K o m e t e n
Zusammengestellt von Christian Rother; erreichbar unter: Rother@HBI-Stuttgart

 
 

Inhaltsverzeichnis
Einführung Was sind Kometen und wo kommen sie her?
Ablauf eines Impaktes Kleine Geschichte der Kometenerforschung
Fachvokabular Vereine
Literaturliste Links zu Web-Seiten
 

 

 

Einführung

 

Hale-Bopp Aus: Pacholka Image of Comet Hale-Bopp; http://www.jpl.nasa.gov/comet/pach17.html

 

Wie wohl die meisten von uns war ich 1986 von den Bildern fasziniert, die die Raumfähre Giotto vom Kern des Halleyschen Kometen live zur Erde funkte. Obwohl es nur Falschfarbenbilder waren, waren es die ersten „hautnahen" Aufnahemen eines „kosmischen Wanderers". Zwar wußte ich schon vorher - der Weltraum begeisterte mich schon immer - daß es da draußen noch mehr gibt, als Sonne, Mond und acht Planeten, doch wurde mir das erst jetzt so richtig bewußt. Nebenbei gesagt, die Faszination wird heute von dem Gefühl der Machtlosigkeit begleitet, von der Erkenntnis, daß der nächste „extraterretrische Besucher", mag er ähnlich glanzvoll wie Hale-Bopp in Erscheinung treten, das Ende der Menschheit bedeuten könnte.

In die Faszination mischte sich bereits damals schon ein Gefühl des Unbehagens. Als dann Jahre später die Teile des Kometen Shoemaker-Levy-9 auf Jupiter einschlugen, wurde mir so richtig Angst und Bang. Ich erinnerte mich eines Buches, daß irgendwo in meinen Regalen verstaubte. Ein Freund, der meine Vorliebe für Sagen und Mythen kannte, hatte es mir vor langer Zeit geschenkt. Die Autoren, Alexander und Edith Tollmann, deuten die auf der ganzen Welt vorhandenen Sintflutmythen als die Folge eines in 7 Teile auseinandergebrochenen Kometen und den von ihm verursachten Verwüstungen. Darüber hinaus geben die Beiden eine ausfühfrliche Analyse von den einzelnen Phasen eiens Kometeneinschlages und deren Auswirkungen auf die Erde.

Da ein erschreckend kleiner Anteil an (Internet-) Literatur diese Seite des Janusgesichts Komet beleuchtet, befaßt sich der Großteil meiner Arbeit mit diesen Aspekten. Auf die wenigen Internetseiten, die ich gefunden habe, habe ich mit Links verwiesen.

 

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Was sind Kometen und wo kommen sie her?

 
Ein aufschlagender Komet. Aus http://www.psi.edu/projects/siberia/siberia.html von William K. Hartmann

Die Geschichte der Kometen beginnt vor 4,56 Mrd. Jahren, als die Materie im Umkreis der jungen Sonne anfängt, sich zu Planetesimale zusammenzuballen, zu festen Klumpen mit Dutzenden von Kilometern im Durchmesser. Die meisten Planetesimale vereinigten sich zu Planeten und bildeten so das Sonnensystem. Jenseits des Plutos befinden sich zwar noch genügend dieser Kleinstkörper, um einen Planeten von dessen Größe zu bilden, doch sind sie zu weit verstreut, um sich vereinigen zu können.(Oortsche Wolke)

Die Herkunft des Wortes Komet stammt von den antiken Griechen. Diese bezeichneten sie als aster kometes, als behaarte Sterne, da sie der Meinung waren, daß sie wie flaumbehaarte Sonnen aussähen. Tatsächlich sind die Schweifsterne - ein aus dem griechischen Haarstern später abgeleiteter Begriff - im Fernrohr auch heute noch als verwaschener Stern zu beobachten.

In der nüchternen Betrachtungsweise der Wissenschaftler wird der Komet als ein Himmelskörper angesehen, der sich auf einer eliptischen oder parabolischen Umlaufbahn um die Sonne befindet.

Ein Komet ist im Grunde genommen nichts anderes, als ein riesiger "schmutziger Schneeball" (L. Whipple), denn sein Kern besteht zu über 85% aus Wasser-, Amoniak-, und Methaneis. Bedeckt wird der Kern durch Unmengen von Staub- und Gesteinspartikeln, die dem Kern eine schmutzige Oberfläche verleihen. Im gefrorenen Zustand vereinigt der Kern, der einen Durchmesser von 1-100 km haben kann, die gesamte Masse des Kometen.

Gerät der Kern, der bisher eher das Verhalten eines Planetesimalen an den Tag legt, in die Nähe der Sonne, wird er erst zum eigentlichen Kometen. Da beginnt das Eis zu Kochen und zu Verdampfen und dringt durch Risse in der Oberfläche des rotierenden Kerns ins Freie. Durch die Rotation strömen die Gasstrahlen spiralförmig in den Raum und bilden die Koma. Dieser Kometenkopf kann einen Durchmesser von 10.000 - 100.000 km haben.

Die Repulsiv-Kräfte, durch Teilchenstrahlung und Strahlungsdruck der Sonne verursacht ("Sonnenwind"), treiben die Koma in die Länge. Es entsteht der charakteristische, diametral zur Sonne gerichtete Schweif, der eine Länge von 1-10 Mill. km erreichen kann.

Erst bei Ausbildung der Koma und des Schweifes ist ein Komet als solcher identifizierbar. Je stärker er sich der Sonne nähert, desto größer und heller werden Kopf und Schweif (vgl. Äquidensitenaufnahmen).

Durch das Entweichen der Staub und Gasteilchen aus dem Kern, verliert der Komet bei jeder seiner Annäherungen an die Sonne, einen Teil seiner Masse. Entweder zerfällt er nach genügend Umdrehungen und löst sich im Nichts auf, oder es bleibt lediglich ein Gesteinskern übrig, der dann als Asteroid seine Runden zieht.

Die Gesamtzahl der zirkumsolaren Kometen wird auf 10 Mrd. geschätzt. Das Hauptreservoir befindet sich in der Oortschen Wolke jenseits des Plutos. Der Bereich, in dem die Planetesimalen ihre Umlaufbahn ziehen, auch zirkunsolare Wolke genannt, befindet sich in einer Entfernung von 6 - 13 Bill. km von der Sonne - also außerhalb der Plutobahn bis hin zur Hälfte der Entfernung zum nächsten Stern. Nach neuesten Theorien befinden sich die meisten Planetesimalen im Zentrum der Wolke. Als Spielball der Gravitation vorbeiziehender Sterne und Planeten, werden sie über Äonen von ihrem ursprünglichen Kurs abgelenkt und driften in die Randzonen.Werden sie dabei beschleunigt, so entzehen sie sich der Anziehungskraft der Sonne und entfliehen ins All. Bei einer Abbremsung "fallen" sie ins Sonnensystem.

Da die zirkumsolare Wolke sich nicht flächig, sonder sphärisch, d.h. kugelförmig, ausbreitet, können die Bahnen der die Sonne umkreisenden Kometen sowohl "vorwärts", als auch retrograd, d.h. "rückwärts" (mit dem Uhrzeigersinn), verlaufen.

