebenso wenig zu kurz wie die aktive Rolle der Führungskräfte und der Mitarbeiter. Das
Buch wird als gebundene Ausgabe mit einem hilfreichen Stichwortverzeichnis
ausgeliefert.
Krzeminski, Michael; Zerfaß, Ansgar [Hrsg.] (1999):
Internet, Intranet, Datenbanken, Online-Dienste und Business-TV als
Bausteine erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit.
Interaktive
Unternehmenskommunikation, Frankfurt a. M.: IMK/F.A.Z.-Verlagsgruppe 1999, 2. Auflage, ISBN: 3-927282-68-5, 376 Seiten.
Abstract
Ein Buch für Praktiker, aber auf wissenschaftlichem Hintergrund - das zumindest kann
man von der Lektüre vermuten, denn beide Herausgeber sind bislang vor allem als
Wissenschaftler hervorgetreten.
Im Mittelpunkt des Einleitungsaufsatzes von Krzeminski steht die These von der
Auflösung der Massenkommunikation: Die neuen Medien und der Medienverbund heben
die alte Dichotomie zwischen Massenkommunikation auf der einen und interpersonaler
Kommunikation auf der anderen Seite auf und ermöglichen, so auch eine Vielzahl von
Rezipienten persönlich über interaktive Kanälen anzusprechen. Dadurch verändert sich,
so Krzeminski, der publizistische Wettbewerb: Die Kunden / Rezipienten können nun
'auch auf die Informationsanbieter selbst und bisweilen sogar auf deren Quellen' zugreifen
(S. 21). Folge für die Unternehmenskommunikation ist ein Konkurrenzumfeld, in dem
mehr als bisher der Stil der Information unterscheidet, nicht seine Quelle. PR-Informationen beispielsweise müssen journalistischer werden, weil sie sich immer mehr an Endverbraucher denn an Redaktionen richten. Wieder in den Mittelpunkt rückt der Markenname. Er dient im unübersichtlichen Informationswust als Anker.
Martin Eichholz legt im Anschluß eine repräsentative Studie zur PR im Internet vor. Er hat
die 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands befragt. Die Befragten ordnen PR
im Internet mehrheitlich die Funktionen 'Informationsvermittlung', 'Aufmerksamkeit
wecken' und 'Glaubwürdigkeit vermitteln' zu. In den meisten Unternehmen wird das Internet zudem als genuines PR-Medium gesehen, denn 31 von 41 Unternehmen gaben an, daß die Abteilungen PR / Information / Kommunikation für die Gestaltung des Internet-Angebots verantwortlich seien. Bevorzugt einsetzbar, so die Unternehmen, sei das Internet für Pressearbeit, Mitarbeiterinformation und Investor Relations. Primäre Zielgruppen sind daher Kunden und Journalisten, aber interessanterweise auch
Studenten.
In den unterschiedlichen Kapiteln berichten Fachleute aus ihrer Praxis: Petra Decker stellt
die wichtigsten Online-Datenbanken vor und das Leistungsspektrum aktiver
Informationsbeschaffung dar. Markus Hilse und Jörg Hoewner schließen an den Text von
Zerfaß an und konkretisieren ihn anhand unterschiedlicher Krisen-Szenarien. Sie
zeichnen an authentischen Fällen Krisentypik und Krisenentwicklung nach und zerstören
die Illusion von der Beherrschbarkeit des Internet-Diskurses. Einziger Ausweg: Offensive
und ernstgemeinte dialogische Kommunikation sowie ein ständiges Monitoring und
Reporting des WWW, das bis zur Teilnahme an Chat-Foren mit dem Ziel der präventiven
Diskussionsbeeinflussung reichen kann.
Fazit:
Eine Zwischenbilanz wollten die Herausgeber liefern, und diesem Anspruch wird
die Anthologie mehr als gerecht. Das Buch liefert dem Praktiker wertvolle Hinweise,
sensibilisiert vor allem für die Chancen der interaktiven Kommunikation, ohne Gefahren
und Risiken schönzureden und ist darüber hinaus auch in der wissenschaftlichen
Auseinandersetzung uneingeschränkt zitierfähig.
Lampe, F. (1996):
Business im Internet: Erfolgreiche Online-Geschäftskonzepte, Vieweg, Wiesbaden 1996, ISBN: 3528055448.
Abstract
Dieser managementorientierte Business Online-Guide zeigt kleinen und mittelständischen
Unternehmen den erfolgsorientierten Weg im Internet. Das Buch bietet Marketing-, EDV-
und Internet-Verantwortlichen eine umfassende und praxisorientierte Planungshilfe für
das Internet-Engagement. Berücksichtigt werden eine Vielzahl neuer
Internetentwicklungen. Neben Nutzeranalysen, Hilfestellungen bei der
Informationsbeschaffung, Electronic Commerce und nützlichen Tipps zur Nutzung des
Internet, werden zusätzlich die Ziele, Planung, Strategien, Gestaltung und
Implementierung von WWW-Sites behandelt.
Autorenportrait:
Dipl.-Ök. Frank Lampe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Absatzwirtschaft
der Universität Bremen.
Fazit:
Fazit: Umfassende Orientierung und Planung für das Internet-Engagement. Das Buch
stellt die Geschäftskonzepte des Internet, die sich für Unternehmen jeder Größe ergeben,
verständlich und gut strukturiert dar. Es zeigt sinnvolle Chancen und Wege der
Realisierung in den Bereichen Informationsbeschaffung, Kommunikation und Marketing.
Lamprecht, S. (1996):
Chancen, Konzepte und Perspektiven im World
Wide Web. Marketing im Internet, Haufe Verlag, Freiburg 1996, ISBN: 3448034665, 227 Seiten.
Abstract
Das Buch zeigt, wie das Internet und die Online-Dienste geschäftlich genutzt werden
können, stellt Beispiele interessanter Anwendungen vor, macht Kosten und Technik
transparent, erläutert das "Handwerkszeug" für die selbständige Umsetzung.
