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Zadeh-1-Implikation
Die Zadeh-1-Implikation ist wie folgt definiert: 
seq4 (x, y) =df 1 - x, falls x < y, 1 falls x = y, sonst y.
http://www.phillex.de/implmehr.htm#seq4

Zadeh-2-Implikation
Die Zadeh-2-Implikation wird wie folgt bestimmt: 
seq5 (x, y) =df 1 falls x ? y, sonst min(1 - x, y).
http://www.phillex.de/implmehr.htm#seq5

Zadeh-3-Implikation
Die Zadeh-3-Implikation wird bestimmt als: 
seq6 (x, y) =df 1 falls x ? y, sonst y/(x+(1-y)).
http://www.phillex.de/implmehr.htm#seq6

Zahl
Der Begriff Zahl ist ein mathematischer Begriff. 
Zahlen entstehen zunächst durch Abzählen. Man unterscheidet:

  • rationale Zahlen: hierzu gehören alle positiven und negativen ganzen Zahlen (zum Beispiel + 1, + 3, -2, -9 usw.) und Brüche (zum Beispiel 1/5, 7/4); 
  • irrationale Zahlen: hierzu gehören unendliche nichtperiodische Dezimalbrüche und transzendente Zahlen 
  • imaginäre (unwirkliche) Zahlen mit der Einheit i = -1; 
  • komplexe Zahlen, die sich aus einem reellen und einem imaginären Teil zusammensetzen.
http://www.phillex.de/zahl.htm

Zeichen
Als Zeichen bezeichnet man etwas, das für etwas anderes steht und auf dieses hinweist.
http://www.phillex.de/zeichen.htm

Zeichen, abgeleitetes 
Als abgeleitete Zeichen bezeichnen wir in der Logik Zeichen, die in einem logischen System mit Hilfe anderer Zeichen definiert sind. 
Grundzeichen sind von abgeleiteten Zeichen zu unterscheiden. 
http://www.phillex.de/abgzeich.htm

Hamiltonsche Zeichen
Hamiltonsche Zeichen nennt man keilförmige Zeichen, mit deren Hilfe William Hamilton symbolisch Urteile darstellte, die in einem syllogistischen Schluß auftreten.
http://www.phillex.de/zeich-h.htm

Zeichen, Inhärenz der 
Als Inhärenz der Zeichen bezeichnet man die Unveränderlichkeit der Zeichen innerhalb eines logischen Kalküls.
http://www.phillex.de/zeichinh.htm

Zeichen, konventionelles 
Als künstliche, willkürliche bzw. konventionelle Zeichen bezeichnen wir Zeichen, die auf Vereinbarung oder freie Wahl beruhen.
http://www.phillex.de/k-zeich.htm

Zeichen, künstliches 
Als künstliche, willkürliche bzw. konventionelle Zeichen bezeichnen wir Zeichen, die auf Vereinbarung oder freie Wahl beruhen. 
Bereits Ockham unterscheidet natürliche Zeichen und konventionelle Zeichen, wobei Begriffe natürliche Zeichen und Worte konventionelle Zeichen sind. 
Wolff definiert: "Wir pflegen auch nach Gefallen zwei Dinge miteinander an einen Ort zu bringen, die sonst vor sich nicht würden zusammenkommen, und machen das eine zum Zeichen des andern. Dergleichen Zeichen werden willkürliche Zeichen genennet" (Vernünftige Gedanken I, § 294). 
http://www.phillex.de/k-zeich.htm

Zeichen, natürliches 
Ein natürliches Zeichen ist ein Zeichen, das einen Gegenstand bezeichnet. 
Bereits Ockham unterscheidet natürlicher Zeichen und konventionelle Zeichen, wobei Begriffe natürliche Zeichen und Worte konventionelle Zeichen sind.
http://www.phillex.de/n-zeich.htm

Zeichen, operative-logisches 
Als operativ-logisches Zeichen bezeichnet man Zeichen, die Prozesse zum Erhalten von Termini und Aussagen aus anderen Termini und Aussagen bezeichen. Beispiel: Wir nehmen an, Gegeben sei ... 
http://www.phillex.de/zeichop.htm