Ist ein Planetoid an der Sonne vorbeigezogen, so schleudert ihn sein Impuls in die fernen Tiefen des Raums zurück. Gerät er auf seiner Reise in das Gravitationsfeld eines Planeten, so kann dieser ihn von seinem ursprünglichen Kurs ablenken. Seine Umlaufbahn wird kleiner, so daß er nicht mehr in die zirkumstelare Wolke zurückfindet. Je nach Größe der Umlaufbahn, kann der daraus resultierende Zeitpunkt seiner Rückkehr Jahrzehnte bis Jahrtausende betragen.

Der Komet mit der kürzesten Umlaufzeit, 3,3 Jahre, ist Enke. Sein sonnennächster Punkt beträgt 50 Mill. km - im Bereich des Merkurs -, sein weitester Sonnenabstand 608 Mill. km. Damit ist er der einzige Komet, dessen Ursprung im Asteroidengürtel - zwischen Mars und Jupiter gelegen - zu suchen ist.

Von den vielen, heute bekannten Kometen - jährlich werden 5-6 neue entdeckt - sind lediglich 5-6 wiederkehrende.

 

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Ablauf eines Impaktes

 

Der Einschlag

Die Geschosse nähern sich der Erde mit einer Durchschnitsgeschwindigkeit von 25 km/h. Alle Körper mit einem Gewicht mit mehr als 100.000 kg. treffen von der Atmosphäre ungebremst auf der Erde auf. Die Eintrittsgeschwindigkeit der Impaktoren liegt, je nach Größe und Zusammensetzung, zwischen 11,2 km/s Mindest- und 72,8 km/s als Höchstwert.

Beim Durchschlagen der Atmosphäre erzeugt das Projektil auf seiner Flugbahn ein zylindrisches Loch, in dessen Vakuum das atmosphärische Gas radial und abwärts eindringt.

Gleichzeitig schiebt das Geschoß eine gewaltige Schockwelle vor sich her, die beim Auftreten auf die Erdoberfläche von dieser reflektiert wird und sich mit rascher Geschwindigkeit vom Einschlagspunkt aus halbkugelförmig fortpflanzt. Die nähere und weitere Peripherie des Kraters wird von den Schockwellen noch vor dem Entwickeln der Auswurfsfontäne getroffen. In etwas mehr als 17 Stunden ziehen die Schockwellen in mehrfacher Orkanstärke, immer schwächer werdend, einmal um den Globus. Sie können allerdings so stark sein, daß sie bis zu ihrem völligem Abschwächen den Erdball mehrere Male umrunden. Ab einer Geschwindigkeit von 17km/s, das entspricht etwa einer Temperatur von 100.000°C, verdampft im Kernbereich der gesamte Körper und ein großer Anteil der umgebenden Gesteine. In einem Umkreis von über 1.000 km (je nach Größe des Impaktors mehr oder weniger) bedeutet dies für jeden Organismus sofortige Blindheit und Taubheit und, auf Grund des glühenden Fallout, auch den Tod.

Das hochgeschleuderte Material kann bis zu dem Hundertfachen der Masse des Boliden betragen. Die Ejekta, das nicht verdampfte, glühende Gestein, wird in einem Umkreis von hunderten von Kilometern verteilt. Der größte Materialanteil wird jedoch in Form einer riesigen, aus Dampf und Staub bestehenden Föntäne senkrecht nach oben ins Weltall geschleudert, wo es sich mit 11,2 km/s gleichmäßig über den Planeten ausgebreitet. Ab einer Sprengkraft von 0.5 Gigatonnen TNT entstehen dabei die charakteristischen Ringstrukturen des Atompilzes nicht mehr.

 

Der Krater

Entstehung des KratersDie Stärke der Druckwelle, schlägt der Körper im Ozean ein, komprimiert das Wasser auf das zweieinhalbfache seiner Dichte. Durch das Verdampfen des Gesteins entsteht eine zunächst übertiefe Aushöhlung, die gleich nach dem Auswurf der Gesteinsmassen in sich zusammensackt. Bei einer Sprengkraft von 5 Tonnen TNT bildet sich im Krater eine zentrale Erhebung. Beträgt die Sprngkraft mehr als 500 Tonen TNT bildet sich eine Ringstruktur mit flachem oder breitem Boden.

Entstehung eines komplexen Einschlagkraters mit zentraler Erhebung in einzelnen, rasch aufeinanderfolgenden Bildungsstadien. Die zenterale Erhebung bildet sich bereits, bevor sich die ringförmig nachsackenden Ränder voll entfaltet haben.

  1. Aushählung und Beginn der Hebung. Am Kraterboden entstehen Schmelzprodukte.
  2. Zentrale Hebung und Randkollaps.
  3. Endgültiger Krater. Tollmann, S 37
 

 

Das Impaktbeben

Ein Impaktor mit 100 Milliarden Tonnen erzeugt eine 500 bis 2500 mal stärkere Bebenwirkung als einer mit einer Sprengkraft von 5 Tonnen TNT. Die Stärksten in diesem Jahrhundert gemessenen Beben zeigten auf der exponentiellen Richter-Skala eine Magnitude von 8,3. Der Endkreidekörper von Yukatan besaß eine Masse von 1 Billion Tonnen, was einem Ausschlag von 12,5 auf der Richter-Skala entsprach.

Solch gewaltige Beben haben enorme Auswirkungen. Berg- und Felsstürze sind noch harmlos. Bei solchen Energiemengen kommt es zu großräumigen Landschaftsveränderungen: Erdschollen werden gehoben, verformt, gesenkt, schieben sich übereinander. Grabenbruchsysteme bersten auseinander und geben Unmengen an Lava frei. Einige Forscher gehen sogar so weit zu behaupten, daß die Kontinentaltrift in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

Der Vulkanismus
Der Antipoden-Vulkanismus. Die sich durch den Planeten fortpflanzenden Erdbebenwellen.

Die in jüngster Zeit vom Sandia National Laboratory, New Mexico, USA, entwickelte Antipoden-Theorie sagt aus, daß ein Kometeneinschlag auf der ihm diametralen Seite der Erde so gewaltige Erdbeben auslöst, daß die Erdkruste aufbricht und Vulkanausbrüche verursacht. Den Computermodellen zufolge genügt ein Planetoid von 10 km Durchmeser, der mit einer Geschwindigkeit von 70.000 km/h auf die Erde prallt, um die Doppelkatastrophe auszulösen.

Möglich ist dies nur, da der Aufbau der Erde - Krust, Mantel, äußerer und innerer Kern - wie eine Sammellinse wirkt. Die Erdbebenwellen, die der Impakt verursacht, pflanzen sich auf verschiedene Arten fort: Oberflächenwellen geben,wie der Name schon sagt, ihre Energie an die Erdkruste ab. Die Raumwellen dagegen dringen in die Tiefen des Planeten ein und verursachen ihre Schäden tausende von Kilometer von dem Einschlagspunkt entfernt. Dabei bewegen sich die Wellen gradlinig. Je nach Schichtdichte variieren sie nicht nur ihre Richtung, sondrn auch ihre Geschwindigkeit - denn je dichter eine Schicht ist, desto schneller leitet sie die Energie der Wellen weiter. Treffen die Wellen auf die Grenzen zweier verschiedener Gesteinsschichten, kommte es nicht nur zur Reflektion, sondern auch zur Refraktion. Die Raumwellen werden, wenn sie wieder auf eine Schicht mit geringerer Dichte treffen, so lange zurückgeworfen, bis sie sich nach nur 80 Minuten an dem dem Einschlagskrater entgegengestzten Punkt bündeln und mit der vereinten Energie, die derjenigen des Impaktes proportional ist, die Erdkruste aufreist. Monate- bis jahrelang anhaltender Vulkanismus ist die Folge.

