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P

P
Der Buchstabe P, erster Buchstabe des lateinischen Wortes praedicatum, bezeichnet in der traditionellen Logik symbolisch das Prädikat eines Urteils. 
Die allgemeinen Formen eines Urteils in dem Subjekt und Prädikat verknüpft sind, lauten S ist P und S ist nicht P.
http://www.phillex.de/p.htm

Paduaner Schule
Die Paduaner Schule ist eine aristotelische Schule in der Renaissance. Die wichtigsten Vertreter sind Zabarella und Cremonius. Die paduanischen Aristoteliker bilden die Logik zu einer Forschungsmethode für die Physik aus. 
http://www.phillex.de/padua.htm

Palingenesie, Palingenese
Als Palingenesie oder Palingenese bezeichnet man die Auferstehung der in der verstorbenen Lebewesen.
http://www.phillex.de/palingen.htm

Panthelismus
Als Panthelismus (von griech. pan, alles, und thelein, wollen) bezeichnet man die Theorie, daß die Wirklichkeit im Prinzip Wille ist.
http://www.phillex.de/pantheli.htm

Paradoxon
Ein Paradoxon (auch: eine Paradoxie) ist eine wohlbegründete, bisweilen korrekte Behauptung, die mit der gängigen Meinung nicht übereinstimmt. Auch ein unfaßbarer Gedanke wird als Paradoxon bezeichnet. So nennt Kierkegaard das wahre Christentum, das auf dem Glauben an das Unfaßbare beruht, daß der ewige Gott in der Zeit in Jesus Mensch wurde, paradoxe Religiosität. Oft wird das Paradoxon auch mit der Antinomie gleichgesetzt.
http://www.phillex.de/paradoxa.htm

Paradoxie von Chisholm
Chisholm entdeckte Paradoxien, die man mit Hilfe von Wiedergutmachungsimperativen formulieren kann. Chisholm konnte zeigen, daß eine Formalisierung derartiger Imperative in den üblichen deontischen Logiken zu logischen Widersprüchen führt. 
Die Widersprüche die auch durch bedingte Gebote nicht umgangen werden konnten, führten zur Überzeugung, daß die deontische Logik mit Mitteln der Semantik unterlegt werden muß. 
http://www.phillex.de/chisholm.htm

Paradoxien, zenonsche 
Als Zenonsche Paradoxien bezeichnet man Paradoxien, die Zenon von Elea verwendete, um die Lehre von Parmenides zu stützen. Sie sollen die Realität von Vielheit und Bewegung widerlegen, indem sie aus der Annahme, dass Vielheit und Bewegung real seien, paradoxe Konsequenzen ableiten. Zenon verwendet diese Paradoxien also als Grundlage indirekter Beweise. 
Zu den Zenonschen Paradoxien zählen das Dichotomieparadoxon, das Paradoxon von Achilleus und der Schildkröte, das Paradoxon vom fliegenden Pfeil und das Paradoxon von den Reihen in Bewegung.
http://www.phillex.de/zenparad.htm

Paradoxon von Reihen in der Bewegung
Im Paradoxon von den Reihen in Bewegung, das von Zenon von Elea gefunden wurde und zu den Zenonschen Paradoxien gehört, treten drei Körper auf, die aus vier unteilbaren Raumatomen bestehen, AAAA, BBBB und CCCC. Der erste ruht, während sich die beiden anderen gleich schnell in entgegengesetzte Richtungen bewegen. B braucht nun einen unteilbaren Augenblick, ein A zu passieren; aber da BBBB und CCCC AAAA gleichzeitig passieren, passieren sie auch einander, und während ein B zwei Augenblicke braucht, um zwei A zu passieren, passiert es auch die vier C. 
Wir müssen nun entweder sagen, daß ein B ein C im Laufe einer halben Zeiteinheit passiert oder daß B vier Zeiteinheiten braucht, um CCCC zu passieren. Das erste widerspricht der Unteilbarkeit der Zeiteinheiten, und im letzteren Fall müssen wir zwei Augenblicke vier Augenblicken gleichsetzen oder die ganze Zeit mit der halben.
http://www.phillex.de/reihen.htm

Paradoxon des fliegenden Pfeils
Im Paradoxon des fliegenden Pfeils, eines der Zenonschen Paradoxien, zeigt Zenon von Elea, daß der Pfeil stillsteht. Denn zu jedem Zeitpunkt befindet er sich an einer bestimmten Stelle. Er bewegt sich nicht dort, wo er ist, und auch nicht, wo er nicht ist. Er bewegt sich deshalb gar nicht. 
http://www.phillex.de/pfeil.htm

Paradoxon des Hedonismus
Es besagt, daß diejenigen, die um des Glückes willen nach Glück streben, es oft verfehlen, während andere es bei der Beschäftigung mit ganz anderen Zielen finden. 
Die griechische Ethik unterschied zwischen Eutychia, der Gunst der Umstände und des Schicksals, und Eudaimonia, dem Empfinden dieser Gunst, dem Glücksgefühl. 
Das Glücksgefühl hängt nicht von den erreichten Glücksgütern ab, sondern von der eigenen Glücksfähigkeit. 
http://www.phillex.de/glueck.htm#paradoxon

Pragmatisches Paradoxon
Das pragmatische Paradoxon, das u. a. von A. Pap diskutiert wird, beruht nicht, wie die semantischen Antinomien, auf einem Widerspruch in dem, was behauptet wird. Es liegt vielmehr darin, daß ein Widerspruch besteht zwischen dem, daß das Betreffende behauptet wird, und dem, was behauptet wird. 
Sagt man z. B. Es regnet, aber ich glaube das nicht, so gerät man unter normalen Umständen in Widerspruch zu der pragmatischen Voraussetzung für eine Behauptung, daß der Redende selbst an das glaubt, was er behauptet. 
Ein anderes Beispiel ist die Person, die behauptet, daß sie nicht existiert. Ihre Äußerung ist kein logischer Widerspruch, denn sie hätte sehr wohl nicht existieren können; aber Bedingung dafür, daß sie diese Behauptung machen kann, ist die, daß sie falsch ist.
http://www.phillex.de/pragmat.htm

Paralogismus
Als Paralogismus bezeichnet man einen unbeabsichtigten Fehlschluß. 
Im Gegensatz zum Paralogismus steht der Sophismus.
http://www.phillex.de/paralogi.htm

Parameter
Eine Individuenart heißt Parameter eines Prädikates, wenn diese Individuenart bei der Bestimmung des Wahrheitswertes des Prädikates berücksichtigt werden muß. 
So ist das epistemische Subjekt ein Parameter nichtmodaler epistemischer Prädikate. 
Nach dem Kritrium, ob der Wahrheitswert des Prädikates von der Belegung dieser Individuenart auch tatsächlich abhängt, unterscheiden wir relative Parameter und absolute Parameter.
http://www.phillex.de/param.htm

Parameter, absoluter 
Ein Parameter ist ein absoluter Parameter, wenn der Wahrheitswert des Prädikates von der Belegung dieser Individuenart nicht abhängt. 
Von absoluten Parametern unterscheiden wir relative Parameter. 
Absolute Parameter kann man als entartete Fälle von Parametern betrachten, da Parameter gewöhnlich relativ sind. 
Wir können relative Parameter verabsolutieren, indem wir das freie Vorkommen eines Parameters beseitigen. Das kann sowohl durch Einsetzen einer Konstanthalten anstelle der Variablen als auch durch Quantifizierung geschehen
http://www.phillex.de/a-param.htm