Zeichen, willkürliches
Als künstliche, willkürliche bzw. konventionelle Zeichen bezeichnen wir Zeichen, die auf Vereinbarung oder freie Wahl beruhen. 
Bereits Ockham unterscheidet natürliche Zeichen und konventionelle Zeichen, wobei Begriffe natürliche Zeichen und Worte konventionelle Zeichen sind.
http://www.phillex.de/k-zeich.htm

Zeitgeist, genius saeculi, Geist der Zeiten
Als Zeitgeist bezeichnet man die Besonderheiten des Denkens und Empfindens, der Ideale und Werte in einer bestimmten geschichtlichen Periode. 
Der Begriff kam im 18. Jahrhundert auf. Man verwendete im 18. und 19. Jahrhundert auch die Synonyme genius saeculi, Geist der Zeit und Geist der Zeiten. 
http://www.phillex.de/zeitgei.htm

Zeitlogik
Als Zeitlogik bezeichnet man jenen Zweig der Logik, der Kalküle studiert, in denen Phänomene der Zeit berücksichtigt werden können. So werden Termini wie früher, später, gleichzeitig untersucht. 
Ein Beispiel ist die Zeitlogik von Prior. 
Seit den 1950er Jahren wurden von zahlreichen Kalkülen zunächst syntaktische Zeitkalküle entwickelt. Später folgte auch die Untersuchung geeigneter Semantiken. 
Die Zeitlogik spielt insbesondere in den Computerwissenschaften eine große Rolle. 
http://www.phillex.de/zeitlog.htm

Zenonsche Paradoxien
Als Zenonsche Paradoxien bezeichnet man Paradoxien, die Zenon von Elea verwendete, um die Lehre von Parmenides zu stützen. Sie sollen die Realität von Vielheit und Bewegung widerlegen, indem sie aus der Annahme, dass Vielheit und Bewegung real seien, paradoxe Konsequenzen ableiten. Zenon verwendet diese Paradoxien also als Grundlage indirekter Beweise. 
Zu den Zenonschen Paradoxien zählen das Dichotomieparadoxon, das Paradoxon von Achilleus und der Schildkröte, das Paradoxon vom fliegenden Pfeil und das Paradoxon von den Reihen in Bewegung.
http://www.phillex.de/zenparad.htm

Zetetiker
Zur Zeit von Sextus Empiricus wurde ?????? oder ????????? die übliche Bezeichnung für den Pyrrhoneer. Die pyrrhonischen Skeptiker wurden auch Aporetiker (??????????), Zetetiker (?????????, Forschender) oder Ephektiker (?????????, Strebender)) genannt.
http://www.phillex.de/skepsis2.htm#namen

Zirkel, mittelbarer 
Form der Zirkularität in einer Definition. 
Im mittelbaren Zirkel kommt das Definiendum im Definiens nicht direkt vor. Der mittelbare Zirkel bedarf damit der Analyse mehrerer (zumindest zweier) Definitionen. 
http://www.phillex.de/zirkmitt.htm

Zirkel, unmittelbarer 
Form der Zirkularität in einer Definition. Im unmittelbaren Zirkel kommt das Definiendum im Definiens direkt vor. (Beispiel: Ein Quadrat ist ein quadratisches Viereck.) 
Im Extremfall sind Definiendum und Definiens gleich. (Beispiel: Ein Kreis ist ein Kreis.) In diesem Fall spricht man von einer Tautologie in der Definition. 
http://www.phillex.de/zirkunm.htm

Zirkelschluß
Als circulus vitiosus (auch: Zirkelschluß, Kreisschluß, Teufelskreis, circulus in probando) bezeichnet man einen logischen Fehlschluß, der durch eine Verletzung des Satzes vom zureichenden Grunde hervorgerufen wird. 
Eine These wird bei diesem Schluß aus Argumenten abgeleitet, die ihrerseits aus derselben These gefolgert werden. 
http://www.phillex.de/zirkel.htm