Im Gegensatz zum Mars, der weder eine Atmosphäre noch bewegliche Kontinentalplatten hat, läßt sich auf der Erde Antipoden-Vulkanismus schwerlich beweisen. Sollte der vor 65 Mill. Jahren entstandene Chicxulub-Krater vor Yucatan (Mexico) eine Entsprechung auf der entgegengesetzten Erdseite gehabt haben (Indiens Hochplateau mit den riesigen Lavaablagerungen wird in Fachkreisen dafür angesehen), so dürften die eindeutigen Beweise durch Erosion und Kontinentaltrift in den dazwischenliegenden Äonen zerstört worden sein. Auf dem Roten Planeten wird die Antipoden-Theorie allerdings bestätigt: Hellas Planitia, ein ungewöhnlich großer Meteoritenkrater, gegenüber befindet sich der größte Vulkan des Sonnensystems: Alba Patera.

 

Der Feuersturm
Feuersturm

Zusammen mit dem glühenden Fallout entfacht der Hitzeschock, der sich radial von dem Einschlagsort fortflanzt, einen Feuersturm. Die Wucht und die Temperatur der Hitzewelle sind dermaßen enorm, daß die Wälder im Umkreis von mehreren hundert Kilometern wie Strohhalme geknickt und vorgetrocknet werden. Vögel werden im Flug gebraten. Bei einer Temperatur von 545°C entzündet sich Holz von selbst. Bei den vorgetrockneten Wäldern genügen schon 380°C, um entflammbare Gase entstehen zu lassen. Als Reaktion auf den Hitzesturm setzt in der nächsten Phase ein zum Zentrum des Einschlages hin gerichteter Gegensturm ein.

Einen wahren Weltenbrand verursacht ein Geschoß, daß unter einem schrägen Einfallswinkel von etwa 5-15° zur Horizontalen auftrifft. Bei solchen Einschlägen prallt der Körper ohne zu verdampfen ab, zerbricht in mehrere Trümmer, die nacheinander in der Schußrichtung einschlagen und dabei eine breite Feuerschneise hinter sich herziehen. In die Flugbahnen der Fragmente, die wie Einströmkanäle wirken, wird die Sauerstoffreiche Luft der Atmosphäre eingesogen und der Brand so noch stärker angefacht.

Zu den ungeheuren Massen des Impaktstaubes gesellen sich nun die ebenso zahlreichen Rußpartikel der Feuersbrünste. Die unausweichliche Folge ist, daß die verschmutzte Erdadmosphäre die Hitzestrahlung reflektiert und somit sowohl die Brände ausbreitet, als auch die dazu führenden Temperaturen weiter ansteigen läßt.

 

Die Flutwelle

Die Flutwelle, die bei einem Einschlag auf Wasser entsteht, kann anfangs so hoch sein, wie der Ozean an der Einschlagsstelle tief ist - bei einer Durchschnittstiefe von 4-5 km jedoch maximal 8 km.

Unmittelbar am Einschlagsort schießt das Wasser senkrecht nach oben und verdampft. Bei tiefem Wasser siedet der umgebende Ozean. Alle Organismen werden bei lebendigem Leib gekocht. Erst hunderte bis tausende von Kilometern entfernt sinkt die Temperatur auf ein normales Maß ab. Die mit Gesteinstrümmern beladene Flutwelle, die sich um die Einschlagsstelle ausbreitet, schlägt zuerst nach Innen zurück und pflanzt sich dann nach Außen hin mit einer Geschwindigkeit von 13 km/min fort. Allmählich nimmt die Woge ab, aber nur, um sich beim Anlaufen an der Küste zu verzehnfachen.

Zu den Flutwellen des eigentlichen Einschlages kommen noch die Tsunamis der aus dem Einschlag resultierenden Erdbeben. Die Wassermassen, die sich über die Kontinente ergießen, richten sowohl beim Einströmen, als auch beim Rückfließen ins Meer, Schäden an. Riesige Landstriche können so in wenigen Augenblicken vollkommen umgestaltet werden. Sie können auf Dauer unter Wasser liegen oder für immer versalzt sein.
Der Ablauf der Flutwelle Die Bildung einer Impakt-Flutwelle und ihre Auasbreitung. Bei zunächst noch ruhiger Wasseroberfläche wird das Wasser aus der beim Einschlag entstehenden Vertiefung trichterförmig ausgeworfen (A). Danach folgt das Aufsteigen einer zentralen Erhebung, während sich der erste Randwogenring nach außen bewegt und die ausgeschleuderten Wassermassen zurückfallen (B-C). In der Folge steigt die zentrale Erhebung kegelförmig empor. Die äußeren Wasserringwoge breitet sich mit sehr unruhiger Oberfläche weiter nach außen aus (D). In einem noch späteren Stadium folgen die nächsten, inneren Ringwogen nach. Tollmann, S.49

Einen wunderbar animierten Größenvergleich bietet die 3D Simulation der Sandia National Laboratories

 

Die Impaktnacht

Die gewaltingen Aschemassen, die sowohl am Einschlagsort (Feuersäule, Brände), als auch auf der gegenüberliegenden Seite der Erde durch Vulkanismus in die Atmosphäre geschleudert werden, haben einen Zustand der Dämmerung zur Folge, dem ein leichter Temperturrückgang folgt. Dieser Zustand kann, mit stetig sinkenden Temperaturen, über Monate hinweg anhalten. Hauptursache für den Temperaturrückgang ist der Ruß, da dieser die Sonnenstrahlen weit effektiver ins All reflektiert, als die anderen Schmutzpartikel. Man schätzt, daß eine Impaktnacht, zwischen einem und sechs Monaten dauert. 0,01 g Feinstniederschlag/qcm reicht aus, um die Photosynthese der Pflanzen für zwei bis zwölf Monate zum Erliegen zu bringen. Dies genügt, um den Großteil der Vegetation absterben zu lassen. 0,1 g/qcm genügen, um für das menschliche Auge eine langanhaltende Dunkelheit zu erzeugen. Je feiner die Partikel sind, desto höher steigen sie in die Atmosphäre aufwärts und desto länger können sie dort verweilen. Je dichter sich die Staubpartikel zu festen, größeren Teilchen zusammenballen, desto leichter können sie vom Regen ausgewaschen werden.