Parameter, relativer 
Ein Parameter ist ein relativer Parameter, wenn der Wahrheitswert des Prädikates von der Belegung dieser Individuenart auch tatsächlich abhängt. 
Von relativen Parametern unterscheiden wir absolute Parameter. 
Wir können relative Parameter verabsolutieren, indem wir das freie Vorkommen eines Parameters beseitigen. Das kann sowohl durch Einsetzen einer Konstanthalten anstelle der Variablen als auch durch Quantifizierung geschehen.
http://www.phillex.de/r-param.htm

Parole
Parole (franz., Wort, Äußerung, Rede) nennt Saussure im Gegensatz zur langue die gesprochene Sprache.
http://www.phillex.de/langue.htm#parole

Parsismus
Zarathustra schuf den Parsismus (auch Mazdaismus genannt), eine dualistische, stark ethische Religionslehre, die in der Folgezeit nach Wandlungen zu großem Einfluß gelangte. So war sie Staatsreligion des Sassanidenreiches. Seine Lehre beeinflußte die jüdische und christliche Vorstellung von Himmel und Hölle.
http://www.philosophenlexikon.de/zarathu.htm#parsismus

Partikularisator
Als Existenzquantor, Partikularisator oder Seinsquantor bezeichnet man den Quantor der Partikularisierung. 
Für den Existenzquantor werden gewöhnlich die Symbole $ und verwendet. Mitunter, vor allem in älterer Literatur, findet man auch die Symbole (E ...), S und E. 
Der Existenzquantor wird entsprechend seiner Bedeutung als für mindestens ein, es gibt mindestens ein oder es existiert wenigstens ein gelesen. 
Beispiel: Einige Raben sind schwarz, läßt sich lesen als: Es gibt ein x, dass ein Rabe ist und das schwarz ist. 
Wenn R als Abkürzung von ist ein Rabe und S als Abkürzung von ist schwarz verwendet wird, kann diese Aussage wie folgt symbolisiert werden: $x (Rx Ù Sx). 
In der klassischen zweiwertigen Prädikatenlogik läßt sich der Existenzquantor auf den Allquantor zurückführen: $x A(x) läßt sich nämlich lesen als: ~"x ~A(x). 
Urteile, die Existenzquantoren enthalten, heißen partikuläre Urteile.
http://www.phillex.de/exquant.htm

Peano-Axiome
Von Peano stammt ein bekanntes und noch heute verwendetes Axiomensystem für die natürlichen Zahlen, das von R. Dedekind vorweggenommen worden war. 
Die Axiome lauten: 
1. 0 ist eine natürliche Zahl. 
2. Für alle x gilt, daß, wenn x eine natürliche Zahl ist, auch die auf x folgende Zahl eine natürliche Zahl ist. 
3. Wenn auf zwei Zahlen dieselbe Zahl folgt, sind sie identisch. 
4. 0 kann nicht auf eine natürliche Zahl folgen. 
5. (Das Induktionsaxiom:) Wenn 0 eine Eigenschaft hat, und wenn jede auf eine natürliche Zahl folgende Zahl die Eigenschaft besitzt, sofern die Zahl selbst die Eigenschaft hat, dann haben alle natürlichen Zahlen die betreffende Eigenschaft. 
Peano versuchte auch die Logik zu axiomatisieren. Maßgeblich hat er auf die Symbolik der Mengenlehre gewirkt.
http://www.philosophenlexikon.de/peano.htm#peanoaxiome

Peirce-Funktion
Von den 16 zweistelligen Wahrheitswertfunktionen sind einige von besonderem Interesse. Die 2. Funktion ist die vel-Funktion, die 5. Funktion ist die seq-Funktion, die 7. Funktion ist die eq-Funktion und die 8. Funktion die et-Funktion. 
Sie entsprechen den zweistelligen Aussagenoperationen Alternative, Implikation, Äquivalenz und Konjunktion. Daher werden diese Funktionen oft auch durch diese Worte benannt. 
Die 10. Funktion heißt auch die aut-Funktion und wird Antivalenz genannt. Sie entspricht der zweistelligen Aussagneoperation entweder - oder. Die 9. Funktion wird die Sheffer- oder nand-Funktion, die 15. die Nicod-, Peirce- oder nor-Funktion genannt. Die 3. Funktion nennt man auch Gegenimplikation oder Replikation.
http://www.phillex.de/wahrfkt.htm#zweistellig

Performative Äußerung
In der Sprechakttheorie von Austin werden diejenigen sprachlichen Akte, mit deren Hilfe bestimmte Handlungen vollzogen werden, als performativ bezeichnet. 
Performative Äußerungen haben - im Gegensatz zu den Konstativa - keinen beschreibenden Charakter und sind deshalb weder wahr noch falsch. 
Die für performative äußerungen relevante Beurteilungsdimension ist nicht die der Wahrheit, sondern die des Glückens bzw. Nicht-Glückens.
Die Standardform performativer Äußerungen ist die Ich-Form. Durch performative Verben wird signalisiert, welchen Akt die ich-Person mit ihrer Äußerung vollzieht.
Beispiele für performative Verben sind: 

  •  direktive: bitten, befehlen, auffordern, anordnen und beauftragen; 
  •  deklarative: ernennen, verurteilen, kündigen, taufen und exkommunizieren; 
  •  expressive: danken, gratulieren, protestieren, loben und begrüßen. 
http://www.phillex.de/perform.htm

Performative Wahrheitstheorie
Strawsons performative Theorie der Wahrheit (von engl. to perform, ausführen, durchführen), auch als die dito-Theorie der Wahrheit bezeichnet (von altital. gesagt), baut auf der Sprechakttheorie auf und ist eine Variante der Redundanztheorie. Mit der Aussage Es ist wahr, daß p wird nach dieser Theorie keine andere Aussage gemacht als mit p. Es wird aber eine andere Handlung vollzogen, nämlich üblicherweise die des Bestätigens oder Bekräftigens einer vorausgegangenen Aussage. Wahrheit ist damit ein performatives Wort. Das Wort wahr ist kein metasprachliches Prädikat, sondern mit Wörtern wie ja oder dito vergleichbar. Eine Behauptung oder Aussage als wahr zu bezeichnen, heißt also eigentlich nichts anderes, als sie bestätigen, was keine Beschreibung, sondern ein Tun ist.
http://www.phillex.de/wahrheit.htm#performativ

Pergamenische Schule
Man unterscheidet neben einer alexandrinischen Schule (Ammonios Sakkas, Plotin, Gemina I, Gemina II, Porphyrios, Hypatia), eine syrische Schule oder pergamenische Schule (Iamblichos, Dexippos, Sallustius, Iulianus Apostata, Themistios, Sosipatra, Aidesios) und eine athenische Schule (Plutarchos, Syrianos, Aischines, Asklepegenia, Proklos, Simplikios).
http://www.phillex.de/neuplato.htm#schulen