Fazit:
Eine praxisorientierte Einführung in das Internet, in der auch Adressen von
Agenturen und Providern sowie ein Glossar gängiger Fachbegriffe nicht fehlen. Die CD-ROM enthält mehrere Beispiele von Firmen, die im Internet vertreten sind.
Levinson, Jay Conrad; Rubin, Charles (1995):
Guerilla Marketing Online, Taschenbuch, München 1995, ISBN:
3907100239, 250 Seiten.
Abstract
In dem Bestseller "Guerilla Marketing" stellte Autor Levinson ungewöhnliche
Marketingmethoden, die vor allem kleinere Unternehmen ansprechen sollten, vor. Diese
Version ist fürs Online Marketing. "100 Guerilla-Strategien für den Erfolg im Internet"
werden auf 250 Seiten vorgestellt.
Die Autoren halten sich nicht mit theoretischen Abhandlungen zum Marketingmix auf,
sondern starten gleich mit ihren Ideen durch. Dabei werden nahezu alle Aspekte des
Marketings für kleinere Budgets abgedeckt und auch die strategische Seite kommt nicht
zu kurz.
Fazit:
Praxishandbuch mit vielen Ideen.
Lindner, Wilfried (2003):
PR@www Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten von SMS und Internet,
Reineke/Pfeffer
(Hrsg.): Brennpunkte der Kommunikation, Band 3. STAMM Verlag Essen,
2003, 170 Seiten, ISBN 3-87773-035-3S. 451-459.
Abstract
Dies ist ein Buch über die Chancen der Public Relations im Internetzeitalter, - mit Website
inklusive. Eins, das vor allem Spaß machen, Dialoge anregen und Diskussionen anstoßen
soll. Deshalb gibt es eine elektronische Plattform dazu, die ausschließlich den Lesern
dieses Buches vorbehalten ist. Der Journalist und Autor Wilfried Lindner zeigt mit seinem
Buch PR @ WWW Unternehmen, Verbänden und Vereinen Wege zu effektiver
Öffentlichkeitsarbeit im Internet. Lindner beschreibt handfest, wie erfolgreiche
Öffentlichkeitsarbeit im Internet funktioniert: Inhalt vor Form und Design, Information und
Interaktion statt Flash-Gag und High Tech. Das aufwändig illustrierte Buch schildert
anschaulich, warum (selbst IT-) Unternehmen und Verbände simple Gesetze des Netzes
nicht anwenden und nutzen. "Nur 'drin' zu sein nutzt nichts. Die Basics müssen stimmen."
Autorenportrait:
Geboren 1951. Studium Geschichte, Romanistik. Freie Arbeit für Tageszeitungen,
Westdeutscher Rundfunk. Volontariat Rheinische Post, Redakteur, Redaktionsleiter,
Leitender Regionalredakteur, Chefredakteur Aachener Nachrichten, Mitveranstalter des
European Newspaper Design Awards für vorbildliches Zeitungsdesign. Gründungs- und
Vorstandsmitglied Radio 90,1 Mönchengladbach.
Fazit:
Der Autor schöpft aus 30 Jahren journalistischer Erfahrung in diversen Funktionen.
Marlow, Eugene (1996):
Electronic Public Relations,
Belmont (Ca.) u.a.: Wadsworth 1996, ISBN:
0-534-26244-9, 300 Seiten.
Fazit:
Ein systematischer, guter Überblick zum Einsatz neuer Technologien (Videodisk,
Videokonferenzen, E-Mail, Internet) in der Öffentlichkeitsarbeit.
Marlow, Eugene (1996):
An Inside Look at Successful Business Strategies on the Net.
Web
Visions, New York: Van Nostrand Reinhold 1996, ISBN: 0-471-28819-5,
300 Seiten.
Abstract
Ein auf zahlreichen Experteninterviews aufbauendes Buch zum Einsatz des Internets in
der Unternehmenskommunikation. Ein Kapitel geht speziell auf Fragen der interaktiven
Öffentlichkeitsarbeit ein; zwei der insgesamt acht Fallstudien fokussieren auf die Online-PR.
Mast, C.; Popp, M.; Theilmann, R. (1997):
Qualifikationsprofile im Multimedia-Zeitalter. Journalisten auf der
Datenautobahn, Konstanz: UVK Medien 1997, ISBN: 3-89669-222-4.
Abstract
Der Band gibt einen praxisorientierten und für PR-Verantwortliche lesenswerten Überblick
zur Nutzung von Multimedia- und Online-Anwendungen im Journalismus. Die Autoren
stützen ihre Einsichten und Prognosen auf eine empirische Befragung. Ihre
Schlußfolgerungen zeigen, wie sich Aufgaben, Anforderungen und Berufsverständnis von
Journalisten ändern werden.
Matejcek, Karina (2001):
Newsletter und Mailinglisten. Marketing per E-mail, Taschenbuch, 236
Seiten - Ueberreuter Wirt., F., ISBN: 3706407752, Wien/Frankfurt 2001.
Abstract
Jede gut organisierte Webseite bietet mittlerweile einen Newsletter oder aber moderierte
Mailinglisten an, die dazu dienen, den Kunden zu informieren oder mit interessanten
Angeboten auf das Online-Angebot zu lenken. Viele dieser Informationsdienste dienen
ausschließlich dem Zweck der Werbung. Als Instrument im Segment Marketing sind
Newsletter und Mailinglisten nicht mehr wegzudenken.
Karina Matejcek hat dies erkannt und in dem gleichnamigen Buch Newsletter und
Mailinglisten. Marketing per E-Mail die Vorteile eines Rundschreibens per eMail
aufgeführt.
Mit diesem kompakten Leitfaden schafft auch der Anfänger den Einstieg in Technik und
Gestaltung von E-Mail-Newsletters und die Moderation von Mailinglisten. Innovative
Kleinunternehmen, die sich entschließen, online zu gehen, finden viele neue Ideen.