 

Der Impaktwinter

Impaktwinter In Folge der geringen Sonneneinstrahlung sinkt die Temperatur auf der Erdoberfläche über zwei bis fünf Monate hinweg stetig ab (bei einem 10 km großen Einschlagskörper auf bis zu -20°C). Ein Mehrfaches dieses Zeitraumes dauert es, bis die Temperaturen wieder ihren ursprünglichen Wert erreicht haben. Auf Grund des Treibhauseffektes steigen sie allerdings auch noch weiter an.

Einzig die Ozeane, die auf Grund ihrer wärmespeichernden Eigenschaft als riesige Wärmereservoire dienen, sind von der Abkühlung gering betroffen. Bis zu einer Tiefe von 75 m sinkt die Temperatur lediglich um ein bis zwei Grad

Die verdampfenden Wassermassen gehen in sintflutartigen Regenfällen nieder und gefrieren, da die Minustemperaturen an der Erdoberfläche über ein halbes Jahr lang andauern, zu riesigen Eisfeldern. Auf Grund der Albedo dauert der Wärmeverlust durch die erhöhte Rückstrahlung der Eisflächen bis zu mehreren Jahrhunderten.

Sturzregen und Schneeflut

Von wesentlicher Bedeutung auf die Menge des in der Fontäne zum Himmel schießenden Wassers, ist die Konsistenz des Impaktors. Ein 10 km großer Asteroid - ein Festkörper also - würde ca. 3,5 Billionen Tonnen Wasser in die Atmosphäre schleudern. Die Impaktfontäne eines gleichgroßen Kometen aber, der ja zum Großteil selbst aus Wasser besteht und auch eine höhere Einfallsgeschwindigkeit hat, würde dagen aus 930 Billionen Tonnen bestehen.

Diese verdampfenden Wassermassen sättigen die Atmosphäre und gehen in globalen Sturzregen unvorstellbaren Ausmaßes auf die Erde nieder. Durch die Abkühlung wandeln Sie sich allerdings sehr bald in Schnee um (vgl. Impaktwinter). Lediglich in der nähren Umgebung des Kraters stürzt, wegen der Menge des Wassers, nicht tropfenförmiger, kochender Platschregen zu Boden - hier allerdings in Form von Schlammregen. Dabei kann die tägliche Niederschlagsmenge wochenlang 5.000 - 10.000 mm betragen. Nach und nach vereist auch der Großteil dieser Wassermassen. Die Erde wird mit einem meterdicken Leichentuch aus Schnee und Schmutz bedeckt.

 

Umweltgiftproduktion

Saurer Regen Die enorme Energiezufuhr in der Atmosphäre verursacht chemische Umwandlungen, die in einem riesigen Ausmaß Umweltgifte erzeugen. Es entstehen gewaltige Mengen Kohlenmonoxid, Salpetersäure, Schwefelsäure, Salzsäure und, im Zusammenhang mit den Feuersbrünsten, Pyrotoxine. Außerdem führt der Impaktor selbst toxinische Schwermetalle mit sich. Der übersaure Regen wäscht zusätzlich noch Schwermetalle, aber auch Arsen, Selen und Antimon aus den obersten Erdschichten.

 

Ozonabbau und Strahlung

Die freigesetzte Salpetersäure führt zu einem Abbau der Ozonschicht in der hohen Stratosphäre (ca. 50 km Höhe). Der Sauerstoff des dortigen Ozons wird für die Stickoxidbildung verbraucht, wodurch innerhalb von kurzer Zeit der Ozongehalt dieser Zone auf Jahre hin bis zu 90% abnimmt.

Als Folge davon verlagert sich die darüber folgende untere Mesosphäre weiter nach unten und kühlt ab, so daß in dieser Schicht über de ganzen Erdball hinweg zur Bildung einer permanenten Schicht von feinen Eiswolken kommt. dies optisch auffällige Phänomen ist noch lange nach Sonnenuntergang zu sehen, da die extrem hoch schwebenden Eiswolken noch lange von den Sonnenstrahlen erhellt werden.

Die kanzerogene Wirkung der nun ungehemmt einfallenden UV-Strahlung äußert sich besondern in der stark ansteigenden Hautkrebsrate. Die mutagene Wirkung bewirkt durch Keimzellenschädigung Unfruchtbarkeit und Mißgeburten. Ebenso wird die Thymeusdryse in Mitleidenschaft gezogen, was eine allgemeine Schwächung des Imunsysthems nach sich zieht. Ledigllich nachtaktive Tiere, Arten mit gtagbender Lebensweise und in der Tiefsee lebenden Tiere bleiben von den UV-Schäden unberührt.

Da die Sonneneinstrahlung die Ozonbildung fördert dürfte die Ozonschicht bereits nach wenigen Jahren bis Jahrzehnten wieder vollständig hergestellt sein.

 

Der Treibhauseffekt

Auf den Impaktwinter folgt die Erhitzung der Erde. Die dafür verantwortlichen Gase sind hauptsächlich Kohlenstoffdioxid(CO2), Salpetersäure (HNO3), Stickoxid (N2O) und seine Nachfolger, sowie Methan (CH4). Der Enorm erhöte Wasserdampf, der in der gleichen Richtug wirkt, steigert durch die Absorption der Infrarotstrahlung noch zusätzlich den Effekt. Die entstehenden Gasmengen bei dem Einschlag eines 10 km großen Kometen reichen aus, um einen Temperaturanstieg von 4,5°C zu verursachen.

Verstärkend kommt hinzu, daß durch den verminderten Sonneneinfall der Plankton der Ozeane abstirbt. Das im Wasser gebundene Kohlenstoffdioxidgas wird ebenso freigegeben, wie dasjenige, das von den abgebrannten Wäldern durch Photosynthese nicht mehr in Sauerstoff umgewandelt werden kann.

Einen kleineren Anteil am Treibhauseffekt haben Säureregen und Antipoden-Vulkanismus.

 

Massensterben als Folge des Impaktes

Streßfaktoren wie Nacht, Kälte, Säureregen, erhöhte Strahlung, Umweltgifte und Nahrungsmangel, werden allen Lebewesen über 25 kg Körpergewicht den Tod bringen. Von den kleineren Tieren bleiben selektiv nur diejenigen am Leben, die sich den neuen Lebensbedingungen so schnell wie möglich anpassen.

Viele der überlebenden Tierarten haben mit der Hitze zu kämpfen. Einige werden vollkommen unfruchtbar. Andere legen durch die veränderten Bruttemperaturen ein chaotisches Paarungsverhalten an den Tag. Ein ungleiches Zahlenverhältnis zwischen Männchen und Weibchen ist die Folge.

Aufgrund der Duckwelle, der Brände, der Flutwellen und nicht zuletzt des sauren Regens sind die Landpflanzen besonders betroffen. Alles im Allem, zählt man die unmittelbaren und Spätfolgen zusammen, sterben bei einem Impakt 90-95% aller Lebensformen aus.