Perlokutionärer Akt
Der Ausdruck perlokutionärer Akt (engl. perlocutionary act) wurde von Austin im Rahmen der Sprechakttheorie eingeführt. Er bezeichnet diejenige Handlung, mit der ein Sprecher durch seine Äußerung eine Wirkung auf seinen Zuhörer erzielt. Der perlokutionäre Akt schließlich bezeichnet also eine Handlung, die darauf abzielt, einen bestimmten Effekt hervorzurufen, z. B. den, daß jemand aufgrund meiner Warnung (illokutionärer Akt) Der Hund ist bissig den Weg durch den Garten zum Haus meidet (perlokutionärer Akt). 
Der Unterschied des perlokutionären Aktes zum illokutionären besteht in erster Linie darin, daß er nicht durch einer Sprachkonvention nach Regeln vollzogen wird.
http://www.phillex.de/perloakt.htm

Perseverationstendenz
Als Perseverationstendenz bezeichnet Theodor Lipps die Tendenz der Beharrung der Seele in der Betätigungsweise, in der sie sich befindet. 
http://www.phillex.de/persever.htm

Person
Der philosophische Begriff Person (lat. persona, Maske, Charakter, Rolle) ist aus theologischen Überlegungen der Patristik hervorgegangen. 
Die Frage, wie die Dreiheit Gottes (Vater, Sohn, Heiliger Geist) mit seiner Wesenseinheit zusammen gedacht werden kann, wurde in der trinitarischen Formel tres personae, una substantia (drei Personen, ein Wesen) beantwortet. 
Alles auf die Person bezügliche heißt personal.
Heute lassen sich zwei grundsätzliche Positionen unterscheiden: 
1. Personsein wird allen Menschen und nur diesen zugeschrieben, ist also ein Merkmal der Art Mensch; 
 2. Personsein ist an bestimmte Eigenschaften gebunden. Solche Eigenschaften können Bewußtsein, Selbstbewußtsein, Vernunft, freier Wille, Wertbezogenheit, Kommunikation, eine erkennende und handelnde Beziehung zu seiner Umwelt (d. h. auch zu anderen Personen hat) oder eine individuelle Geschichte, durch die das betreffende Individuum sich zu einer eigenen Persönlichkeit entwickelt mit bestimmten Anlagen, Haltungen, Charakterzügen und Meinungen über sich und die Welt oder auch mehrere sein. Je nach Bestimmung können dann auch nichtmenschliche Wesen Personen sein oder bestimmten Menschen das Personsein fehlen. 
Normalerweise werden der Person - im Gegensatz zum Ding und zum Tier - ethische Verantwortung für ihre Handlungen und persönliche Rechte (Menschenrechte) zugeschrieben. 
Kinder, schwachsinnige und senile Individuen stellen definitorische Problemfälle dar. Sie werden zuweilen nicht als Personen aufgefaßt (z. B. inwiefern kann einem Kind Willensfreiheit zugeschrieben werden?), sondern als Quasi-Person (von lat. quasi, gleichsam), d. h. Individuen, die keine Person im vollgültigen Sinn sind, aber mit einer Person so vieles gemeinsam haben, daß ihnen z. B. gewisse Rechte und/oder Pflichten zukommen, die ansonsten der Person vorbehalten bleiben. 
Wo die Grenze zwischen Person, Quasi-Person und nicht-personalem Seiendem gezogen werden muß, ist kontrovers (z. B. wie ein Fötus einzuordnen ist). 
Im Zusammenhang mit der Diskussion in der Tierethik ist die Frage aufgeworfen worden, ob auch Tiere (zumindeste einige Tiere) Personen (oder wenigstenst Quasi-Personen) sein können. 
Die Beantwortung der Frage wird natürlich von der Wahl einer der hier diskutierten Definitionen ab. 
Bestimmen wir das Personsein über das Selbstbewußtsein, haben wir z. B. zu klären, ob es selbstbewußte Tiere gibt usw.
Mit dem Begriff einer Person verbunden ist das Problem der personalen Identität, d. h. die Frage, wann wir zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten eine Person als dieselbe ansprechen können.
Heute werden vorwiegend drei Ansätze bezüglich der personalen Identität diskutiert: 
1. Nach dem Körperkriterium besteht die Identität einer Person zu zwei Zeitpunkten in der Kontinuität des Körpers während dieses Zeitraumes. Eine Variante dieses Ansatz sieht die Kontinuität in der Kontinuität des Gehirnes als eines Teiles des Körpers. 
2. Nach dem psychischen Kriterium läßt sich die Kontinuität zwischen den psychischen Zuständen zu verschiedenen Zeitpunkten auf die Erinnerung an vergangene Erlebnisse zurückführen. Ein Problem dieser Position ist, daß wir uns an unser Babysein nicht erinnern können und damit keine personale Identität zwischen Baby und dem späteren Menschen besteht. Zusätzlich sind einige Klimmzüge nötig, damit wir im Schlaf nicht unsere personale Identität verlieren. 
3. Nach den nichtreduktiven Ansätzen ist die personale Identität ein nicht reduzierbares Faktum, ein ontologisches Faktum (ein Ich, eine Seele), das weder auf die Kontinuität eines Körpers noch auf psychische Zustände zurüführbar ist. 
http://www.phillex.de/person.htm

personal
Alles auf die Person bezügliche heißt personal.
http://www.phillex.de/person.htm#personal

Perzeptionstheorie, naive realistische
Nach der naiven (oder direkten) realistischen Perzeptionstheorie (auch kurz: naiver Realismus bzw. direkter Realismus) stehen wir in der Perzeption unter normalen Umständen in direkter Beziehung zu den äußeren Gegenständen und ihren Eigenschaften. 
Vertreter diese Position sind u. a. Reid und Ryle. 
http://www.phillex.de/perzep-r.htm

Perzeptionstheorie, repräsentative
Nach der repräsentativen Perzeptionstheorie (auch: kausale Perzeptionstheorie) haben wir es bei der Perzeption unmittelbar mit inneren Erlebnissen (Sinneseindrücken) zu tun, die im Bewußtsein als Ergebnis der Einwirkung der äußeren Gegenstände auf unsere Sinnesorgane entstehen. 
Vertreter dieser Theorie sind u. a. Descartes, Locke und Russell. 
http://www.phillex.de/perzep-k.htm

petito principii
Petitio principii (lat. Vorwegnahme des Grundes) heißt der logische Fehlschluß, der in einer Verletzung des Satzes vom zureichenden Grunde besteht. Dabei wird als Begründung für eine These eine These angeführt, die zwar nicht offensichtlich falsch ist, aber selber eines Beweises bedarf.
http://www.phillex.de/petitio.htm

Pflichtethik
Die deontologische Ethik ist diejenige Richtung der Ethik, die die Ansicht vertritt, daß die Erwägungen entscheidend sind, die einer Handlung zugrunde liegen und nicht nur die Folgen. Sie unterscheiden sich damit von der konsequentialistischen Ethik. 
Beispiele für deontologische Ethiken sind die Gesinnungsethik, die Pflichtethik und die Gewissensethik. 
Entsprechend der Unterscheidung von Regel- und Handlungskonsequentialismus lassen sich auch in der deontologischen Ethik zwei Richtungen unterscheiden. Der Behauptung, die Pflichten ließen sich in allgemeine Regeln fassen (Kant), steht z. B. die Behauptung entgegen, die Pflicht zeige sich erst in der einzelnen Handlungssituation (A. Smith). 
Deontologische Ethiken sind zumeist, aber nicht zwingend, anthropozentrisch.
http://www.phillex.de/deontol.htm