Kommentierte Website-Tipps und Literaturhinweise bieten Orientierung im
Informationsangebot rund um Online-Marketing.
Autorneportrait:
Von 1993 bis 2000 arbeitete Karina Matejcek als freie Verlagslektorin, seit 1998 auch als
Autorin (Selbsthilfegruppen in Österreich, Verlag Carl Ueberreuter). Von November 1998
bis Juni 2000 war sie als Webredakteurin bei einem großen österreichischen Internet
Communications Provider tätig, wo sie unter anderem ein Online-Magazin und
verschiedene Newsletter betreute. Sie betreute für die Online-Ausgabe einer großen
österreichischen Tageszeitung den Aufbau des Newsletter-Angebotes. Seit Oktober 2000
leitet sie ihr eigenes Unternehmen für Projektmanagement im Bereich
Webcommunications.
Fazit:
Dieses Buch bietet einen Einstieg in Technik und Gestaltung von E-Mail-Newslettern und Mailinglisten.
Meier, Klaus [Hrsg.] (1999):
Ein Leitfaden für ein neues Medium. Internet-Journalismus, Konstanz:
UVK Medien 1999, ISBN: 3-89669-233-X, 344 Seiten.
Abstract
Der Sammelband von Klaus Meier macht einen guten Eindruck. Die Autoren, freie
Journalisten, Ausbilder und Kommunikationswissenschaftler der Uni Eichstätt, verbinden
in gelungener Weise praxisnahe Ratschläge für die instrumentelle Nutzung des Internets
mit bedenkenswerten Hinweisen auf neue Rahmenbedingungen und Arbeitsformen.
In den einzelnen Kapiteln geht es um neue, nichtlineare Erzählstrukturen, Medien-verzeichnisse, Strategien der Online-Recherche und Informationen über Medien im
Netz: Es wird vorgestellt und bewertet, welche Informationen von welchen Anbietern über
welche Medien zu finden sind, von Mediadaten über Forschungsberichte und
Diskussionen bis zu Stellenanzeigen. Neue Qualifikationsprofile, die alltägliche
Arbeitsweise von Online-Redaktionen sowie Aus- und Fortbildungsangebote für das neue
Metier sind weitere Themen. Kurzübersichten, ein Glossar und Literaturhinweise
vervollständigen den Band. Selbstverständlich finden sich in allen Beiträgen eine Fülle
interessanter Querverweise auf Online-Angebote.
Fazit:
Fazit: Das Buch überzeugt neben der thematischen Breite vor allem durch die kompakte
Darstellung und die zielgerichtete Auswahl der Inhalte. Die Zielgruppe - Journalisten,
Öffentlichkeitsarbeiter, Multimedia-Agenturen und Studierende / Forscher - erhalten einen
kompakten Einblick in die Materie. Doch auch Online-Profis können von einigen Beiträgen
profitieren.
Muther, A. (1999):
Die Anbieter-Kunden-Beziehung im Informationszeitalter.
Electronic
Customer Care, Springer, Heidelberg, Berlin et al. 1999, ISBN:
3540648011.
Abstract
Electronic Customer Care (ECC) steht für die umfassende, elektronische Betreuung des
Kunden während aller Phasen der Kundenbeziehung. Anhand des Customer Buying
Cycles ordnet das vorliegende Buch ECC-spezifische Marketingkonzepte, Fallbeispiele
und Informationstechnologien und zeigt damit anschaulich moderne betriebs-wirtschaftliche Konzepte und technische Leistungen auf. Der Autor definiert
Kriterien für erfolgreiche Leistungen.
Fazit:
Das Buch zeigt, wie sich Akquisition, Dienstleistung, Kundenbindung und
Produktinnotion ändern.
Oenicke, Jens (1996):
Kommerzielle Kommunikation im interaktiven Zeitalter.
Online Marketing, Schäffer-Pöschel-Verlag für Wirtschaft, Steuern, Recht GmbH & Co. KG,
Stuttgart 1996, ISBN: 3791009710.
Abstract
Wie funktioniert das Online-Marketing, welche mediengerechten Formen der
Kommunikation bestimmen die Zukunft, wie sieht Online-Marketing aus? Viele Fragen
werden beantwortet und durch zahlreiche Beispiele aus den USA illustriert. Praktische
Einblicke in das Online-Marketing renommierter Unternehmen weisen weisen einem den
Weg in die "schöne neue Welt".
Fazit:
Der Autor erhielt für diesen Titel 1996 den Buchpreis der Gemeinschaft
europäischer Marketing- und Verkaufsexperten Club 55.
Pawlowitz, Nina (2001):
So profitieren Sie von Foren, Chats, Newsgroups und Newslettern. Die
Strategie für erfolgreiches Internet-Marketing. Kunden gewinnen und
binden mit Online-Communitys, Frankfurt a. M. 2001.
Abstract
Das Buch bietet eine umfassende, sehr praxisbezogene Darstellung der immer häufiger
diskutierten Online-Communitys. Die Autorin gibt einen verständlichen Überblick über die
verschiedenen Formen, die notwendigen Bausteine und die unterschiedlichen Konzepte,
sowie an Hand von Fallstudien konkrete Tipps und Hinweise für die Entwicklung und den
Betrieb der Online-Communitys.
Als zusätzlichen Leserservice hat die Autorin unter www.community-today.de eine
Expertencommunity zu diesem Thema im Internet eingerichtet.
Autorenportrait:
Nina Pawlowitz lebt als Managementberaterin und Autorin in München. Schwerpunkt ihrer
Arbeit ist die Verknüpfung von Marketing- und Vertriebsstrategien mit den Möglichkeiten
von Internet und E-Commerce, speziell in den Bereichen Strategie und Konzeption.