Um ein Ausmaß von der Dauer der einzelnen Impakt-Ereignisse zu erhalten, sei folgende Tabelle aufgeführt:
 

Impakt-Ereignisse und ihre Dauer
Ereignisse Dauer
Hitzeorkan Stunden
Flutwelle und Erdbebentzunami Stunden
Erhitzung durch Ejekta Tage
Feuersbrünste Wochen
Dunkelheit Monate
Saurer Regen Jahre
Pyrotoxine Jahre
Kälte Jahre bis Jahrzehnte
Zerstörung der Ozonschicht und eindringende UV-Strahlung ein bis mehrere Jahrzehnte
Erbschädigung durch Mutagene Jahrhunderte und mehr
Treibhauseffekt Jahrtausende bis Jahrzehntausende
ausgelöster Vulkanismus Jahrtausende bis Jahrhunderttausende
 

 

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines Impaktes?

Aus Vergleichsstudien mit Mond und Mars weiß man heute, daß die Erde vor 4,1 - 3,8 Mrd. Jahren, also kurz nach ihrer Entstehung, von rund 9300 Einschlägen getroffen worden ist, die Krater mit einem Durchmesser von 16 km aufwärts verursachten. Einer dieser Boliden war derart groß, daß er eine Kippung der Erdachse um 23,5° herbeiführte. Die damit verbundene Entstehung der Jahreszeiten sowie die daraus resultierende Vereisung der Polarkappen, kühlten den jungen Planeten soweit ab, daß das Leben überhaupt erst entstehen konnte.

Das Bombardement, dem die Erde damals ausgesetzt war, entspricht demnach mehr als dem Hundert- bis Fünfhundertfachen der Gegenwart. Zur Zeit geht man allerdings davon aus, daß die Impakthäufigkeit der Letzten 600 Mill. Jahre angestiegen ist, weil sich die Zahl der langperiodischen Kometen erhöht haben soll.

Die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes mit den häufiger vorkommenden kleineren Asteroiden läßt sich nur der Größenordnung nach abschätzen. Die Meinungen der Wissenschaftler gehen dabei weit auseinander. So soll ein Einschlag eines 1 km großen Körpers, der immerhin noch einen 20 km großen Krater verursachen kann, alle 250.000 bis 6 Mill. Jahre vorkommen, derjenige eines 10 km großen Objektes alle 40 Mill. Jahre. Ein Impaktor von 0,5 km, der schon ausreicht, um eine sintflutartige Flutwelle auszulösen, soll alle 55.000-100.000 Jahre mit der Erde kollidieren.

Dem gegenübergestellt seien nun die Zahlen der in den letzten Jahrzehnten entdeckten Asteroiden:

Adonis passierte die Erde in nur 300.000 km Entfernung, Hermes in 600.000 km - also etwas weniger als das Doppelte der Strecke Erde-Mond

Die größte Gefahr stammt nach wie vor von Asteroiden, die noch nicht entdeckt worden sind - was bei Objekten mit mehr als 1 km Druchmesser 90% ausmacht.

Ebenfalls 1989 erklärten die Wissenschaftler bei der Snowbird-II-Konferenz in den USA, daß die Wahrscheinlichkeit, daß die Menschheit durch die globalen Auswirkungen eines Impaktors zu unseren Lebzeiten (die Lebensspanne dabei mit 50 Jahren angesetzt) ausgelöscht wird, betrüge 1:6000, also 25mal unwahrscheinlicher sei, als bei einem Autounfall umzukommen. Sie gingen dabei nur von den unmittelbaren Folgen aus.

Das oben geschilderte Szenario entspricht den Auswirkungen des Einschlages eines 10 km großen Kometen. Jedoch würde - die Spätfolgen miteinbezogen - bereits ein Körper von nur 0,5 km genügen, um die Erde auf Jahrtausende hinweg unfruchtbar zu machen. Grund dafür ist die fortschreitende Atomtechnologie der Menschheit. Kein End- oder Zwischenlager, erst recht nicht die Kernkraftwerke oder die Raketensilos, der ganzen Welt sind so Erdbebensicher gebaut, daß sie den gewaltigen Energiemengen standhalten könnten.

Wenn man den aktuellsten Forschungsberichten glauben schenken darf, so scheint es auch keine wirksamen Abwehrmaßnahmen zu geben.

"Atombomben wirkungslos gegen Asteroiden (Meldung vom 4.6.1998)
Mit Hilfe von Computersimulationen untersucht der amerikanische Astronom Erik Asphang von der University of California in Santa Cruz, wie sich ein möglicher Asteroideinschlag auf der Erde verhindern lassen könnte. Dabei fand er heraus, daß das oft zititerte Szenario einer Atombombenexplosion in der Nähe eines solchen Körpers nicht ausreichen könnte, um ihn von dem Kollisionskurs mit der Erde abzubringen.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Nature" führt Asphang dazu aus, daß der Erfolg einer solchen Aktion entscheidend von der Zusammensetzung des Asteroiden abhänge. Häufig bestünden Asteroiden nämlich nicht aus einer kompakten einheitlichen Masse, sondern seien eine Ansammlung von Trümmerstücken, die von Kollisionen anderer Himmelskörper stammten. Bei den Simulationen ging Asphang von einem Asteroiden mit einem Durchnmesser von 1,6 Kilometern aus. Diesem gab er jeweils drei verschiedene Strukturen: massives Gestein, Gesteinsbrocken und ein lockere Schutthaufen. Bei letzterem stellte er fest, daß eine Explosion von der Stärke einer Hiroshima-Bombe den Asteroiden nur teilweise berührt. Aufgrund der Dämpfung innerhalb des locker angeordneten Materials würde die Wucht einer solchen Explosion abgefangen.
Mehr über die Bedrohung aus dem All und die Beeinflussung des Lebens durch die Geschosse aus dem Weltraum erfahren Sie im bdw-Highlight "Erde unter Beschuß"."

 

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Kleine Geschichte der Kometenforschung

In präwissenschaftlichen Zeiten war die Astrologie ein gleichberechtigter Teil ettlicher Religionen. Dem unvorhersehbaren Kommen und Gehen der leuchtenden Himmeskörper, mit ihrem scheinbar willkürlichen und nicht vorausberechenbaren Bahnen, maßen die Menschen meist schicksalshafte Katastrophen bei.

Bei den frühen Hochkulturen wurden die Kometen als Vorboten des Weltuntergangs angesehen. Ihrer Rutenform wegen galten sie seit dem späten Mittelalter an als das göttliche Strafgericht. Seltsamerweise wird in der christlichen Dogmatik ein Komet mit dem Stern von Bethlehem gleichgesetzt.

Aristoteles (384-322 v.Chr.) war der Meinung, daß Kometen atmosphärische Erscheinungen seien.

Die erste beurkundete wissenschaftliche Untersuchung stammt von dem deutschen Astronomen Regiomonatus (1436-1476), der 1473 die Lageveränderung "seines" Kometen gegenüber den Fixsternen aufzeichnete.

1532 stellten der Italiener Girolamo Fracastoro (um 1478-1553) und der Deutsche Peter Apian (1495-1552) fest, daß der Schweif der Kometen stets diametral zur Sonne weist.

1577 versuchte Tycho Brahe (1546-1601) die Entfernung eines Kometen zur Erde durch die Parallaxenmessung zu bestimmen. Er scheiterte daran, daß der Komet weit jenseits des Mondes vorbeiflog und die Parallaxe demzufolge so klein war, daß sie nicht gemessen werden konnte. Damit war Aristoteles` Theorie wiederlegt.