Phänomenologische Wahrheitstheorie
Husserl vertritt eine Variante der Evidenztheorie der Wahrheit, die phänomenologische Wahrheitstheorie. In seinem frühen Werk Das Ideal der Adäquation. Evidenz und Wahrheit (1901) ergibt sich die Wahrheit in Bezug auf Gegenstände und auf Begriffe durch eine Erfüllung, wobei das Gegebene als Gemeintes und das Gegebene als Selbstgegebenheit zusammenfallen. Die Wahrheit ist also eine Identität und diese Identität ergibt sich mit Evidenz. Evidenz wird dabei als Gewißheit verbürgende Erfahrung dieser Übereinstimmung verstanden.
http://www.phillex.de/wahrheit.htm#phenomen

Phenylthiocarbamid-Beispiel
Verschiedene Substanzen scheinen für verschiedene Leute angenehm oder ekelhaft zu sein, wie man nach der Verschiedenheit der Substanzen urteilt, die diese verschiedenen Leute gerne essen. 
Ein ähnliches Beispiel ist das Phenylthiocarbamid-Beispiel. Phenylthiocarbamid (PTC) hat für manche Leute einen unangenehmen und für andere überhaupt keinen Geschmack. Und es hat sich herausgestellt, daß dies vererbt wird. Ob PTC unangenehm schmeckt, hängt von den Eltern ab und davon, ob sie einen von ihnen oder beiden unangenehm geschmeckt hat. Der Skeptiker könnte fragen: Ist PTC tatsächlich ein unangenehm schmeckender Stoff oder nicht?
http://www.phillex.de/sinnest.htm#phenylthiocarbamid
 

Philosophie
Seinem griechischen Ursprung nach bedeutet das Wort Philosophie Weisheits- oder Wissenslehre. Der Begriff geht auf Heraklit und Herodot zurück. Nach Heraklit soll Pythagoras sich als philosophos bezeichnet haben (Diog. Laërtes, Prooem. 12. VIII 1, 8). 
Heute bezeichnet man als Philosophie jede theoretisch begründete Anschauung vom Weltganzen, der Stellung des Menschen im Weltganzen, der Werte, der Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten des Menschen sowie seiner Rechte und Pflichten. 
Die Fragen nach der Abgrenzung des Gegenstandsbereichs und nach der Gültigkeit von Argumenten und Theorien sind philosophische Fragen ist. 
Die Philosophie setzt die Einzelwissenschaften voraus. Die Einzelwissenschaften brauchen die Philosophie zur Begründung ihrer allgemeinen, mit anderen Wissenschaften gemeinsamen Begriffe und Methoden. 
Ursprünglich sind Philosophie, Wissenschaft und Religion eins. Sie differenzieren sich aus dem Mythos zu eigenständigen Disziplinen. 
Zuerst hat Platon die Philosophie als Wissenschaft bestimmt. (Theaet. 143 D). Der Philosoph steht zwischen dem Unwissenden und dem (absolut) Wissenden (Sympos. 204 B). Die Philosophie ist der Erwerb des Wissens (Euthydem. 288 D). Quelle der Philosophie ist das Staunen (Theaet. 155 D). 
Auch Aristoteles betrachtet die Philosophie als Wissenschaft (Met. VI 1, 1026a 18). Philosophie ist Wissenschaft der Wahrheit (Met. II 1, 993 b 20). Quelle der Philosophie ist wie bei Platon die Verwunderung (Met. I 2, 982 b 12). 
Die Stoiker und Epikureer weisen der Philosophie neben ihrer theoretischen Aufgabenstellung eine praktische Bedeutung zu. 
Die Philosophie bestimmen die Stoiker als Streben nach Tüchtigkeit und Tugend. 
Epikur bestimmt die Philosophie als vernunftvolles Streben nach Glückseligkeit. (Sextus Empiricus adv. Math. XI, 169). 
In der Patristik bildet sich eine philosophiefeindliche Haltung innerhalb der Theologie. In der Scholastik, insbesondere unter dem Einfluß von Thomas von Aquin, wurden Philosophie und Theologie miteinander versöhnt und schließlich als identisch betrachtet. 
Nach Paracelsus ist die Philosophie vollendete Erkenntnis der Dinge und Erkenntnis der unsichtbaren Natur. 
Nach Patrizzi ist Philosophie Streben nach Weisheit. 
Nach Hobbes ist die Philosophie Erkenntnis der Dinge aus ihren Ursachen und Gründen. 
Locke versteht unter Philosophie die wahrhafte Erkenntnis der Dinge. 
Nach Shaftesbury ist die Philosophie study of happiness. 
Berkeley bezeichnet sie als the study of wisdom and truth. 
Nach Wolff ist die Weltweisheit eine Wissenschaft aller möglichen Dinge. Sie handelt davon, wie und warum sie möglich sind. 
Nach Kant ist es Aufgabe der Philosophie, Begriffe, die als verworren gegeben sind, zu zergliedern, ausführlich und bestimmt zu machen. Vier Fragen machen das Feld der Philosophie aus: Was kann ich wissen? - Was soll ich tun? - Was darf ich hoffen? - Was ist der Mensch? Die erste Frage beantwortet die Metaphysik, die zweite die Moral, die dritte die Religion, und die vierte die Anthropologie.. Durch die Philosophie erhalten die Wissenschaften Ordnung und Zusammenhang. 
Fichte faßt die Philosophie als Wissenschaftslehre auf. Sie will dasjenige im Gange unserer Vernunft, das uns unter dem Gesichtspunkte des gemeinen Bewußtseins unbekannt bleibt, entdecken. "Was für eine Philosophie man wähle, hängt ... davon ob, was man für ein Mensch ist." 
Hegel definiert die Philosophie formal als denkende Betrachtung der Gegenstände, material als Wissenschaft des Absoluten, als die sich denkende Idee, die wissende Wahrheit. Der Philosoph beabsichtigt zu erkennen, was unveränderlich, ewig, an und für sich ist. Ihr letztes Ziel ist, den Gedanken, den Begriff mit der Wirklichkeit zu versöhnen. 
Nach Fechner ist die Philosophie die Wissenschaft der Wissenschaften. 
Nach Avenarius ist die Philosophie "das wissenschaftlich gewordene Streben ..., die Gesamtheit des in der Erfahrung Gegebenen mit dem geringsten Kraftaufwand zu denken". 
Nach Mach besteht die Philosophie in einer gegenseitigen kritischen Ergänzung, Durchdringung und Vereinigung der Spezialwissenschaften zu einem einheitlichen Ganzen. 
Auch Wundt betont den Zusammenhang von Philosophie und Einzelwissenschaften. Die Philosophie soll den ganzen Umfang wissenschaftlicher Erfahrung zur Grundlage nehmen. Die Philosophie geht den Einzelwissenschaften nicht voran. Sie führt die Arbeit der Einzelwissenschaft weiter. Die Philosophie muß den allgemeinen Erkenntnissen der Wissenschaften die endgültige systematische Ordnung geben. Alles Philosophieren beruht auf einem Trieb nach Systematisierung des Erkennens und seiner Methoden. Die Philosophie kann nicht bloße Wertlehre sein, da in jeder Wissenschaft Wertungen notwendig sind, auch kann sie nicht rein normativ sind. Die Philosophie ist eine allgemeine Wissenschaft, welche die durch die Einzelwissenschaften vermittelten allgemeinen Erkenntnisse zu einem widerspruchslosen System zu vereinigen hat. 
Windelband bestimmt die Philosophie als Wertlehre, als normative Wissenschaft von den allgemeingültigen Werten. 
Nach Uphues ist die Philosophie die Wissenschaft vom Wesen der Dinge und vom System der Wahrheit. 
Die Philosophie wird in unterschiedliche Disziplinen aufgeteilt. Die Einteilung der Philosophie in Physik, Ethik und Logik geht nach Sextus Empiricus (adv. Math. VII, 16) auf Xenokrates zurück. 
Plotin teilt die Philosophie in Dialektik, Physik und Ethik). 
Nach Scotus Eriugena zerfällt die Philosophie in die praktische, die physische, die theologische und die logische Wissenschaft. 
Nach Duns Scotus zerfällt die Philosophie in Metaphysik, Mathematik und Physik. 
F. Bacon gliedert die Philosophie in philosophia prima (Ontologie), Naturphilosophie natürliche Theologie, Anthropologie (Psychologie, Logik, Ethik) und Politik (philosophia civilis). 
Nach Locke besteht die Philosophie aus Physik, Ethik und Semiotik (Logik). 
Nach Schopenhauer gliedert sich die Philosophie in Dianoiologie, Logik und Metaphysik. 
Eine heute gebräuchliche Gliederung teilt die Philosophie in Logik, Erkenntnistheorie, Metaphysik (darunter Ontologie und philosophische Anthropologie) sowie Ethik auf. Sehr üblich ist auch die Unterscheidung zwischen theoretischer Philosophie (Logik, Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie, Kausaltheorie, Kohärenztheorie) und praktischer Philosophie (Werttheorie, Ethik, Ästhetik, Sprachphilosophie, die Kulturphilosophie, Kommunikationstheorie, Philosophie des Geistes, Rechtsphilosophie, Religionsphilosophie). Die theoretische Philosophie wurde früher auch als reine Philosophie bezeichnet. 
http://www.phillex.de/philos.htm