Zirkularität in der Definition
Ganz allgemein gesprochen besteht die Zirkularität einer Definition (lat.: circulus in definiendo) darin, daß man einen Ausdruck mit Hilfe desselben Ausdrucks definiert. 
Der Zirkel in einer Definition hat zur Folge, daß sie den Sin eines bestimmten Terminus zu erläutern, nicht erfüllt, denn sie erklärt diesen Terminus durch diesen Terminus selbst. 
Man unterscheidet unmittelbare Zirkel und mittelbare Zirkel. 
Die Zirkularität ist ein Spezialfall der Definition des Unbekannten durch Unbekanntes. 
http://www.phillex.de/zirkula.htm

Zitat-Tilgungs,Theorie
Eine Übertragung der Idee Tarskis auf natürliche Sprachen ist die Disqutationstheorie der Wahrheit (auch: Zitat-Tilgungs-Theorie der Wahrheit). Mit Es schneit ist wahr behauptet man nicht mehr, als daß es schneit. Wahr ist lediglich ein sprachliches Mittel zum semantischen Aufstieg von der Objekt in die Metasprache, um mit Hilfe des Namens eines Satzes (Es schneit.) dasselbe zu sagen wie mit dem benannten Satz. Im Falle der natürlichen Sprachen - so die Disquotationstheorie - verfügen wir nicht über eine vollständige Definition des Wahrheitsprädikats, sondern nur über einzelne Sätze, die der Konvention W folgen.
http://www.phillex.de/wahrheit.htm#disquotation

Zivilisation
Als Zivilisation (lat. cives = Bürger)] bezeichnet man die Gesamtheit der technisch-kulturellen Einrichtungen. Mitunter wird auch ein geschichtlicher Zeitabschnitt als Zivilisation bezeichnet. 
Nach Tolstoj ist die Zivilisation von Übel. Sie bringt nur Elend. Er fordert u. a. Zurück zur Natur, zur einfachen bäurischen Lebensweise und Arbeit, weg mit allen Genüssen der Kultur, mit allem Gesetzeszwange und mit dem Staat. 
In seinem Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes beschreibt Spengler die Geschichte als einen Prozeß aus voneinander unabhängigen Kulturen, die jeweils einen zyklischen Verlauf nehmen. Die jeweils letzte Entwicklungsstufe, die Verfallszeit, nennt Spengler Zivilisation. Ihre Kennzeichen sind Dekadenz und Eklektizismus im künstlerischen Ausdruck, Nüchternheit und Skeptizismus. Sie zeigt sie sich in der Existenz von Großstädten. 
http://www.phillex.de/zivilis.htm

Zombie Twin (modales Argument)
Das Zombie Twin ist in einigen Gedankenexperimenten der Philosophie des Geistes ein menschliches Wesen, das sich wie Menschen verhält, ihren funktionalen Aufbau teilt (einschließ des neurophysiologischen Aufbaus), aber kein Bewußtsein hat. 
Das Zombie Twin gilt als Argument dafür, daß sich das Bewußtsein nicht vollständig auf physikalisches zurückführen läßt. Man nennt dieses Argument auch das modale Argument (modal argument). 
http://www.phillex.de/zombie.htm

Zornsches Lemma
Das Zornsche Lemma ist ein zum Auswahlaxiom äquivalenter Satz der Mengenlehre und der Logik der auf Zorn zurückgeht. Ist G = (G, ?) eine teilweise geordnete Menge, in der jede nichtleere Kette K nach oben beschränkt ist, so gibt es in G maximale Elemente. Eine Kette K ist dabei eine durch ? totalgeordnete Teilmenge von G, und diese heißt nach oben beschränkt, wenn ein a ? G existiert mit x ? a für alle a ? K. Allgemein gibt es zu jedem a0 ? G ein maximales Element m mit m ? a0. 
http://www.phillex.de/zornlemm.htm

Zufall
Als Zufall bezeichnet man das Eintreten unvorhergesehener und unbeabsichtigter Ereignisse, das Eintreten von Ereignissen für die keine Ursache und keine Gesetzmäßigkeit erkennbar ist. 
http://www.phillex.de/zufall.htm

Zukommen von Wahrheitswerten
Nach dem Prinzip der Zweiwertigkeit kommt jeder Aussage ein Wahrheitswert zu. Sie ist wahr
oder falsch unabhängig davon, was ein epistemisches Subjekt über die Aussage denkt, ob es sie akzeptiert ... 
Vom Zukommen von Wahrheitswerten ist das Zuordnen von Wahrheitswerten streng zu unterscheiden. 
http://www.phillex.de/w-zukomm.htm