Fazit:
Das Buch zum Thema Online-Communitys beeindruckt mit praktischen Tipps und
Tricks. Es kann als Basiswerk für die ökonomische Nutzung der Gruppenkommunikation
dienen.
Peppers, D.; Rogers, M. (1996):
Strategien für ein individuelles Kundenmarketing.
Die 1:1-Zukunft, Broschiert, 428 Seiten, Droemer Knaur, ISBN: 3426790270, München
1996.
Abstract
Das Buch von Peppers & Rogers ist das originale Standardwerk für das 1-to-1 Konzept.
An dem Buch wurde 3 Jahre geschrieben und das merkt man in der Qualität und den
zahlreichen Beispielen.
Peppers und Rogers sind Spezialisten des 1-to-1 Marketings. Sie stehen damit in enger
mentaler Verwandschaft zu Seth Godin, Autor von "Permission Marketing". Klar ist, dass
sich das Marketing verändern wird - die Massenmärkte und die damit zusammen-hängenden Techniken sind im Zuge der Internetisierung des Kommerzes nicht
mehr haltbar. Daher steht in diesem Buch die Zukunft des Marketings im Mittelpunkt.
Fazit:
Das Buch ist gut zu lesen und leicht zu verstehen. Allerdings ist das Buch nicht gut
gegliedert und besteht nur aus 5 zusammenhängenden Kapiteln. Das Hauptproblem ist
jedoch, dass das Buch bereits einige Jahre alt ist und die Autoren das Internet fast nicht
ein einziges mal erwähnen. Es wird oft von zukünftiger Technik geredet, jedoch wirkt das
Buch aus heutiger Sicht etwas sehr veraltet.
Petschke, Christian [Hrsg.] (1998):
Profile und Perspektiven. Eine kritische Analyse und ein "How-to-do" für
Unternehmer, Verleger und Online Worker. Online-Publishing - Business
der Zukunft?, Frankfurt a. M.: IMK / F.A.Z.-Institut 1998, ISBN: 3-927282-74-X, 156 Seiten.
Abstract
PR-Manager, die für die Online-Kommunikation ihrer Organisation verantwortlich sind,
können einiges aus den Strategien professioneller Content-Anbieter für die Vermarktung
ihrer Inhalte im Internet lernen. Insofern bietet dieser Sammelband, der die Ergebnisse
einer Best Practice-Arbeitsgruppe (Vertreter von 26 im Online-Publishing führenden
Unternehmen aus elf Ländern) zum Online-Publishing innerhalb des EU-Projekts
ACHIEVE (http://www.achieve.ch) zusammenfaßt, interessante Anregungen.
Fazit:
Das Werk bietet zum Teil gute Anregungen für Planer und Betreiber einer Website.
Den Abschluß des Buches bilden Fallstudien von drei Verlegerprojekten, die sehr
transparent die wesentlichen Erfolgsfaktoren von Online-Präsenzen zeigen.
Plake, K.; Jansen, D.; Schuhmacher, B. (2001):
Politische Potenziale der Medienentwicklung. Öffentlichkeit und
Gegenöffentlichkeit im Internet, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag
2001, ISBN: 3-531-13673-9, 200 Seiten.
Abstract
Der Begriff "Öffentlichkeit" spielt naturgemäß für die Öffentlichkeitsarbeit bzw. PR eine
zentrale Rolle. Deshalb macht das vorliegende Buch neugierig: wenn sich im Internet, wie
es der Titel suggeriert, neue Öffentlichkeiten oder sogar Gegenöffentlichkeiten formieren,
dann hat dies unmittelbare Auswirkungen auf das tägliche PR-Handeln.
Fazit:
Die Lektüre ist lohnenswert. Die Verfasser analysieren in gut lesbarem Stil
zunächst die verschiedenen Strukturmerkmale und Erscheinungsformen von
Öffentlichkeiten in heutigen Gesellschaften. Sie ziehen dann die Kommunikationsmodelle
von Habermas und Luhmann sowie die Merkmale der Online-Kommunikation heran, um
die verschiedenen Erscheinungsformen der Thematisierung, Diskussion, Gerüchtebildung
und Propaganda im Netz zu erklären. Dabei entwickeln sie eine plausible und heuristisch
hilfreiche Typologie der Internet-Öffentlichkeiten. Die Unterscheidung dieser
verschiedenen Formen ist für die Online-PR von grosser Bedeutung. Denn wer
verstanden hat, wie sich redaktionelle Angebote von Massenmedien im Netz strukturell
von Branchenportalen und Newsgroups unterscheiden, kann eigene
Kommunikationsstrategien zielgerichtet entwickeln und umsetzen.
Er oder sie wird sich dann auch dessen bewußt sein, was Plake et al. als Kernthese ihres
Buchs herausarbeiten: Informationstechnologie und Öffentlichkeit stehen in einem
dialektischen Verhältnis. Durch das Internet wird immer Gegenöffentlichkeit konstituiert.
Insgesamt ergibt sich allerdings auch die Gefahr einer wechselseitigen Durchdringung
von Staat und Gesellschaft. Deshalb sind neue Wege für den Umgang mit kritischer
Öffentlichkeit notwendig.
Reinecke, S.; Sipötz E.; Wiemann, E. (1998):
Kundenorientierung auf dem Prüfstand.
Total Customer Care, Wien 1998.
Abstract
Fachbuch für Marketing.
Die Erkenntnis, daß Kundenorientierung als oberste Handlungsmaxime gilt, ist nicht neu.
Seit längeren diskutieren Forschung und Praxis ihre Bedeutung. Ein Engpaß war bisher
die Umsetzung und Realisierung dieses Gedankens. Zahlreiche Beispiele erfolgreicher
Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen belegen hier mit angewandten Projekten,
daß "Customer Care" nicht länger als Schlagwort zu betrachten ist.
Fazit:
Ziel dieses Buches ist es, diese Customer Care-Projekte systematisch zu
analysieren und den State of the Art zu dokumentieren. Erfahrungen werden aufgezeigt
und Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet.