Philosophie der idealen Sprache
Die Untersuchungen der Philosophie der idealen Sprache zielen darauf, ein System der Sprache zu erstellen, in dem der semantische Begriff der Wahrheit präzise definiert werden kann. 
Ein Satz der natürlichen Sprache gilt als Aussage, wenn er in eine interpretierte künstliche Sprache Sn übersetzbar ist. 
Häufig wird daraus geschlossen, daß sich die Philosophie der idealen Sprache auf deskriptive Aussagen beschränkt. Dies ist nicht selbstverständlich, da sich auch für andere Sätze der natürlichen Sprache ideale künstliche Sprachen finden lassen. Beispiele sind die meisten deontischen Logiken. G. Meggle hat dies beispielsweise auch für zahlreiche Begriffe in seiner Kommunikationstheorie vorgeführt. 
Der Zweck der Philosophie der idealen Sprache (in ihrer Beschrünkung auf deskriptive Aussagen) besteht darin, die Aussagen in eine Sprache zu transformieren, deren Aussagen und Aussageformen die Eigenschaft logisch wahr oder logisch falsch zugeschrieben werden kann. 
Die wichtigsten Vertreter der Philosophie der idealen Sprache sind Russell, Wittgenstein, Frege, Schlick Carnap und Goodman.
http://www.phillex.de/idspr-p.htm

Philosophie der normalen Sprache
Die Philosophie der normalen Sprache (ordinary language philosophy) stellt eine Abkehr von der Philosophie der idealen Sprache und den damit verbundenden Forderungen nach explizierter Definiertheit der Wörter und exakter Festlegungen durch Regeln dar. 
Grundlegend für die Entwicklung der Philosophie der natürlichen Sprache ist Wittgensteins Argumentation gegen die Festlegung einer Wortbedeutung durch eine explizite, dem Gebrauch vorangehende Sprachregel. Um nicht in den mit einer solchen Bedeutungsfestlegung verbundenden unendlichen Regreß zu verfallen, wenn wir die Bedeutung durch eine Regel festlegen wollen und für diese Festlegung eine Regel der richtigen Festlegung benötigen, müssen wir von einem Sprachverständnis ohne explizite Regelkenntnis zurückgreifen.
http://www.phillex.de/normspr.htm
Philosophische Gesellschaft
Während Husserl in Göttingen wirkte (1901-1916), bildete sich ein Gesprächskreis dieses Namens, indem Schüler und Studenten Husserls arbeiteten. Zu ihnen gehörte z. B. Edith Stein. 
Husserl selbst hat diesen Gesprächskreis ins Leben gerufen. 
Als Hedwig Conrad-Martius 1910 nach Göttingen kam, wurde sie schnell Vorsitzende dieser Gesellschaft. 
Die Philosophische Gesellschaft ist später als Göttinger Schule in die Philosophiegeschichte eingegangen. 
http://www.phillex.de/gesell-p.htm
Physiologische neukantianische Schule
Hermann von Helmholtz ist Gründer der physiologischen neukantianischen Schule. Zu dieser Schule gehörte auch Gustav Theodor Fechner, Johannes Müller, Friedrich Albert Lange und Emil Du Bois-Reymond. Diese Schule deutete Kants Philosophie als Vorwegnahme der wissenschaftlichen Physiologie.
http://www.phillex.de/neukant.htm#physiologie

Polysyllogismus
Als zusammengesetzen Syllogismus oder Polysyllogismus bezeichnet man die Aufeinanderfolge mehrerer Syllogismen. 
Beispiele für; zusammengesetzte Syllogismen sind: 

  • Syllogismenkette 
  • progressiver Syllogismus 
  • regressiver Syllogismus 
  • linearer Syllogismus 
  • Sorites 
Den vorangehenden Syllogismus eines zusammengesetzten Syllogismus nennt man Prosyllogismus, den folgenden nennt man Episyllogismus.
http://www.phillex.de/syl-zus.htm

Polysyllogismus, linearer
Als linearen Polysyllogismus bezeichnet man einen zusammengesetzten Syllogismus, in dem jedem Episyllogismus nur ein Prosyllogismus vorangeht. 
http://www.phillex.de/syl-lin.htm

Progressiver Syllogismus
Als progressiven Syllogismus (oder: progressiven Polysyllogismus) bezeichnet man einen zusammengesetzten Syllogismus bei dem der mittelbare Schluß vom Allgemeinen zum weniger Allgemeinen führt. Beispiel: 
Alle Wirbeltiere haben Blut
Alle Säugetiere sind Wirbeltiere
Alle Säugetiere haben Blut
Alle Affen sind Säugetiere
Alle Affen haben Blut
http://www.phillex.de/syl-prog.htm