Zuordnen von Wahrheitswerten
Das Zuordnen von Wahrheitswerten wird in der epistemischen Logik untersucht. 
Vom Zuordnen von Wahrheitswerten ist das Zukommen von Wahrheitswerten streng zu unterscheiden. 
Nicht jeder Aussage wird ein Wahrheitswert zugeordnet, und wenn einer Aussage ein Wahrheitswert zugeordnet wird, muß ihr nicht zwingend der Wahrheitswert zugeordnet werden, der ihr tatsächlich zukommt. 
Die Zuordnung ist keine Eigenschaft des entsprechenden Satzes. Um sie vollständig zu beschreiben, benötigen wir Bezüge, unter denen die Zuordnung erfolgt. Wir müssen z. B. das epistemische Subjekt angeben, das die Zuordnung zunimmt, das Zeitintervall, in dem die Zuordnung erfolgt ... 
Wir können die Zuordnung durch mehrstellige epistemische Prädikate beschreiben. 
http://www.phillex.de/w-zuord.htm

zureichenden Grunde, Satz vom 
Satz vom zureichenden Grunde (lat. lex rationis determinantis sive sufficientis) oder Prinzip vom zureichenden Grunde ist einer der vier Hauptsätze der klassischen formalen Logik. Diesem Satz zufolge muß jeder wahre Gedanke durch einen anderen Gedanken begründet werden, dessen Wahrheit bewiesen ist.
http://www.phillex.de/satzgd2.htm

Zurückführung auf eine Unmöglichkeit
Als reductio ad absurdum oder Zurückführung auf Sinnloses buw. reduction ad impossible oder Zurückführung auf eine Unmöglichkeit bezeichnet man die Widerlegung einer Behauptung durch den Nachweis, dass in ihr ein logischer Widerspruch enthalten ist. Gezeigt wird, dass die Annahme ihrer Gültigkeit zu einem Widerspruch mit gesicherten Thesen führt.
http://www.phillex.de/absurdum.htm

Zurückführung auf Sinnloses
Als reductio ad absurdum oder Zurückführung auf Sinnloses buw. reduction ad impossible oder Zurückführung auf eine Unmöglichkeit bezeichnet man die Widerlegung einer Behauptung durch den Nachweis, dass in ihr ein logischer Widerspruch enthalten ist. Gezeigt wird, dass die Annahme ihrer Gültigkeit zu einem Widerspruch mit gesicherten Thesen führt. 
Man findet diese Argumentationsfigur in der Philosophiegeschichte unter anderem bei den Sophisten, bei Sokrates und bei den Eristikern. 
http://www.phillex.de/absurdum.htm

Zusammenhang
Als Zusammhang bezeichnet man eine Beziehung bzw. Relation zwischen Gegenständen, Eigenschaften, Prozessen, Begriffen, Aussagen, Theorien, Normen usw., die so beschaffen ist, dass eine Veränderung des einen Gegenstandes, der einen Eigenschaft ..., von einer Veränderung der anderen begleitet wird. 
Jeder Zusammenhang ist eine Relation, jedoch ist nicht jede Relation ein Zusammenhang. 
Dabei wird der Zusammenhang von Gegenstände, Eigenschaften oder Prozessen auch als objektiver Zusammenhang und der Zusammenhang von Begriffen, Aussagen, Theorien und Normen als logischer Zusammenhang oder Kohärenz bezeichnet. 
Schon in der antiken Philosophie erschien die Welt als zusammenhängendes Ganzes. 
Geht man von einer Korrespondenztheorie der Wahrheit aus, kann man von dem Zusammenhang zwischen Gegenständen, Eigenschaften und Prozessen als Grundlage für den logischen Zusammenhang bzw. die Kohärenz von Begriffen, Aussagen und Theorien betrachten. Damit lässt sich erklären, warum wir Objekte, die der Erkenntnis nicht unmittelbar zugänglich sind, mit Hilfe mit ihnen (objektiv) zusammenhängender Objekte erklären können. 
http://www.phillex.de/zshg.htm