Rolke, Lothar; Wolff, Volker [Hrsg.] (2002):
Wie das Internet die Macht zwischen Medien, Unternehmen und
Verbrauchern neu verteilt.
Der Kampf um die Öffentlichkeit, Neuwied/Kriftel: Luchterhand 2002, ISBN: 3-472-05042-X, 293 Seiten.
Abstract
Die Herausgeber Lothar Rolke und Volker Wolff beschreiben das Internet als Parallelwelt.
Diese sei in der Lage, die Normalwelt empfindlich zu stören, aber auch, deutliche
Handlungsvorsprünge zu verschaffen. Der ansonsten treffende Vergleich hinkt nur an
einer Stelle: Das Internet selbst ist schon Normalwelt mit all den Friktionen, die das mit
sich bringt.
Die Herausgeber haben die Beiträge der Referenten des 3. Mainzer Journalisten
Symposiums und weiterer Autoren in drei Themenblöcken zusammengefasst: Vom Käufer
zum Reporter? Vom Journalisten zum Verkäufer? Vom Verkäufer zum Berichterstatter?
Schon mit dieser Fragen-Trias ist die Grundbewegung der Argumentation gut
nachvollziehbar. Der hier skizzierte Drift ist bemerkenswert: Kunden und Unternehmen
betätigen sich journalistisch und Medienvertreter geraten in Beweispflicht. Wo ist die
Differenz, die ihren Preis rechtfertigt? Was können Sie besser als die globalen
Unternehmen, die selbst auf dem Weg sind, Medienunternehmen zu werden.
Ute Diel (FH Mainz) zeigt anschließend, wie das Internet die Bedingungen beim
Markenaufbau verändert hat. Wie schnell man als Unternehmen auf Gerüchte reagieren
muss, wenn diese unmittelbar den Aktienkurs beeinflussen, zeigt Gesa Walter für die
Allianz. Wie man in der Online-Krise nicht reagieren sollte, demonstriert Frank Roselieb
(Krisennavigator) am Beispiel der Strato Medien AG, die es trotz guter Markterfolge nicht
schafft, Verkaufsgerüchte einzudämmen. Ulrich Ott beschließt den Band, der mit einem
Hilfreichen Stichwortregister versehen ist, mit Anmerkungen zur Kommunikationsstrategie
der DiBa.
Weitere Autoren sind Andreas Oppermann (T-Online), Jürgen Schulz (Public/Mind),
Roland Schatz (Medien Tenor), Michaela Pieler (AP), Siegfried Gutermann und Michael
Helbig (beide Dresdner Bank).
Fazit:
Das vorliegende Buch bietet durch die Beachtung der drei Perspektiven Käufer-Journalist-Unternehmen einen hervorragenden Überblick für Leser aller drei
Provenienzen.
Sauvant, Nicola (2002):
Die besten Strategien für Pressearbeit, Investor relations, interne
Kommunikation, Krisen-PR. Professionelle Online-PR, Frankfurt/Main;
New York: Campus-Verl., 2002. - 238 S., ISBN 3-593-36943-5.
Abstract
Dieses Buch zeigt, wie die spezifischen Merkmale des Internets für die PR zu nutzen sind.
Es präsentiert die Online-PR in ihrer gesamten Bandbreite. Online-PR bereichert die
herkömmliche PR. Sie setzt das Internet gezielt zur verbesserten Kommunikation mit den
strategischen Zielgruppen ein. Die Vorteile etwa im Hinblick auf die Geschwindigkeit sind
enorm. Aber das Medium Internet hält auch Risiken bereit. Wer zum Beispiel gedankenlos
und in breiter Streuung E-Mails versendet, der wird viele Ansprechpartner schnell
verärgern.
Die Autorin zeigt, wie sich den Risiken begegnen lässt und wie erfolgreiche
Online-PR eingerichtet wird. Das Buch macht die faszinierende Bandbreite der Online-PR
deutlich: - Pressearbeit - Investor Relations - interne Unternehmenskommunikation sowie
- Krisen-PR Einen besonders guten Einblick in die Praxis verschaffen Fallbeispiele und
Interviews mit erfahrenen Profis der Online-PR.
Fazit:
Nicola Sauvant zeigt systematisch, wie man das Internet gezielt zur professionellen
Unternehmenskommunikation einsetzt, d.h. beispielsweise wo und wie Unternehmen von
Online-PR profitieren können. Sie macht mit den besonderen Online-Spielregeln vertraut
und nennt die effizientesten Strategien für die tägliche praktische Arbeit mit Online-PR.
Schanze, Helmut; Kammer, Manfred [Hrsg.] (1998):
Band 1: Voraussetzungen, Anwendungen, Perspektiven. Interaktive
Medien und ihre Nutzer, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1998,
ISBN: 3-7890-5231-0, 200 Seiten.
Abstract
Der vorliegende Band (Band 1) beschäftigt sich mit einer für die PR hochinteressanten
Frage: Wer nutzt interaktive Medien, welche Nutzungsstrukturen sind momentan zu
berücksichtigen und: Wer sind und welche Rolle spielen die "Key-Player" im Netz?
Dieser Band versammelt zehn Beiträge von Autoren wie Klaus Schrape (Prognos, Basel),
Alexander Felsenberg (dmmv Deutscher Multimedia-Verband), Peter Vorderer (IMK
Hannover) und Hanns Abele (Uni Wien) und beantwortet ebenso Fragen des
Urheberrechts im Internet wie das Erleben von Zuschauern interaktiver Fernsehfilme. Der
Band zeigt Nutzungsoptionen für interaktive PR und Nutzerprofile auf.
Fazit:
Band 2 stellt demgegenüber die wichtigsten Anbieter Compuserve/AOL und T-Online vor und analysiert Oberflächen, Tools und Struktur der Dienste, aber auch wirtschaftliche Hintergründe.