Polysyllogismus, regressiver
Als regressiven Syllogismus (oder: regressiven Polysyllogismus) bezeichnet man einen zusammengesetzten Syllogismus (Polysyllogismus) bei dem der mittelbare Schluß vom weniger Allgemeinen zum Allgemeinen führt. Beispiel: 
Alle Wirbeltiere sind Tiere
Affen sind Wirbeltiere 
Affen sind Tiere
Tiere sind Lebewesen 
Affen sind Lebewesen
http://www.phillex.de/syl-regr.htm

pons asinorum
Eselsbrücke (lat. pons asinorum) nennt man eine Lernhilfe zum Behalten von Lehrsätzen. 
Die Scholastiker bezeichneten als Eselsbrücke zunächst das Diagramm, das die aristotelische Lehre zur Auffindung des Mittelbegriffs zum Beweis der verschiedenen Schlußsätze im Syllogismus veranschaulichen sollte. 
Diese logische Figur geht auf Petrus Tartaretus zurück und wird mitunter fälschlicherweise auf Buridian zurückgeführt. 
Die Bezeichnung wurde verallgemeinert und bereits im Mittelalter auch auf Regeln angewendet, die so einfach waren, daß sie selbst ein Dummkopf lernen konnte.
http://www.phillex.de/eselsbr.htm

Potisivismus, logischer
Logischer Positivismus (auch logischer Empirismus oder Neopositivismus) heißt eine Richtung in der Philosophie, die in Österreich und Deutschland nach dem 1. Weltkrieg entstand. 
Der logische Positivismus wurzelt im Wiener Kreis, der auf die Philosophie in Deutschland, Polen, Großbritannien, den USA und Skandinavien großen Einfluß ausübte.
Seit etwa 1950 ist der logische Positivismus keine selbständige philosophische Richtung mehr. 
Der logische Positivismus fordert, daß sich alle Terme einer präzisen Wissenschaftssprache, außer dem logischen, letztendlich auf das direkte Erfassen von Sinnesdaten zurückführen lassen müssen bzw. durch ostensive Definition zu erklären sind. Ein vorheriges Verstehen seiner Bedeutung sollte hier nicht vorausgesetzt sein und die Wahrnehmung von Sinnesdaten als unkorrigierbar gelten.
Philosophische Aussagen, die beanspruchen, eine Erkenntnis über die Welt zu enthalten, bezeichnet der logische Positivismus als reine Metaphysik. Solche Behauptungen sind nicht falsch, aber kognitiv sinnlos. 
Die traditionellen philosophischen Probleme betrachtet der logische Positivismus daher als Pseudoprobleme, die ebenso sinnlos sind wie die Behauptungen, die sie veranlassen. 
Der logische Positivismus unterscheidet analytische Sätze und Basissätze.
Der logische Positivismus ist, da er logische Gesetze unabhängig von der Erfahrung (und damit den Verstand) als Grundlage unseres Wissens anerkennt keine Form des Empirismus im strengen Sinne, sondern eine Kombination von Empirismus und Realismus.
http://www.phillex.de/positism.htm

post hoc, ergo propter hoc
Als post hoc, ergo propter hoc bzw. post hoc non est ergo propter bezeichnet man einen logischen Fehlschluß, der durch einen Verstoß gegen den Satz vom zureichenden Grunde in der Induktion hervorgerufen wird. 
Aus der zeitlichen Aufeinanderfolge wird auf einen Kausalzusammenhang geschlossen. 
Nicht alles, was einer Erscheinung zeitlich vorausgeht, bildet auch ihren Grund. Jeden Tag beobachten die Menschen, daß der Nacht der Tag und dem Tag die Nacht folgt. Wenn daraus jemand schließt, daß die Nacht Ursache des Tages und der Tag Ursache der Nacht ist, würde er post hoc, ergo propter hoc schließen. 
http://www.phillex.de/posthoc.htm

Post-Implikation
Die nächste Implikation findet sich bereits bei Post und wird daher von mir Post-Implikation genannt. 
seq7 (x, y) =df seq2 (x, y), falls x ausgezeichneter Wahrheitswert ist, seq1 (x, y) sonst. 
Diese Implikation muß nicht die Standardbedingung der Implikation erfüllen.
http://www.phillex.de/implmehr.htm#seq7

Post Negation
Eine andere Negation hat Post [3] verwendet. Sie wird auch als Post-Negation bezeichnet. Diese Negation läßt sich in die Formel: 
non2 =df x - (1 / (M - 1)), falls x ? 0, 1 sonst 
bringen, wobei M die Anzahl der Quasiwahrheitswerte ist. 
In der fünfwertigen Logik ergibt sich folgende Funktionstabelle 
x 0 1/4 1/2 3/4 1
non2(x) 1 0 1/4 1/2 3/4
http://www.phillex.de/negmehr.htm#non2

Postulat der Wahrheitsdefinitheit
Als Postulat der Wahrheitsdefinitheit bezeichnet man die Forderung, dass jede Aussage, die keine Indikatoren (z. B. ich, du, hier, dort, jetzt) enthält einen festen Wahrheitswert hat. 
http://www.phillex.de/w-defin.htm

Prädikat, epistemisches 
Mit epistemischen Prädikaten wird ausgedrückt, in welcher Weise Aussagen bzw. Aussagensätzen Wahrheitswerte zugeordnet werden. Dabei ist das Zuordnen von Wahrheitswerten von dem Zukommen von Wahrheitswerten zu unterscheiden. 
Um die Bezüge der Zuorndung angeben zu können, benötigen wir mehrstellige epistemische Prädikate, die beispielsweise auf die betroffenen epistemischen Subjekte und auf die Zeitintervalle der Zuschreibung von Wahrheitswerten Rücksicht nehmen. 
Da nicht für alle epistemischen Prädikate die gleichen Bezüge relevant sind, können epistemische Prädikate unterschiedliche Stellenzahlen haben. 
Bezüglich der Frage, ob epistemische Subjekte in einem epistemischen Prädikat vorkommen unterscheidet Wuttich nichtmodale epistemische Prädikate und modale epistemische Prädikate. 
http://www.phillex.de/e-praed.htm

Prädikat, modales epistemisches
Als modales epistemisches Prädikat bezeichnet Wuttich ein epistemisches Prädikat, in dem kein epistemisches Subjekt als Parameter vorkommt. 
Beispiele für solche Prädikate sind beweisbar, widerlegbar, falsifizierbar, entscheidbar, unentscheidbar. Modale epistemische Prädikate werden von nichtmodalen epistemischen Prädikaten unterschieden. 
http://www.phillex.de/m-praed.htm

Prädikat, nichtmodales epistemisches
Als nichtmodales epistemisches Prädikat bezeichnet Wuttich ein epistemisches Prädikat, in dem mindestens ein epistemisches Subjekt als Parameter vorkommt. 
Beispiele für solche Prädikate sind weiß, glaubt, akzeptiert und behauptet. 
Nichtmodale epistemische Prädikate werden von modalen epistemischen Prädikaten unterschieden. 
http://www.phillex.de/n-praed.htm