Halleyscher Komet; aus: 
http://www.mati.net.mx/cultura/general/genesis/stc/stc70.html 1682 beobachtete Edmund Halley (1656-1742) einen Kometen, der, wie er beim Durchforsten älterer Dokumente feststellte, bereits in den Jahren 1456, 1531 und 1607 auf der gleichen Bahn gesichtet worden war. Er erklärte diese Phänomen mit den von seinem Freund Isaak Newton (1643-1727) entwickelten allgemeinem Gravitationsgesetz (1687). Gleichzeitig sagte er die Wiederkehr des Himmelskörpers, der fortan seinen Namen tragen sollte, in 75-76 Jahren voraus.


Tatsächlich wurde der kosmische Wanderer am 25.12.1758 zum ersten Mal wieder gesichtet - er hatte, durch Jupiters Schwerkraft leicht gebremst, etwas Verspätung. 1832 und 1910 konnte der Halleysche Komet wieder beobachtet werden, und da die Astronomen nun seine Flugbahn kannten, entdeckten sie ihn schon drei Jahre vor dem nächsten Vorbeiflug an der Sone (1986) wieder. Der sonnennächste Punkt seiner ellyptisch verzerrten Bahn befindet sich 87,4 MIll km von dieser entfernt - etwa in der Höhe der Venus -, der sonnenfernste 3278 Mill km - also außerhalb der Neptunbahn.

1745 stellte der französische Naturwissenschaftler Buffon die Theorie auf, daß die Planeten aus den Trümmern entstanden sind, die beim Zusammenprall eines Kometen mit der Sonne ins All geschleudert worden waren. Buffon dachte dabei natürlich an einen Körper mit gleicher Masse und nannte ihn, in Ermangelung einer anderen Bezeichnung, einen Kometen. Diese Urkatastrophen-Theorie stand ganz im Zeichen des damaligen Denkens, daß die Geschichte der Erde von Weltkatastrophen geprägt worden sei. Tatsächlich sind diese katastrophenbedingten Zäsuren der Erdgeschichte inzwischen bewiesen und allgemein anerkannt.

In den auf Halley folgenden drei Jahrhunderten wurden weitere Kometen entdeckt und deren Umlaufzeit und -bahnen berechnet.

1949 äußerte der amerikanische Astronom Fred L. Whipple zum ersten Mal die Vermutung, daß Kometen - im Gegensatz zu Asteroiden, die aus festem Gesteinsmaterial bestehen - hauptsächlch aus mit Gesteinsmaterial vermischten, vereisten Substanzen zusammengesetzt sind. Die 1986 von der Raumsonde Giotto bestätigte Theorie der "Schmutzigen Schneebälle" war geboren.

1979 entdeckte der amerikanische Paläontologe Walter Alvarez, der ein Forschungsprogramm über Sedimentationsraten in erdgeschichtlich älteren Epochen leitete, in einer schmalen, 65 Mill. Jahren alten Sedimentsschicht, eine um das 25fache höhere Iridiiumkonzentration als in den unmittelbar darüber und darunter liegenden Sedimenten. Zu seinem Erstaunen entdeckte er in allen Erdteilen, in denen er forschte, die gleiche Schicht mit der gleichen charakteristischen Zusammensetzung. Es fanden sich nicht nur das Iridium, sondern auch alle anderen meteoritspezifischen Metalle.

Alvarez hatte die Ursache für das "große Sterben" entdeckt. Am Ende der Kreidezeit schlug ein etwa 10 km großer Komet auf der Erde ein, dessen in die Stratosphäre geschleuderter Fallout eine monate- bis jahrelange Winternacht verursachte. Als Einschlagsort wurde der Chicxulub-Krater vor Yucatan identifiziert. Die abgelagerten Staubmassen bildeten die von Alvarez gefundene Schicht. 75% aller damals auf der Erde lebenden Arten starben komplett aus. Von den überlebenden 25% fiel ein Großteil der Kälte und den anderen Spätfolgen zum Opfer, so daß damals insgesamt 95% aller Organismen umkamen.

Louis und Walter Alvarez` (Vater und Sohn) 1980 in Science veröffentlichten Untersuchungsergebnisse standen damit im krassen Gegensatz zu der bis dahin herrschenden Meinung, die riesigen Vulkanausbrüche, die die Dakkan-Trapp-Basalt-Plateaus in Indien hatten entstehen lassen, seien für die Endkreide-Zäsur verantwortlich. Eine Renaissance von Buffons Katastrophentheorie wollte man im mühsam etablierten darvinistischen Evolutionsmodell nicht akzeptieren. Nicht zuletzt durch die Antipoden-Theorie wurden die Ergebnisse der beiden Alvarez mittlerweile bestätigt.

1984 diskutierte man die Vermutung, daß die Sonne einen kleinen lichtschwachen Begleitstern aufweist. Dieser hätte eine Umlaufzeit von 28 Mill. Jahren und würde bei jedem Durchflug die Oortsche Wolke so durcheinanderbringen, daß Tausende von Kometen ins Sonnensystem fallen und gelegentlich auch mit Terra kollidieren würden. Tatsächlich gibt es Anzeichen dafür, daß alle 28 Mill. Jahre ein großes Sterben eingesetzt habe - natürlich war keines so einschneidend, wie das, das die Dinosaurier aussterben ließ.

 

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Fachvokabular

Albedo: Maß der Rückstrahlung des einfallenden Sonnenlichts
Antipode: die entgegengesetzte Seite eines Gegenstandes
Äquidensitenaufnahme: Ermöglichen Analysen der tatsächlichen Lichtdichteverteilung im Kometenkopf. Aus der undefinierbaren Schwärzung im Negativ der Originalaufnahme werden mit der Äquidensitenmethode Linien und Flächen gleicher Helligkeit selektiert, die z.B. über die Lage des Kometen Auskunft geben. Eine Umsetzung dieser Äquidensiten erster Ordnung zeigt eine Verfeinerung der Begrenzungen.
Asteroid: kleine Planeten aus festem Gestein, die die Sonne in einer Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter umkreisen
Bolide: schwerer, sehr heller Meteor, Feuerkugel
Fallout: gesamter, nicht nur radioaktiver, Niederschlag von Material (Staub, Gase) nach einem Impakt Giotto: (Raumsonde) Eine nach der Darstellung in Giotto di Bondones (1266? - 1337) Fresko Die Anbetung der Könige (Padua, Arenakapelle), von der ESA entwickelte Raumsonde zur Erforschung des Halleyschen Kometen. Die 1985 gestartete Sonde flog 1986 (als erste Mission) in nur 600 km Abstand an der Koma des Kometen vorbei und übertrug Meßdaten und Nahaufnahmen zur Erde. 1992 passierte die Sonde den Kometen Grigg-Skjellerup und lieferte auch von diesem wertvolle Daten. Die zwischenzeitlich deaktivierte Sonde ist weiter funktionsfähig.
Weitere Raumsonden zu Halley waren: die beiden japanischen Sonden Sakigake (Vorbote) und Susisei (Komet) (7,5 Mio. km und 151.000 km Abstand vom Kern) und die beiden sowjetischen Sonden Wega 1 und Wega 2 (beide 8030 km Abstand).
Impakt: Einschlag von Geschossen aus dem Weltraum
Impaktbrekzien: auf einen Impakt zurückgehende Trümmergesteine
Impaktor: auf der Erde einschlagender Komet oder Asteroid
Jupiterfamilie: Gruppe von etwa 70 Kometen, die in der Nähe der Jupiterbahn ihre größte Sonnenentfernung erreichen. Die Umlaufzeit dauert zwischen 5und 11 Jahren.
Koma : Kometenkopf, "Atmosphäre" des Kometen, nebelartige Hülle aus ausstrebendem Dampf und Gasen die den Kometenkern umgibt
kometar: von einem Kometen stammend, durch eienen Kometen bedingt
Kometenfamilie: Gruppe kurzperiodischer Kometen mit etwa gleichem sonnenfernsten Punkt und etwa gleicher Umlaufzeit um die Sonne. Die bekannteste Kometenfamilie ist die Jupiter-Familie.
Kometensonde: Raumsonde, die der Erforschung von Kometen dient
Kometensucher: ein astronomisches Fernrohr mit großem Gesichtsfeld zur Durchmusterung des Himmels nach Kometen
Planetensystem: allg. die Gesamtheit der durch Gravitationskräfte um ein Zentralgestirn herumlaufenden Himmelskörper
Planetesimal: kleiner Körper, der durch Gravitationskräfte aus einer Gasmasse entstand und - durch Zusammenballung vieler Planetesimale - Keim einer Planetenentwicklung ist
Planetesymalhypothese: veraltete Theorie über die Entstehung der Planeten, nach der ein nahe vorbeiziehender Stern Materie aus der Sonne abzog, aus der sich die Planeten entwickelten
Planetoid: kleine Planeten, Asteroid