Schwarz, Torsten (2001):
Permission Marketing, Würzburg: Max Schimmel Verlag 2001, ISBN: 3-920834-83-6, 304 Seiten.
Abstract
Viele Kommunikationsverantwortliche kennen das Problem: Die Verheissungen bunter
Websites haben sich häufig nicht erfüllt, die grenzenlosen Möglichkeiten des Internets
führen häufig zum Information Overload und nicht zum Aufbau der erhofften direkten,
individuellen Kommunikationsbeziehungen. Einen interessanten Ausweg sehen Online-
und Direktmarketingexperten jetzt in "Permission"-Strategien: Der Kommunikationspartner
wird ausdrücklich um die Erlaubnis gefragt, ihn künftig zu informieren und man bietet
möglichst genaue Informationsprofile an. Insbesondere über E-Mail-Newsletter lassen
sich so dauerhafte und personalisierte Kommunikationsbeziehungen aufbauen.
Fazit:
Warum diese Strategie erfolgreich ist, was bei der praktischen Umsetzung zu
beachten ist, und welche Beispiele sich als Vorbilder eignen, wird in dem vorliegenden
Buch anschaulich dargestellt. Der Verfasser, Torsten Schwarz, ist habilitierter
Marketingforscher und zugleich in leitender Position bei einem Systemanbieter für E-Mail-Kommunikation tätig.
Der gut lesbare Text regt zum Weiterdenken an und ist auch und
gerade für PR-Verantwortliche als Einstieg in die Thematik empfehlenswert.
Sherwin, Gregory R.; Avila, Emily N. (1998):
Creating a Successful Image on the Internet. Connecting Online, Grants
Pass, Oregon: The Oasis Press 1998, ISBN: 1-55571-403-X, 450 Seiten.
Abstract
Mit dem vorliegenden Buch versuchen Greg Sherwin und Emily Avila eine Marktlücke zu
schließen. Erstmals wird hier ein praxisorientiertes "How-To"-Handbuch vorgelegt, das
eine Einführung in die inhaltliche, organisatorische und technische Gestaltung von Online-Auftritten mit Überlegungen zur Einbindung solcher Maßnahmen in die PR-Strategie
verbindet. Auf 450 Seiten findet der Leser eine kurzweilige, aktuelle Einführung in die
Thematik mit zahlreichen Zahlen, Fallbeispielen und Anregungen für die eigene Arbeit.
"Connecting online" folgt dem erfolgreichen Muster zahlreicher Publikationen zum Thema
Web-Marketing. Einer knappen Einführung in die Grundzüge der Öffentlichkeitsarbeit und
des Internets folgen 15 Kapitel, die einzelne Aspekte der Online-Präsenz aufgreifen.
Gut gemacht ist der Anhang mit Ausführungen zu den Themen Sicherheit im Netz,
internationale Online-PR, Non-Profit-PR im Internet, Intranets und Webcasting. Ein
umfangreiches Glossar, ein Stichwortverzeichnis sowie besonders sehenswert eine
ständig aktualisierte Website im Internet (unter www.connectingonline.com) mit über 850
Links zu den einzelnen Kapiteln des Buches zeigen, wie ein gutes Fachbuch heute
Mehrwert schaffen kann.
Naturgemäß etwas eingeschränkt wird der Nutzwert des Buches dadurch, daß die
Fallbeispiele überwiegend aus den Vereinigten Staaten stammen und sicher nicht immer
auf deutsche Verhältnisse zu übertragen sind. Die Verfasser erheben auch nicht den
Anspruch, neue konzeptionelle oder wissenschaftliche Einsichten zu vermitteln.
Fazit:
Eines der umfassendsten Praxishandbücher zur PR im Internet, das technische
und organisatorische Aspekte mit den speziellen Anforderungen der Öffentlichkeitsarbeit
verbindet.
Stolpmann, Markus (2000):
Online-Marketingmix. Kunden finden, Kunden binden im E-Business, Bonn 2000, ISBN: 3-934358-72-1, 300 Seiten.
Abstract
Markus Stolpmann stellt in seinem Buch "Online-Marketingmix" zunächst die allgemeine
Grundlagen des Marketing dar und geht anschließend auf die speziellen Chancen und
Möglichkeiten des Online-Marketing ein. Entsprechend des Untertitels "Kunden finden,
Kunden binden im E-Business" liegt sein Schwerpunkt dabei auf eCommerce-Angeboten.
Fazit: Das Werk wendet sich vielmehr an Webmaster, die ihre Promotion-Aktivitäten wie
Suchmaschinenoptimierung oder Bannerschaltungen in einen Marketingplan einbinden
wollen. Wer sich aber mit den Grundlagen des Marketing im Internet beschäftigen will,
findet hier eine gute Einführung und verschiedene Anregungen.
Tapscott, Don (1996):
Die digitale Revolution, Dr. Th. Gabler Verlag, Wiesbaden 1996, ISBN:
3409189297, 383 Seiten.
Abstract
Im Zentrum dieses Buches steht die entscheidende Frage: Was bedeutet die neue
Technologie für uns und unsere Unternehmen? Don Tapscott beschreibt anschaulich und
spannend, wie die digitale Revolution die Art, wie wir leben, lernen, arbeiten und
kommunizieren, verändert. An Beispielen unterschiedlicher Branchen wird deutlich,
welche Konsequenzen sich für das Marketing von Produkten und Dienstleistungen, für die
Wettbewerbsdynamik und für den unternehmerischen Erfolg ergeben.
Autorenportrait:
Don Tapscott, Kanadier, ist Präsident der "New Paradigm Learning Corporation", Toronto,
die sich auf die Beratung von Firmen beim Übergang auf die digitale Wirtschaft
spezialisiert hat. Er ist einer der gefragtesten Berater und Autor des Bestsellers "Die
digitale Revolution". Das Buch ist das Ergebnis von zahlreichen Untersuchungen und E-Mail-
Interviews mit mehr als 300 "Net-Kids".