Präferenz
Die Präferenz ist eine Wertentscheidung, die aufgrund von Neigungen und Vorlieben, von Zweckmäßkeitserwägungen oder in bezug auf die Lebensgestaltung und Lebensführung vollzogen wird. 
Man unterscheidet schwache und starke Präferenzen. Schwache Präferenzen sind in persönlichen Neigungen begründet und beziehen sich auf situativ kontingente Angebote zur Bedürfnisbefriedigung. 
Starke Präferenzen resultieren aus den Überlegungen, in welcher Art eine Person ihr Leben führen und in welche Richtung sie ihr Leben gestalten will. Sie betreffen neben den Fragen der Lebensgestaltung auch das Selbstverständnis einer Person. Die Präferenz einer Person ist kann formal als zweistellige Relation zwischen Handlungen definiert werden. Eine Präferenzordnung ist eine Ordnung über alternative Handlungen, die bestimmten Anforderungen (Reflexivität, Vollständigkeit, Transitivität) genügt. Der Name legt nahe zu fordern, daß es sich um eine Ordnungsrelation handelt. Um Präferenzordnungen in der wirklichen Welt tatsächlich genügen ist jedoch höchst fraglich. 
Die Diskussion von Präferenzen gelangt im Präferenzutilitarismus und in der Nutzentheorie zu einer großen Wichtigkeit.
http://www.phillex.de/prefer.htm

Präferenz, schwache
Man unterscheidet schwache und starke Präferenzen. Schwache Präferenzen sind in persönlichen Neigungen begründet und beziehen sich auf situativ kontingente Angebote zur Bedürfnisbefriedigung.
http://www.phillex.de/prefer.htm#schwach

Präferenzen, starke
Starke Präferenzen resultieren aus den Überlegungen, in welcher Art eine Person ihr Leben führen und in welche Richtung sie ihr Leben gestalten will. Sie betreffen neben den Fragen der Lebensgestaltung auch das Selbstverständnis einer Person. Die Präferenz einer Person ist kann formal als zweistellige Relation zwischen Handlungen definiert werden. 
http://www.phillex.de/prefer.htm#stark

Präferenzordung
Eine Präferenzordnung ist eine Ordnung über alternative Handlungen, die bestimmten Anforderungen (Reflexivität, Vollständigkeit, Transitivität) genügt. Der Name legt nahe zu fordern, daß es sich um eine Ordnungsrelation handelt. Um Präferenzordnungen in der wirklichen Welt tatsächlich genügen ist jedoch höchst fraglich.
http://www.phillex.de/prefer.htm#ordnung

Präferenzutilitarismus
Eine der modernen Varianten des Utilitarismus ist der Präferenzutilitarismus. 
Nach dem Präferenzutilitarismus ist eine Handlung, die der Präferenz irgendeines Wesens entgegensteht, ohne daß diese Präferenz durch entgegengesetzte Präferenzen ausgeglichen wird, moralisch falsch. 
Eine Person zu töten, die es vorzieht, weiterzuleben, ist daher, gleiche Umstände vorausgesetzt, unrecht. Daß die Opfer nach der Ermordung nicht mehr da sind, um sich darüber zu beklagen, daß ihre Präferenzen nicht beachtet worden sind, ist unerheblich. 
Für Präferenzutilitaristen ist die Tötung einer Person in der Regel schlimmer als die Tötung eines anderen Wesens, weil Personen in ihren zukunftsorientierte Präferenzen haben.
http://www.phillex.de/utilitar.htm#preference

Pragmatische Wahrheitstheorie
Die Wahrheitstheorie des Pragmatismus (von griech. pragma, Wirksamkeit, Tun) vertritt die Auffassung, daß etwas wahr ist, wenn es in der Praxis fruchtbar bzw. nützlich ist. Dabei liegt zumindest bei William James durchaus eine Korrespondenztheorie vor. James betrachtet nämlich die Wahrheit als eine Eigenschaft unserer Ideen, als ihre Übereinstimmung mit der Wirklichkeit. Die Definition von Wahrheit und das Wahrheitskriterium hängen bei James eng zusammen. Auch Jerusalem vertritt eine pragmatische Wahrheitstheorie.
http://www.phillex.de/wahrheit.htm#pragmatismus

Pragmatizismus
Peirce nennt seinen eigenen Pragmatismus Pragmatizismus. 
Zentral für seine Philosophie ist die Auslegung von Begriffen als Handlungsregeln. Nach der pragmatischen Maxime sind Begriffe von ihrer Zweckmäßigkeit in bezug auf unsere praktischen Ziele zu beurteilen.
http://www.philosophenlexikon.de/peirce.htm#pragmatizismus

Prehension
Whitehead entwickelt in Auseinandersetzung mit Berkeleys Erkenntnistheorie den Begriff der Prehension. Er bezeichnet die Erfassungshandlung des Subjekts im Kontext seiner Selbstentfaltung. 
http://www.phillex.de/prehens.htm

prima, facie a
A prima facie (lat. auf den ersten Blick) nennt man einen Schluss ohne lange zu überlegen. 
In der Philosophie verwendet man auch die Begriffe prima facie-Ursache und prima facie-Pflicht. 
http://www.phillex.de/primafac.htm

Primats, des These des Intentionalen
Die These des Primats des Intentionalen (primacy of the intentional) besagt, daß es unmöglich ist, Intentionales über linguistische Fakten zu erklären, da dies in einen Zirkel führe. 
http://www.phillex.de/primint.htm

Prinzip der äquivalenten Ersetzbarkeit von Definiendum und Definiens
Prinzip, das in korrelativen Definitionen gilt: Es kann in jedem Kontext das Definiendum durch die definierende Beschreibung in den bekannten Begriffen (Definiens), als deren Abkürzung er steht, ersetzt werden, ohne daß sich dabei die Bedeutung ändert. 
http://www.phillex.de/prinzers.htm

Prinzip der Zweiwertigkeit
Prinzip der Zweiwertigkeit bzw. Bivalenzprinzip (von lat. bi-valeo, sich auf zwei beziehen) nennt sich das semantische Prinzip, wonach jeder Satz entweder wahr oder falsch sein muß, unabhängig von unserer Fähigkeit, seinen Wahrheitswert festzustellen. 
Das schon bei Aristoteles diskutierte Prinzip wird in der klassischen Aussagenlogik durch Bewertungen umgesetzt, die Abbildungen der Aussagenvariablen in die zweielementige Boolesche Algebra sind. 
Aus dem Prinzip der Zweiwertigkeit folgen zwei Prinzipien: 
1.  das Prinzip vom ausgeschlossenen Widerspruch, (auch: Satz vom Widerspruch, Prinzip vom Widerspruch, Kontradiktionsprinzip) das besagt: Keine Aussage ist zugleich wahr und falsch, und 
2. das Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten, welches auch tertium non datur (lat.: ein Drittes gib es nicht) genannt wird, das besagt: Jede Aussage ist wahr oder falsch. 
Das Prinzip der Zweiwertigkeit wird für nichtklassische Logiken, zurückgewiesen oder verändert, indem auf das Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten verzichtet wird und angenommen wird, daß Aussagen mehr als zwei Aussagen Wahrheitswerte (mehrwertige Logiken) oder keine Wahrheitswerte haben können. Auch die intuitionistische Logik, verzichtet auf das Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten.
http://www.phillex.de/bivalenz.htm

Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten
das Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten, welches auch tertium non datur (lat.: ein Drittes gib es nicht) genannt wird, das besagt: Jede Aussage ist wahr oder falsch. 
http://www.phillex.de/bivalenz.htm#tertium