 

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Vereine

Ein Verein mit ettlichen über das Bundesgebiet verstreuten Niederlassungen ist die Vereinigung der Sternfreunde e.V.. Dieser Verein bietet unter anderem auch Beratungen für angehende Hobbyastronomen an.

Ebenfalls eine ausgeprägte Linksammlung über die Tätikeiten, Veranstaltungen, Personen und nicht zuletzt zum Thema Astronomie bietet die Robert-Mayer-Volks- und Schulsternwarte Heilbronn e. V.

Die Bayerische Volkssternwarte München e. V. bietet neben den üblichen Vereinskundgebungen auch die Bildserie Blick ins All an.

Ein Französischer Verein ist die Société Astronomique der France.Auch sie bietet ettliche Verweise zu verwandten Themen.

Ein deutscher Verein ist die Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Hagen e. V. Neben Hinweisen zu Mitgliedern und öffentlichkeitsarbeiten, bietet die Seite auch Verweise rund um Kometen und Astronomie.

Ein österreichischer Verein ist das Astronomische Büro, Wien. Neben einer ausgeprägten Linksammlung bietet er auch ein Inhaltsverzeichnis seiner noch lieferbaren Seminarpapiere der Jahre 1979-1998. Ebenso sind die Hauptartikel der Zeitschrift Der Sternbote der Jahre 1958-1997 recherchierbar.

 

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Literaturliste

 

Kinder- und Jugendliteratur

Für Kinder bis zum 12 Lebensjahr bietet die Reihe Was ist Was des Hamburger Tessloff Verlages einige gut verständliche Einführungen in die gesamte Bandbreite des Themas:

Für Jugendliche ist das Jugendlexikon des Schneider Verlages zu empfehlen.

 

Sach- und Fachliteratur
Sachliteratur

Für einene schnellen Einstieg in das Thema sind Konversationslexika wie Der Brockhaus oder Enzyklopädien wie der La Rousse, der us-amerikanische Grolier oder die Encyklpedia Britannica mit ihren allgemeinverständlichen, aber wissenschaftlich fundierten Artikeln zu empfehlen.

Bei tiefergreifendem Interesse ist auf den Atlas zur Astronomie des dtv Verlages zurückzugreifen.

Einen guten Überblick von den Anfängen der Wissenschaft bis hin zum neueseten Forschungsstand der jeweiligen Disziplin spannt Isaak Asimov den Bogen in seinen beiden Büchern Die Exakten Geheimnisse unserer Welt - Kosmos, Erde, Materie, Technik und Die Exakten Geheimnisse unserer Welt - Bausteine des Lebens (beide Knaur Verlag). Die einzelnen Wissenschaften werden in ihrem geschichtlichen Zusammenhang und dem Leser verständlich nahegebracht.

Mit der gesamten Bandbreite des Themas, besonders aber mit den Auswirkungen eines Impaktes auf die Erde und dessen Niederschlag in historischen Mythen befaßt sich das allgemeinverständliche Werk Alexander und Edith Tollmanns Und die Sintflut gab es doch! (Knaur Verlag). Am Ende des Buches befindet sich eine Literaturliste mit etwa 500 Titelangaben, die dem interessierten Leser eine Vertiefung in die Fachliteratur ermöglicht.

Eine zusätzliche kleine Auswahl aus dem schier unerschöpflichen Markt verfügbarer Literartur zum Thema möge genügen.

Bayer, Ingeborg Die Spur des Kometen. Droemer Kanur Verlag, 09/95
Brandt, John C. Die Erforschung der Kometen. Insel Verlag / Suhrkamp, 06/97
Brandt, John C. Rendezvous im Weltraum. Birkenhauser Verlag, 05/94
Heitzer, Elisabeth Das Bild des Kometen in der Kunst. Mann Gebr. Verlag, 01/95
Möhlmann, Diedrich Kometen. Beck C.H., 04/97
Oelker, Petra Der Sommer des Kometen. Rohgwolt Taschenbuch Vlg, 03/98
Vanin, Gabriele Grosse kosmische Phänomene. Bechtermütz i. Weltbild
Redshift 2.0. Multimedia - Astronomie. CD- ROM für Windows 3.1/95, MacOS.United Soft Media
Sterne und Planeten. Inkl. 3 1/2'- Diskette für Windows 3.1/3.11/95. Patmos Verlag
Sterne und Planeten. Inkl. CD- ROM für Mac ab 7.0. PATMOS VERLAG, 02/98
Batchelor, John Calvin Further Adventures Of Halley's Comet. Holt Henry & Co, 05/95
Brin Heart Of The Comet. Warner
Burnham, Robert Comet Hale- Bopp; Find and Enjoy the Great Comet. Cambridge Ubiv Press, 02/97,
Christopher, Nicholas In The Year Of The Comet. Penguin, 07/92,
Dauber, Philip M Three Big Bangs; Comet Crashes, Exploding Stars And The Creation Of The Universe. Addison Wesley Pub Co, 01/96
Dauber, Philip M Three Big Bangs; Comet Crashes, Exploding Stars, and the Creation of the Universe. Addison Wesley Pub Co, 04/97

 