Fazit:
"Die digitale Rvolution" ist ein pragmatischer Führer durch die digitale Welt der
Zukunft, der die Chancen, aber auch Risiken unter die Lupe nimmt.
Thiedeke, Udo [Hrsg.] (2000):
Charakteristika und Problemdimensionen. Virtuelle Gruppen, Opladen/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2000, ISBN: 3-531-13372-1,
451 Seiten.
Abstract
Lesenswerter Sammelband, der das für die PR strategisch eminent wichtige Phänomen
der "virtueller Gruppen" im Internet wissenschaftlich untersucht. Bilden sich hier neue
Bezugsgruppen heraus? Welche Eigenschaften haben sie, wie stabil sind sie?
Fazit:
Der Band gibt Antworten und Denkanstösse.
Vesper, Sebastian (1998):s
Das Internet als Medium, Bardowick: Wissenschaftler-Verlag 1998, ISBN:
3-89153-031-5, 162 Seiten.
Abstract
Vesper zeigt anhand verschiedener Beispiele (z.B. Bundesregierung, Greenpeace, Shell,
Mercedes-Benz, SPD), daß Web-Auftritte sehr unterschiedliche Nutzungsoptionen
schaffen. Für die Unterscheidung solcher Online-"Erzählweisen" wird ein umfassender
Kriterienkatalog erarbeitet.
Wallbrecht, Dirk U.; Clasen, Ralf (1997):
Internet für Marketing, Vertrieb, Kommunikation, Anbieter und Nutzer
im Netz der Netze, Luchterhand, Neuwied, 1997.
Abstract
Das Buch beschreibt konkret wie sich Internet für die Ziele von Marketing, Vertrieb und
Kommunikation nutzen läßt. Folgende Themen werden in diesem Band behandelt:
- Das Medium Internet
- Internet aus Kunden-/Nutzensicht
(Technische Voraussetzungen, Kommunikation, World Wide Web, Datendienste,
Kosten sparen im Internet)
- Angeboten im Internet präsent machen
(Zielgruppen, Bekanntmachung des eigenen Angebots, Kosten der Internet-
Connectivity, Internet für unternehmensinterne Zwecke, Internet-Intranet-Lösungen,
Wer und was ist wo im Internet, Traditionelle Medien im Internet, Aktuelle
Informationsdienste, Werbung, Kommunikation, Marketing, Internet Präsentation)
Weber, Stefan (2001):
Elemente einer Theorie der Cybernetzwerke. Medien - Systeme - Netze, Bielefeld: transcript Verlag 2001, ISBN: 3-933127-77-7, 128 Seiten.
Abstract
Zu NetzX (Netzmedien, Netzkommunikation, Netzkultur etc.) ist es nach wie vor schwer
valide Theorien zu finden. Dies nimmt der Autor als Ausgangspunkt und beobachtet das
Netz unter Zuhilfenahme bekannter soziologischer und semantischer Näherungsversuche
wie zum Beispiel >Fäden<, >Knoten<, >Netze<, >Netzwerke<, >Vernetzung<.
Gerade bei den Grenzen, der Abgrenzung des Netzes tun sich Schwierigkeiten auf.
Deshalb stellt Weber eine analog zur Systemtheorie entwickelte Netzwerktheorie vor: An
die Stelle der Trias von System, Umwelt, Welt, treten Knoten, Netze und Netzwerke (und
zwar in dieser Reihenfolge).
Eine angemessene Medientheorie des Netzes setzt dann nicht mehr auf Sender und
Empfänger, sondern auf Informationskreisläufe, die im Netz zur Entdualisierung führe: von
Mensch und Maschine, von Fakten und Fake. Doch gleichzeitig sieht Weber auch einen
Trend zur Redualisierung: Wer in die Medien eintaucht, muss um so härter zurück in die
wirkliche Realität. Er wird gezwungen, die Grenze zwischen Real Life und Virtual Reality
für sich besonders hart zu gestalten. Weber spricht vom Real-Life-Schock.
Fazit:
Laut Weber wird die Öffentlichkeit - entgegen des erwarteten
Demokratisierungsschubs durch das Internet - nur von 4 bis 7 Prozent der Nutzer auch
aktiv gestaltet. So wird trotz Netzmedien immer wieder das Entstehen von Wissensklüften
diagnostiziert.
Wegner, Jochen (1998):
Ein Handbuch für Journalisten.
Recherche Online, Frankfurt a.M.: IMK /
FAZ-Verlag 1998, ISBN: 3-927282-71-5, 345 Seiten.
Abstract
Auch für PR-Praktiker/innen interessant: Einführung in die Nutzung des Internets und
kommerzieller Online-Dienste (T-Online, Compuserve, AOL) für Themen- und
Namensrecherchen.
Fazit:
Lesenswert sind die kommentierten Beispielsrecherchen, hilfreich die zahlreichen
Links und Hinweistabellen.
Werner, Andreas (1998):
Werbung auf dem WWW. Site Promotion, Heidelberg: dpunkt-Verlag
1998, ISBN: 3-932588-12-6, 179 Seiten.
Abstract
Bei manchen Anbietern einer Web Site hat die Begeisterung über das Netz schon
nachgelassen, die Besucherzahlen auf der Seite sind geringer als erwartet; der erhoffte
Mehrwert mag sich somit nicht einstellen. Häufig liegen die Gründe für die zu geringe
Resonanz aber nicht am Content oder an der Konzeption der Web Site, sondern an
mangelnder Promotion.