Prinzip vom ausgeschlossenen Widerspruch
das Prinzip vom ausgeschlossenen Widerspruch, (auch: Satz vom Widerspruch, Prinzip vom Widerspruch, Kontradiktionsprinzip) das besagt: Keine Aussage ist zugleich wahr und falsch
http://www.phillex.de/bivalenz.htm#widerspruch

Prinzip vom zureichenden Grund
Satz vom zureichenden Grunde (lat. lex rationis determinantis sive sufficientis) oder Prinzip vom zureichenden Grunde ist einer der vier Hauptsätze der klassischen formalen Logik. Diesem Satz zufolge muß jeder wahre Gedanke durch einen anderen Gedanken begründet werden, dessen Wahrheit bewiesen ist.
http://www.phillex.de/satzgd2.htm

Problem der objektiven Bezugnahme
Als Problem der objektiven Bezugnahme bezeichnet man die Frage, wie sich denkende Subjekte auf Gegenstände beziehen. Es ist die grundlegende Frage, die Ontologie und Erkenntnistheorie verbindet.
http://www.phillex.de/objbezug.htm

Problem der personalen Identität
Mit dem Begriff einer Person verbunden ist das Problem der personalen Identität, d. h. die Frage, wann wir zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten eine Person als dieselbe ansprechen können.
http://www.phillex.de/person.htm#identproblem

Problem der Perzeption
Die Frage, was Perzeption ist, wird hier als Problem der Perzeption bezeichnet.
http://www.phillex.de/perzep-p.htm

Problem des Kriteriums
Die Formulierung des Problems des Kriteriums (problem of the criterion) geht auf Chisholm zurück.
Chisholm geht von zwei Fragen aus.
1. Was wissen wir? D. h.: Was ist die Extension (extent) unseres Wissens? 
2. Wie entscheiden wird, in einem besonderen Fall, ob wir etwas wissen? D. h.: Was sind die Kriterien oder Standards unseres Wissens bzw. der Rechtfertigung. 
Wenn wir die Antwort auf eine der beiden Fragen kennen, läßt sich die Antwort auf die andere Frage ableiten. Wenn wir jedoch eine der beiden Fragen nicht beantworten können, gilt dies auch für die andere.
Daraus folgt so Chisholm ein Dilemma der Erkenntnistheorie. Nehmen wir die Argumente des Skeptikers hinzu, bekommen wir ein Trilemma. 
http://www.phillex.de/probkrit.htm

Prosentenz
Ähnlich wie die performative Wahrheitstheorie behauptet die prosentiale Theorie der Wahrheit, die von Grover, Camp und Belnap entworfen wurde, daß sich alle Verwendungsweisen von wahr auf solche Fälle zurückführen lassen, in denen wahr als unselbständiger Teil in Ausdrücken wie Das (gerade Gesagte) ist wahr (sog. Prosentenzen) vorkommt und damit zur indirekten Behauptung einer durch den Äußerungskontext festgelegten Aussage beiträgt. Der Gebrauch von ist wahr ist danach ein Ersatz für die in natürlichen Sprachen nicht übliche Quantifikation über Aussagenvariable.
http://www.phillex.de/wahrheit.htm#prosential

Prosentiale Wahrheitstheorie
Ähnlich wie die performative Wahrheitstheorie behauptet die prosentiale Theorie der Wahrheit, die von Grover, Camp und Belnap entworfen wurde, daß sich alle Verwendungsweisen von wahr auf solche Fälle zurückführen lassen, in denen wahr als unselbständiger Teil in Ausdrücken wie Das (gerade Gesagte) ist wahr (sog. Prosentenzen) vorkommt und damit zur indirekten Behauptung einer durch den Äußerungskontext festgelegten Aussage beiträgt. Der Gebrauch von ist wahr ist danach ein Ersatz für die in natürlichen Sprachen nicht übliche Quantifikation über Aussagenvariable.
http://www.phillex.de/wahrheit.htm#prosential

Prosyllogismus
Als Prosyllogismus bezeichnet man einen Syllogismus, der Teil eines zusammengesetzten Syllogismus ist und dessen Schlußsatz die Prämisse für einen nachfolgenden Syllogismus bildet. 
http://www.phillex.de/prosyl.htm

proton pseudos, error funamtentalis
Als proton pseudos oder error fundamentalis bezeichnet man einen logischen Fehler im Beweis, der im Argumentationsverlauf durch einen Verstoß gegen den Satz vom zureichenden Grunde hervorgerufen wird und darin besteht, daß eine These mit bewußt falschen Argumenten begründet wird. Ein Argument dieses Typs geht also von falschen Voraussetzungen aus. 
http://www.phillex.de/protpseu.htm

Psychologismus
Als Psychologismus bezeichnet man den Anspruch der naturwissenschaftlich orientierten empirischen Psychologie, die Grundlagen des Denkens und Erkennens zu begründen. 
Wir unterscheiden den starken Psychologismus und den schwachen Psychologismus. Die Gegenposition heißt Anti-Psychologismus. 
Ein häufiger Einwand gegen den Psychologismus ist es, daß er die Erkenntnistheorie als vorläufig beschreibt und die Allgemeingültigkeit der Erkenntnis durch deskriptiv erstellte empirisch-psychologische Gesetzmäßigkeiten der empirisch-psychologischen Funktionen oder Akte ersetzt.
http://www.phillex.de/psycho.htm

Psychologismus, schwach
Dem schwachen Psychologismus ist die Logik ein Teilgebiet der Psychologie oder zumindest von ihr stark beeinflußt. Die Logik beruht zwar nicht auf der Psychologie, ist aber auch nicht von ihr unabhängig. Teilweise wird die Logik als eigenständiges Teilgebiet der Psychologie betrachtet.
http://www.phillex.de/psycho2.htm

Psychlogismus, stark
Der starke Psychologismus ist eine Variante des Psychologismus und wird dem schwachen Psychologismus gegenübergestellt. 
Dem starken Psychologismus zufolge ist die Psychologie die Grundlage der Philosophie und insbesondere von Logik und Erkenntnistheorie. 
http://www.phillex.de/psycho3.htm

Psychophysik
Als Psychophysik bezeichnet man die von Fechner begründete Lehre von den Gesetzen, nach denen Leib und Seele als zwei getrennte, doch einander korrespondierende Erscheinungen zusammenhängen. 
http://www.phillex.de/psychphy.htm

Pythagoras, Schule des
Personen

  • Aisara von Lukania 
  • Alkmaion von Kroton 
  • Apollonius von Tyana 
  • Aresas 
  • Arignote von Samos 
  • Babelyka von Argos 
  • Bitale 
  • Boio von Argos 
  • Cheilonis 
  • Damo 
  • Echekrateia von Phlius 
  • Ekkelo von Lukania 
  • Habrotelia von Tarent 
  • Kleaichma 
  • Kratesikleia 
  • Lasthenia von Mantinea 
  • Melissa 
  • Moderatos 
  • Myia 
  • Numenios von Apameia 
  • Okkelo von Lukania 
  • Peisirrhode von Tarent 
  • Philolaos 
  • Philtys 
  • Phyllis 
  • Ptolemaios, Klaudios 
  • Pythagoras 
  • Theadusa von Lakedaimon 
  • Theano von Kroton 
  • Timycha 
  • Tyrsenis von Sybaris 
  • Zalmoxis 
http://www.phillex.de/pythagor.htm