Fachliteratur

Albritton, Jr.,C.C.: Catastrophic Episodes in Earth History (XVII, 221 S.) Champton & Hall, London, 1989
Alvarez, L.: Mass ectinctions caused by large bolide Impacts. -Physiscs Today, 40 (7), S. 24-33, New York - Washington 1987
Alvarez, L.: Extraterrestrial Cause for the Cretaceous-Tertiary Extinction. -Science, 208 (S1095-1108), Washington 6. Juni 1980
Alvarez, W.: Toward a Theory of Impact Crises. Eos,Trans. amer. geophys. Union, 67 (35), S 650-657, Washington 1986
Alvarez, W. / Asaro,F: Iridium Anomly Appeoximately Synchronous with Terminal Eocene Extinctions; Science, 216 (S. 886-888), Washington 1982
Anderson, W.: Die nordasiatischen Flutsagen; Acta et Commentationes Univ. Dorpat, B4, 1932, Nr. 3 (S 1-44), Dorpat 1932
Andree, R.: Die Flutsagen, ethnographisch betrachtet; (XI, 152 S.), Braunschweig (F. Vieweg) 1891
Asimov, I.: Die Wiederkehr des Halleyschen Kometen; (160S); Kiepenheurer & Witsch, Köln 1985
Bayley, M.E. / Clube, S. / Napier, W.: The Origin of Comets; Vistas in Astronomy, 29 (S 52-112), Oxford 1986
Barlow, N.: The cratering Record in the inner Solar System: Implications for the earth; Abstr. Snowbird Conf. II Contr. Lunar Planetary Inst., 673 (S. 8-9), Snowbird/Utah 1988
Barlow, N.: The cratering Record in the inner Solar System: Implications for the earth; Spec. Pap. geol. Soc. Amer., 247 (S181-187), Boulder 1991 a
Barnes, V.:Comets and the Origin of Tektites; Abstr. 52nd. annual Meet. Meteoritics Soc. Vienna (S 10), Geochem. Inst. Univ. Wien, Wien, 1989
Bäsmann, H.: Kosmisches Perlenspiel; Bild der Wissenschaft, 1992/9 (S. 122-123), Stuttgart 1992
Berger, W.H.: On the Extinction of the Mammoth: Science and Myth; In: D.W. Müller (Hrsg.): Controversisi in Modern Geology. (S. 115-132), Academeic Press, London 1991
Bourgeois, J / Wiberg, P.L.: Sedimentological Effects of Tsunamis, with particular Reference of Impact-generatet and volcanogenic Waves; Abstr. Snowbird Conf. II, Contr. Lunar Planet. Inst., 673 (S. 21-22), Snowbird/Utah 1988
Brosche, P.: Groß;e Impakt-Ereignisse auf der Erde und die Kreide-Katastrophe; Sterne und Wltraum, 1987/1 (14-16), München 1987
Bühler, R.W.: Meteorite; Birkenhäuser-V, Basel 1988
Caduff, G.A.: Antike Sintflutsagen; (308 S.), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1986
Calder, N.: Das Geheimnis der Kometen - Wahn und Wirklichkeit; (176 S.), Umschau, Frankfurt/Main 1981
Chapman, C.R.:Snowbird II: Global Catastrophes; Eos, 1989 (S 217-218), Richmond 1989
Chapman, C.R. / Morrison, D.: Risk to Civilisation: A planetary Science Perspective; Contr. Lunar Planet. Inst., 673 (Abstr. Snowbird Conf. II), S. 26-27, Snowbird/Utah 1988
Chapman, C.R. / Morrison, D.: Cosmic Catastrophes; (VIII, 302 S.), Plenum Press,New York - London, 1989
Chapman, C.R. / Morrison, D. / Bowell, E.:Hazards from Earth-Approachers: Implications of 1989 FC`s „Near Miss" Abstr. 52nd Meet. meteorit. Soc. Vienna (S. 33), Wien 1989

Derjenige, dem die ausgewählte Literaturliste lückenhaft oder nicht tiefgreifend genug ist, der sei auf die Bibliotheken mit des themenbezogenen Sondersammelgebieten verwiesen. Da wären als erstes die Niedersächsische Staats und Universitätsbibliothek Göttingen, die Literatur und Non-Book-Materialien zu den Themen Astronomie, Astrophysik, Weltraumforschung sowie Naturwissenschaften allgemein sammelt. Geologie, Mineralogie, Petrologie und Bodenkonde sammelt die Universitätsbibliothek der TU Bergakademie Freiberg. Zu Zoologie, Botanik und Biologie sammelt die Senkenbergische Bibliothek Frankfurt. In der Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes, Offenbach ist alles über die Verschmutzung der Atmosphäre und die daraus resultierenden Folgen auf das Klima zu finde.

Eine allumfassende Linksammlung zu den Themen Kometen, Asteroiden, Astronomie und Astrophysik bietet die us-amerikanische WWW-Virtual Library. Von den neuesten Forschungsergebnissen, Entdeckungen, Bildern, bis hin zu Forschungsinstitituten, Institutionen, Organisationen, Forschern und Ausbildungsmöglichkeiten ist hier alles zusammengetragen, was nicht nur das Herz eines Hobbyforscher, sondern auch dasjenige eines Wissenschaftler erfreut.

Links zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften bietet die Yahoo-Suchmaschine

 

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Links zu Web-Seiten

Aufgrund der schier unübersehbahren Fülle an themenbezogenen Internetseiten habe ich mich zu keiner endlosen Auflistung, sondern eher zu einer systematischen Vorgehensweise entschlossen. Besonders interessante Links sind dennoch in die Auswahl wiedergegeben.

Da Yahoo eine der größ;ten systhematisch strukturierten Suchmaschienen ist, sei von vorneherein auf deren Einstiegsseite verwiesen. Neben der Möglichkeit, hier eine gezielte Suche zu starten, werden auch gleich Links zu bekannten Kometen wie Hale-Bopp, Hyakutake und dem Asteroiden Asteroid 1998 FS74 angeboten.

Ebenso bietet Yahoo Verweise zu Clubs, Instituten, Organisationen, Planetarien, Raumfahrt, Sternwarten, Teleskopen, wissenschaftliche Konstanten, Firmen und nicht zuletzt zu Ausbildungsstätten.

Die englischsprachige Yahoo-Einstiegsseite bietet noch zusätliche Links zu den Kometen Shoemaker Levy 9, Organisationen, Impakten und nicht zuletzt eine Literaturliste. Die Impakt-Verweisungen behandeln Themen, wie die Tunguska-Explosion von 1908, die Erdumlaufbahn kreuzende Asteroiden und die auf Jupiter stürzenden Shoemaker-Levy-9-Kometen.übrigens enthällt diese Seite der Sandia National Laboratories wunderbar anschauliche Grafiken zum Ablauf eines Impakten Bereit.

Ganz auf das Niveau von Jugendlichen abgestimmt ist die französischsprachige Homepage Skylink

Ebenfalls in französischer Sprache ist die Homepage Observatoire de Marseille. Angeboten werden Verweise zum Laboratoire d´Astronomie Spaciale und da wieder unter anderem zu dessen Bibliothek.

Eine ausgezeichnete Linksammlung, sowie Suchmöglichkeiten bietet die Homepage der Societé Royale Belge d`Astronomie.

 

 

Hale-Bopp Aus: Comet Observatorium Homepage: http://encke.jpl.nasa.gov/may978-sep22_images.html

 

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