Das hat auch Andreas Werner in seinem Buch "Site Promotion" festgestellt. Er räumt ein,
daß "der Kommunikationsapparat Internet das komplexeste und momentan noch am
stärksten in Wandlung begriffene Kommunikationsinstrument des Marketing ist. Es ist
schon schwierig genug eine Präsenz zu konzipieren, die die Nutzererwartungen
zufriedenstellt. Dennoch muß man enorm viele Punkte bei der Promotion der Site
beachten. Nach einem kurzen, allgemein gehaltenen Überblick zur Mediaplanung und
Promotion widmet sich das Buch in dem Kapitel "Suchen und gefunden werden"
ausführlich den Suchmaschinen. Hier und auch in den anderen Kapiteln verfällt der Autor
allerdings nicht zu sehr in technische Details und weiß seine Erkenntnisse transparent
und kompakt zu vermitteln. Ein wichtiges Kapitel bietet eine Übersicht zur noch recht
jungen Mediaforschung zum Internet. Sehr umfassend sind mehrere Kapitel zum Thema
Banner. Von der Gestaltung dieser Werbeträger, über die Erfolgsmessung bis zur
Vorstellung der verschiedenen Vermarktungspartner. Werner erläutert alle für die
Mediaplanung wichtigen Dinge zu Bannern, sowie die Push-Kommunikation per E-mail,
die dazu eine Alternative sein kann.
Fazit:
Ein empfehlenswerter Band für die Zielgruppe Mediaplaner, Agenturen und
Inhalteanbieter.
Werner, A.; Stephan, R. (1998):
Marketing Instrument Internet, dpunkt-Verlag, Heidelberg 1998, ISBN:
393258810X.
Abstract
Das Medium Internet wird nicht nur in seinen technischen Abläufen, sondern vor allem
anhand seiner Eigenschaften im Kommunikationsprozeß erklärt. Die Autoren zeigen, wie
eine Präsenz für verschiedene Produkte aufgebaut und gepflegt werden kann und was
darüber hinaus notwendig ist, um mit dem Internet erfolgreich zu arbeiten.
Fazit:
Die Autoren gehen auf einem ganz neuen Weg an das Thema heran. Der gesamte
Inhalt ist sehr praxisbezogen und mit zahleichen Screenshots versehen. Reichhaltig ist
der Anhang mit den wichtigsten Zeitschriften und Online-Magazinen zum Thema.
Werner, A. (1998):
Werbung auf dem WWW. Site- Promotion, dpunkt-Verlag, Heidelberg
1998, ISBN: 3932588126, 189 Seiten.
Abstract
"Site Promotion" besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Neben einem Kapitel über
Search Engines, Metaindices und die Registrierung und einem weiteren über Mailing-Listen und Communities liegt der ganz große Schwerpunkt auf der Bannerwerbung. Dazu
jedoch gibt es sieben Kapitel, angefangen bei der Messung und Analyse von Mediadaten,
über die Bannergestaltung selbst, Werbeträgerpostionen und -selektion bis zu AdServer,
Tauschdiensten und Marktpartnern sowie deren Arbeitsweisen und Abrechnungsmodellen.
Fazit:
Hervorragender Ratgeber für Bannerwerbung.
Zerfaß, Ansgar; Fietkau, Karen (1997):
Der Einsatz von Internet und Online-Diensten im PR-Management. (Der
erste und vielzitierte deutschsprachige Gesamtüberblick zum Themenkreis
"Online-PR".)
Interaktive Öffentlichkeitsarbeit, Nürnberg: Universität
Erlangen-Nürnberg 1997, 120 Seiten.
Abstract
Elektronische Medien revolutionieren die Öffentlichkeitsarbeit und
Mitarbeiterkommunikation. Dieser Sammelband diskutiert die Trends und zeigt, worauf es
bei der Entwicklung erfolgreicher Online-Strategien ankommt. 24 Beiträge aus
Wissenschaft und Praxis erläutern den state of the art innovativer
Unternehmenskommunikation.
Die aktuellen Herausforderungen an das Kommunikationsmanagement sind
unübersehbar: Datenbanken und Online-Dienste bieten gezielte Recherchemöglichkeiten.
Inhalte müssen parallel für verschiedene Medien aufbereitet werden.
Massenpublikationen werden durch interaktive Angebote im Internet und Intranet ergänzt.
Business-TV und Multimedia schaffen bislang unbekannte Plattformen für die
Kommunikation.
Selbst die Spielregeln der klassischen Pressearbeit werden durch die
elektronische Kommunikation verändert - neue Berufe wie der des Online-Redakteurs
treten neben die klassischen Informations(ver-)mittler.
Fazit:
Die Beiträge in diesem Band zeigen, wie die Herausforderung an das
Kommunikationsmanagement als Chance begriffen werden kann. Statt der verbreiteten
Trendberichte und Prognosen wird eine aussagekräftige Zwischenbilanz der Entwicklung
von Multimedia in der Unternehmenskommunikation gezogen. Wissenschaftler legen die
konzeptionellen Grundlagen und möglichen Wettbewerbsvorteile interaktiver
Unternehmens- Kommunikation dar. Fallstudien von BASF, Deutsche Bank, EVS Energie-Versorgung Schwaben, Hoechst, Kohtes & Klewes, News Aktuell, Philips, PictureTel,
Pro7 Digital Media, Shell und ZDF Enterprises veranschaulichen positive Erfahrungen mit
interaktiver Öffentlichkeitsarbeit. Empirische Erhebungen aus Deutschland und den USA
belegen die unaufhaltsame Entwicklung der elektronischen Medien im Dialog von Unternehmen mit ihren Bezugsgruppen.
Tobias Mueller, Marius Walter, Wolfgang Krumm
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Affiliate Marketing mehr
|
Ausgewählte Li- teratur zum Seminar mehr
|
CI & CD mehr
|
Content Mgt. Systeme mehr
|
Geschäftsmodelle B2B, B2C, B2E mehr
|
Informationelle Mehrwerte mehr
|
Logfile-Analysen und Webmining mehr
|
PR-Medien Im Überblick mehr
|
Pressearbeit mehr
|
Rechtliche Grundlagen mehr
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Technische und grafische Standards mehr
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Unternehmens - PR mehr
|
Website-Promotion mehr
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