Zusammenhang, kausaler
Kausalkette (auch: kausaler Zusammenhang, Kausalzusammenhang) heißt jenes Netz von Ursache und Wirkung, in die ein Ereignis eingeflochten ist. Die Kausalkette ist eine Form des Zusammenhanges. 
Die Kausalreihe ist ein Spezialfall der Kausalkette. 
Der Begriff Kausalkette wird in der Kausaltheorie untersucht. 
http://www.phillex.de/kette.htm

Zuschreibung, direkte 
Als direkte Zuschreibung (direct attrbution) bezeichnet man die Selbstzuschreibung von Eigenschaften (de-se-Glaube). 
Nach Chisholm (seit First Person, 1981) ist die direkte Zuschreibung die primäre Form des Urteilens, auf die alle anderen Arten von Urteilen zurückzuführen. 
Werner Stelzner, Peter Philipp und Wiedemann sprechen statt von direkter Zuschreibung von innerer Akzeptation. 
http://www.phillex.de/d-zuschr.htm

Zweckrationalität
Als zweckrational bezeichnet man eine Handlung, die von bestimmten Erwartungen an die Außenwelt ausgeht und zur Realisierung dieser Erwartungen bestimmte Mittel einsetzt, um einen angestrebten Zweck zu erreichen. 
Weber unterscheidet diesen Handlungstyp von wertrationalem, affektuellem und traditionellem Handeln. 
Zweckrationalität und Wertrationalität können sich in einer Handlung überlagern. 
http://www.phillex.de/zweckrat.htm

Zweckursache
Die causa finalis (Zweckursache) ist eine äußere Ursache. Sie gibt den Zweck unseres Tuns an. 
Die causa finalis war für Aristoteles und die Scholastiker ein naturwissenschaftliches Prinzip. 
http://www.phillex.de/finalis.htm

Zweiermenge
Als Zweimenge bezeichnet man eine Menge aus genau zwei voneinander verschiedenen Elementen. 
http://www.phillex.de/zweierm.htm

Zweifel
Den Zustand der Ungewißheit nennt man Zweifel. Er entsteht, wenn man sich zwischen mindestens zwei Ansichten über einen Sachverhalt nicht entscheiden kann.
http://www.phillex.de/zweifel.htm

Zweifel, methodischer
In der Erkenntnistheorie bezeichnet der Begriff des methodischen Zweifels (auch: theoretischer Zweifel, skeptische Methode) das systematische In-Frage-Stellen nicht gesicherter Annahmen. Wird am Vorhandensein der Außenwelt gezweifelt, führt das zum Solipsismus. Wird an der Möglichkeit gezweifelt, überhaupt Erkenntnis gewinnen zu können, so spricht man von Skeptizismus.
http://www.phillex.de/zweifel.htm#methodisch

Zweifel, theoretischer
In der Erkenntnistheorie bezeichnet der Begriff des methodischen Zweifels (auch: theoretischer Zweifel, skeptische Methode) das systematische In-Frage-Stellen nicht gesicherter Annahmen. Wird am Vorhandensein der Außenwelt gezweifelt, führt das zum Solipsismus. Wird an der Möglichkeit gezweifelt, überhaupt Erkenntnis gewinnen zu können, so spricht man von Skeptizismus.
http://www.phillex.de/zweifel.htm#methodisch

Zweifel, vernüftiger
Husserl hebt eine besondere Klasse des Zweifels, den vernünftigen Zweifel heraus. Ein vernünftiger Zweifel darf nicht lediglich auf einem unguten Gefühl oder der formalen Möglichkeit, jeden Satz zu negieren, beruhen, sondern man muß sich Bedingungen denken können, unter denen das Urteil falsch wird. So wäre die hypothetische Annahme eines bösen Geistes oder einer Traumsituation, die erklären, daß das Urteil nicht gilt, Gründe für einen vernünftigen Zweifel.
http://www.phillex.de/zweifel.htm#vernunft

Zweifelhaft
Der englische Logiker und Pädagoge Radulpus Strodus verwendete in seinen Untersuchungen neben den Wahrheitswerten wahr und falsch den Wahrheitswert zweifelhaft (dubium). Auch Anselm von Canterbury hat den Wahrheitswert zweifelhaft verwendet.
http://www.phillex.de/zweifel.htm#zweifelhaft

Zweifellos
In einer dreiwertigen Logik, in denen der dritte Wahrheitswert zweifelhaft ist, läßt sich auch eine Wahrheitswertfunktion für zweifellos definieren.
http://www.phillex.de/zweifel.htm#zweifellos

Zweiwertigkeit
Prinzip der Zweiwertigkeit bzw. Bivalenzprinzip (von lat. bi-valeo, sich auf zwei beziehen) nennt sich das semantische Prinzip, wonach jeder Satz entweder wahr oder falsch sein muß, unabhängig von unserer Fähigkeit, seinen Wahrheitswert festzustellen.
http://www.phillex.de/bivalenz.htm

Zweiwertigkeit, Prinzip der 
Prinzip der Zweiwertigkeit bzw. Bivalenzprinzip (von lat. bi-valeo, sich auf zwei beziehen) nennt sich das semantische Prinzip, wonach jeder Satz entweder wahr oder falsch sein muß, unabhängig von unserer Fähigkeit, seinen Wahrheitswert festzustellen.
http://www.phillex.de/bivalenz.htm

Zwillingserde (twin earth)
Als Zwillingserde (twin earth) bezeichnet man den Planeten einiger Gedankenexperimente, die auf Hilary Putnam zurückgehen. 
Diese Gedankenexperimente wurden von Putnam, Burge u. a. benutzt, um die Bedeutung externer Faktoren für die Gedankeninhalte zu zeigen, um den Externalismus zu begründen. 
Putnam fordert uns auf, uns eine Welt vorzustellen, die Zwillingserde, in der bis auf das Wasser alles wie auf unserer Erde ist. 
Das Wasser hat nicht die Struktur H20, sondern die Struktur (xyz). XYZ ist naß, farblos, geruchlos und hat die gleichen Eigenschaften wie H2O, aber es hat eine andere Struktur. 
Putnam stellt heraus, daß die Bewohner der Zwillingserde (twin earthlings) das Wort "Wasser" in derselben Weise benutzen, wie die Erdlinge (earthlings), da auf beiden Planeten das Wasser dieselben Makroeigenschaften besitzen, aber auf der Zwillingserde referiert das Wort auf XYZ und nicht auf H2O. Da die Erdlinge und die Bewohner der Zwillingserde alle Wörter genauso benutzen und sich auch nicht physiologisch unterscheiden, ist die einzige Möglichkeit den Inhalt ihrer Gedanken zu bestimmen, die Referenz auf ihre Umwelt. 
Eine anderer Weg dieses Ergebnis zu finden ist es, zwei physiologisch identische Individuen, eines auf der Zwillingserde und ein anderes auf der Erde zu betrachten. Wenn der Erdling "Wasser" denkt, denkt er an H20. Wenn der twin earthling "Wasser" denkt, denkt er an XYZ. Wenn man voraussetzt, daß diese Individuen physiologisch (d. h. intern) völlig identisch sind, kann man nur aus ihrer Umgebung schließen, was sie denken. 
http://www.phillex.de/zwillerd.htm

Zylinderalgebra
Die Zylinderalgebra ist eine von Tarski definierte Weiterführung der Booleschen Algebra, die auch für die Prädikatenlogik eine algebraische Behandlung ermöglicht. 
Dasselbe Ziel streben die von Halmos definierten polyadischen Algebren und die von Rieger definierten substitutiv indizierten Algebren an
http://www.phillex.de/zylinder.htm

Zyniker
Als Zyniker bezeichnet man einen zynischen Menschen, einen bissigen Spötter. Er ist vom Kyniker zu unterscheiden. 
http://www.phillex.de/zyniker.htm

Zynismus
Als Zynismus bezeichnet man ein herausfordernd verächtliches Verhalten gegenüber den geltenden Moralnormen und Anstandsregeln. Der Zynismus ist vom Kynismus zu unterscheiden. 
http://www.phillex.de/zynism.htm